Anleitung zum Uninnovativsein

Von k.kofler, 24. August 2010 10:20
Ich gebe zu – ein etwas eigenwilliger Titel. Aber dieser Titel ist der Titel eines Buches von Carsten Deckert. Ehrlich gesagt war auch ich ein wenig neugierig, als mir dieses Buch zwischen die Finger kam. Wer bitte will denn schon einen Ratgeber zum Uninnovativsein lesen, wenn doch alle innovativ sein wollen?

Ich kann Sie aber beruhigen, denn Carsten Deckert versucht darin vielmehr, den Leser in die Kunst des Uninnovativseins dahingehend einzuweisen, indem er Methoden zur Innovationsvermeidung aufzeigt. Und dies macht er in seinen fünf Kapiteln seines Buches nicht nur sehr interessant und spannend, sondern auch wissenschaftlich fundiert und zudem praxisorientiert.

Genau genommen zeigt er in seinem Buch – und das unterscheidet es von der großen Masse anderer Innovationsbücher – eben nicht nur auf, wie wichtig es ist, auf Biegen und Brechen innovativ zu sein. Er belegt dabei auch ebenso, warum das Uninnovativsein seine Vorzüge haben kann. In fünf Kapitel umschreibt er dabei, begleitet von einer Menge an Beispielen, warum wir vielleicht all die großen und festgefahrenen Ein- und Ansichten von so genannten „Innovationsgurus“ nicht immer als das Gebot der Stunde sehen sollten.

Der Vergleich Innovation als eine Art „Expedition in Neuland“, also eine Art „alpinistische Erstbesteigung“ zu vergleichen, trifft den Nagel auf den Kopf. Denn zu viele wollen diese Expedition zwar wagen und angehen, wollen dabei Weiter lesen 'Anleitung zum Uninnovativsein'»

Der Angst geht die Puste aus … über Anforderungen und Chancen der kommenden Generation

Von o.selaff, 17. August 2010 21:37

(c) JensBredehorn pixelio.de


Es war Sommerpause … irgendwie … auch für mich, obwohl ich mich sonst immer etwas mehr am Riehmen reisse … naja, mann wird älter. Aber noch immer bewegt mich ein Thema, das ich bereits im letzten Artikel “Tischlein deck Dich!” … über Talente und den Mangel aufgegriffen habe: Der demografische Wandel in Deutschland und die daraus resultierenden massiven Veränderungen. Einstellen auf den Fachkräftemangel, neue Anreize, Talentprogramme sind eines … allerdings geht es hier um weit mehr als um Werbung und tolle Angebote seitens der Personalabteilungen. Das ist neu … früher zog das … mehr Geld, großer Dienstwagen, Lohnzusatzleistung … da hatten es die Firmen einfach. Hinzu kam damals – für die Generation der nach 1965 geboren – Angst. Angst, die sich Unternehmen zu Nutze machen konnten. In Kombination mit dem oben beschriebenen Lockmitteln ein fast perfektes Instrumentarium im Personalmanagement.

Jetzt wendet sich das Blatt langsam und mit dem bloßen Aufstocken der Personalwerbung oder mit der Aufwertung der Angebote ist es plötzlich nicht mehr getan … schon gar nicht in der Zukunft … 2012 oder 2020. Da wird der Bock zum Gärtner, oder? … was tun? Genau darum soll es in diesem Artikel gehen.

Arbeitnehmer werden wieder gebraucht … und viele aktuelle Schreckgespenster werden bald im Keller der Geschichte stehen – schneller als manche Unternehmen das in ihrer Strategie berücksichtigt haben. In dem oben genannten Artikel nahm ich einen Brand eins-Artikel als Ausgangspunkt … heute hat mich ein Leitartikel aus der ZEIT Nr. 33 “Macht, was Ihr wollt” bewegt. Was in der Berichterstattung oft ein wenig zu kurz kommt, … Weiter lesen 'Der Angst geht die Puste aus … über Anforderungen und Chancen der kommenden Generation'»

“Tischlein deck Dich!” … über Talente und den Mangel

Von o.selaff, 23. Juli 2010 14:53

Demografischer Wandel … ahhhhhh, so ein schlimmes Wort, dass immer mal wieder auftaucht, ganz sperrig ist … und auch deshalb leicht abgetan wird. Demografischer Wandel ist Utopie … etwas aus dem Übermorgen – und auch deshalb interessiert er so wenige. Aber (c) Marc Tollas pixelio.deer kommt näher: Der Arbeitgeberverband Pflege meldet 50.000 fehlende Fachleute, Bitkom vermisst 20.000 Experten. 2015 werden deutsche Firmen erstmals mehr Stellen anbieten, als sie besetzen können. Bis 2050 dürfte Deutschlands Bevölkerung um 11 bis 12 Millionen Bundesbürger schrumpfen – das wäre so, als ob die 12 größten deutschen Städte plötzlich leer wären … ganz leer. Wir brauchen ab sofort jährlich 200.000 Zuwanderer, um dieses Loch auch nur annährend zu stopfen.

