Wir gehen dann schon mal voran

Albrecht E. Arnold (c) www.pixelio.de

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Wer glaubt, dass Optimisten versuchen, die Dinge einfach nur positiv zu sehen, der irrt. Denn noch nie zuvor sind uns so viele Menschen über den Weg gelaufen, die bewusst und intensiv über ihre Zukunft nachdenken. Sei es im privaten oder wirtschaftlichen Umfeld – Menschen beginnen sich immer konkreter Gedanken zu machen, ob ihre Ziele auch wirklich noch zeitgemäß sind.

Für jeden Wandel im großen Umfang braucht es immer eine kritische Masse von Menschen, die vorangehen. Dabei stellen wir fest, dass diese Menschen beginnen, ihren Blick aus einer etwas größeren Distanz auf unser Geschehen zu werfen. All das, was uns an negativen Schlagzeilen täglich zugetragen wird, grenzt irgendwann unsere Sichtweisen ein. Solche eingeschränkten Sichtweisen versperren uns dann den Blick auf neue Chancen und Möglichkeiten. Neues wird dabei entweder ignoriert oder irgendwann nicht mehr wahrgenommen.   

Doch bevor wir uns zu neuen Ufern aufmachen können, ist eine Eigenschaft besonders wichtig, bildet quasi den Treibstoff für unser „neues Handeln und Denken“: Optimismus. Nur daraus kann infolge dann auch wieder ein klares Bild für unsere Zukunft entstehen.

Wir stecken allesamt in einem großen Wandlungsprozess. Wir werden uns – ob wir wollen oder nicht – auf diese Veränderungen einstellen müssen. Genau deshalb benötigen wir auch dringend wieder mehr Optimismus. Wobei uns aber auch allen klar sein muss, dass Optimismus alleine nicht reichen wird. Wir müssen auch endlich bereit sein, uns von alten und ausgedienten Mustern zu lösen. Altes über Bord zu werfen und den Mut aufzubringen Neues zuzulassen, um unsere Zukunft wieder als Herausforderung zu betrachten.  

Wir wollen Ihnen hier nicht nur die Menschen und Unternehmen vorstellen die voran gehen. Wir wollen Ihnen auch Ideen, Beweggründe und Impulse aufzeigen, um Ihren Blick zu schärfen, Sie selbst ins aktive Handeln zu bringen. Seien also auch SIE einer jener Optimisten, die ihre Chancen darin sehen etwas zu verändern, um unsere Zukunftsfähigkeit sicherzustellen.  

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, dann würden wir gerne mehr von Ihnen erfahren!

Klaus Kofler & Oliver Selaff

Die Geschichte von … Zeit für Optimisten

Diese Aktions-Site “Optimist-sein.eu” geht auf einen Artikel vom Juli 2009 zurück:

Es bleibt keine Zeit mehr Pessimist zu sein!

Wenn existentielle Entwicklungen das eigene Ego zurück lassen.

von Oliver Selaff & Klaus Kofler

Ist das jetzt wieder so eine Weltverbesserungs-Überschrift? Oder ein Artikel, der Angst machen soll? Angst um uns Menschen endlich ins handeln zu bringen? Ein Artikel, der helfen soll neben der Welt auch unsere Zukunft zu retten?

Nun, was würden Sie denn gerne zu diesem Thema, zu dieser Rolle des Pessimisten (Pessimismus, lat.: pessimum – das Schlechteste, Böseste) lesen? Irgendwie scheint es einfacher ein Pessimist als ein Optimist zu sein – und das obwohl es gar nicht so schwer ist, optimistisch zu sein.

Die Politik ist am Ende, die Wahlbeteiligung wird weiter sinken und unsere Politikerelite beschäftigt sich mit sich selbst, pflegt Eitelkeiten und sucht nach Geschenken an das Volk. Stimmt!

Die Wirtschaft glaubt, dass die Talsohle erreicht ist, hat nicht vor Strukturen zu ändern und will so weitermachen wie bisher. Ziel scheint zu sein so viele Menschen wie möglich rauszuschmeißen, Mitleid zu erzeugen und weiterhin nur auf Wachstum zu setzen. Dabei wird die Arbeit nicht weniger, aber auf weniger Schultern verteilt, was wiederum zu einem starken Anstieg von Burn-Out-Betroffenen führen sollte. Stimmt!

Das Gesundheitssystem ist am Ende und fest in der Hand von Lobbyisten, die es verstehen die großmöglichen Beträge in ihre Kanäle zu schiffen – ohne das jemand einschreitet. Alternativen sind kein Thema. Stimmt!

Die Bildung liegt da nieder. Die Frage wie wir unsere Kinder sinnhaft auf die Welt vorbereiten können, ist und bleibt unbeantwortet. Fakten in Köpfe kippen ist es jedesfalls nicht. Stimmt!

Die Natur geht am Raubbau unserer Gesellschaft zu Grunde. 20% der Menschen verbrauchen 80% der Ressourcen und in jeder Sekunde gehen wir 1.000.000.000 Schritte in die falsche Richtung. Stimmt!

Wir alle könnten jetzt gemeinsam in diese Kerben hauen, uns selbst Leid tun – oder wir können uns im neuen Denken und Handeln versuchen. Jeder für sich und wir alle gemeinsam. Was wäre, wenn das so wäre? Wenn wir alle unseren Machthunger, unser Ego, das reine Profitdenken und unsere Selbstverständlichkeiten einmal hinterfragen würden? Was wäre, wenn wir damit Vorbild für unsere Kinder wären, Vorbild es in der nächsten Generation ein wenig anders zu machen? Was wäre wenn Gemeinsamkeit und nicht Gewinne erstrebenswert wäre – und soziale Gerechtigkeit?

Wir führen diese Bewegung gerne an und wir vernetzen gerne all die, die auch etwas in diese Richtung machen möchten. Wir haben es persönlich für uns erkannt, dass wir keine Zeit mehr haben Pessimisten zu sein. Was ist mit Ihnen?

Klaus Kofler & Oliver Selaff / 10. Juli 2009