Die Brand eins berichtet über diesen Sachverhalt in Ihrer aktuellen Ausgabe 08 unter dem Titel “Wollen wir sie reinlassen?”. Und es geht auch noch anderen europäischen Staaten so, so dass wir da draußen nicht alleine nach diesen “Talenten” suchen. Denn es sollen schon Talente sein, junge Menschen mit Intelligenz, einem starken Willen, Durchsetzungskraft und Kreativität. Warum wachsen die nur nicht einfach auf Bäumen oder sind am Straßenrand zu pflücken? Damals … in der guten alten Zeit … da war es einfach: Bei IBM, Siemens, Beiersdorf, Bayer, BASF, BMW …. setzte man sich als Personalverantwortlicher einfach hin und rief “Tischlein deckt Dich” … und schwupps hatte man seinen Talentstrauß zusammen.

Und heute … Weiter lesen '“Tischlein deck Dich!” … über Talente und den Mangel'»

Neuorientierung und Zukunftsfähigkeit … DIE zentralen Themen?

Von o.selaff, 19. Juli 2010 12:40

“Was uns alle täglich bedrängt, unsere zentrale Aufgabe, ist die Frage der Zukunftsfähigkeit, eine Frage des Überlebens der Menschheit. Das ist es auch, was man Nachhaltigkeit nennt, die gesellschaftliche Herausforderung unserer Zeit.”

Ich schaue mich um: In meinem persönlichen Umfeld – dieser Gedanke beschleicht mich – gibt es wenige, die sich einer solchen zentralen Aufgabe stellen, sich dieser widmen, wenn vielleicht auch zunächst nur in ihrem Denken. … und das obwohl es keine anderen Fragen neben dieser geben dürfte. Auch wenn ich die Führungselite dieses Landes anschaue, die Wirtschaft und die Politik, wird mir nicht hoffungsfroher ums Herz. Die einen gieren (noch immer fast ausschließlich) nach maximalen Profit, die anderen beschäftigen sich im wesentlichen mit sich selbst … und nur mit sich selbst. Wähler, was waren Wähler nochmal?

Und woran liegt das? Warum handelt keiner im Rahmen dieser zitierten zentralen Aufgabe? Und weiter …

“Es geht um Zukunftsfähigkeit, die dann vorhanden ist, wenn wir die Fesseln unseres zu engen Weltbildes abstreifen. Wir brauchen dazu eine neue Orientierung und auch die Fähigkeit, zu handeln und zu gestalten. Diese Fähigkeit, Dinge verändern zu können, haben wir tatsächlich. Allerdings nicht mehr im Rahmen der alten Weltvorstellung, in der wir uns wie ein Rädchen in einer Maschine verstehen müssen, sondern wir haben wirklich schöpferische Fähigkeiten, und wir sollten sie auch gebrauchen.”

Finden Sie eine Resonanz, wenn Sie diese Zeilen lesen? Vielleicht ganz hinten im Kopf? Vielleicht ist es mehr eine Ahnung, die Sie mehr fühlen als denken? In diesen Zitaten … Weiter lesen 'Neuorientierung und Zukunftsfähigkeit … DIE zentralen Themen?'»

“Ich werde dieses Jahr Zukunftsfähigkeits-Urlaub machen!”

Von o.selaff, 2. Juli 2010 08:43

“Wow … und wo fährst Du da hin?”

“Hab ich ja noch nie gehört! Ist das ne neue Republik?”

“Was soll das denn jetzt schon wieder sein? Aktiv-Urlaub kenne ich, Wellness-Urlaub auch, auch den Germanengrill mit Wendehilfe … aber Urlaub in Zukunftsfähigkeit … was soll das sein?”

“Ich verreise komplett CO2-neutral – kalkuliert auf einer Basis, die sogar meinen erhöhten Kohlkonsum berücksichtigt” … ist das eine Antwort?

“Ich widme meinen Urlaub einem Aufforstungsprojekt in der Sahelzone” … ist eine andere.

“Ich mache mir einen ganzen Urlaub Gedanken darüber, wie ich mein Leben voll in Richtung Zukunftsfähigkeit der kommenden Generationen gestalten kann” … eine Dritte.

Wann werden wir das erste Mal solche Sätze und Urlaubsbeschreibungen hören … und wie genau wird da nachgefragt werden? Ich spüre schon den Zweifel, die Suche nach dem Haar in der Suppe, in den Nachfragen meines Gegenübers … der eigentlich überzeugt ist, dass das alles moderner Quatsch ist, etwas was vorrüber geht. Wir sind nach Herrn Ditfurth eh alles Wesen des Übergangs … da kommt es doch wirklich nicht darauf an. Und schon die Steinzeit hat uns gelehrt, dass es allemal klüger ist sich in einem geistig wie haptisch bekannten Umfeld zu bewegen. Eben nicht zu viel Neues zu entdecken, nicht hinter jeden blöden Busch zu schauen und nicht jeden Stein umzudrehen. Schuster … bleibt, jetzt aber mal wirklich, bei Deinen Leisten. Und so schlecht haben wir es doch gar nicht … wirklich nicht Anneliese, oder? Oder war Dein Name Herma, ne?

Es passiert so oft … und das häufig in wechselnden Rollen … Weiter lesen '“Ich werde dieses Jahr Zukunftsfähigkeits-Urlaub machen!”'»

Sinnovation – Innovation sollte produktiv sein!

Von k.kofler, 23. Juni 2010 16:31

Nun suchen wir doch alle wieder einmal nach dem Sinn – politisch, umweltbezogen, wirtschaftlich und was sonst noch so alles. Ja, das mit dem Sinn ist so eine Sache. Denn eigentlich wollen wir ja alle in dem was wir tun und machen einen Sinn erkennen. Aber brauchen wir denn wirklich für alles einen Sinn? Und wenn ja, warum handeln wir denn nicht ganz einfach danach?

Vielleicht habe ich Sie jetzt ja ein wenig verwirrt. Aber warum ich darüber schreibe, hat einen ganz speziellen Hintergrund. Denn ich glaube, dass wir uns in der Vergangenheit auf unseren innovativen Wegen ein wenig verlaufen haben. Ich meine damit im Wesentlichen, dass wir die wichtige Disziplin Innovation im Umgang mit unseren „neuen“ Herausforderungen in einem viel zu geringen Maße dahingehend weiterentwickelt und adaptiert haben. Weiter lesen 'Sinnovation – Innovation sollte produktiv sein!'»

Spannende Open Space IdeenKonferenz: Sustainovation

Von o.selaff, 4. Juni 2010 07:30

Irgendwie bin ich neidisch … was für ein cooler, treffender und zukunftsweisender Name: Sustainovation. Warum sind wir da nicht drauf gekommen? Puhhh!

Wenn ich nicht in und um Hamburg meine Runden drehen würde, dann wäre diese Veranstaltung ein muss für mich:

“Sustainovation ist eine Open Space IdeenKonferenz zum Thema “Nachhaltigkeit als Motor für Innovation“. Die Veranstaltungsserie feiert vom 26. bis 27. Juni 2010 in Wien ihre Premiere und wird ab dann (in Wien) jährlich stattfinden.”

http://mehrblick.at/sustainovation/

Wenn Sie hingehen … bitte, bitte, bitte, … lassen Sie uns Ihre Eindrücke von dieser Erfahrung wissen!

Moderne Mythen: Vertrauen … ja sicher?

Von o.selaff, 3. Juni 2010 09:01

Wenn Sie diesen Blog ab und an lesen, dann sind Ihnen schon Sätze untergekommen wie:

“Vertrauen – die neue Leitwährung in unserer Gesellschaft”

“Im Web 2.0 vertrauen wir in erster Linie Menschen”

“Zukunftsfähigkeit = Wissen + Nachhaltigkeit + Offene Innovation | Transparenz & Vertrauen”

Erinnern Sie sich … dunkel?

Heute greifen wir Vertrauen als Mythos auf. Die Mehrzahl der Menschen haben zwar ein gesundes Misstauen an Bord, bringen jedoch zumeist in neue, engere Verbindung zunächst Vertrauen ein: Beim Antritt eines neuen Arbeitsplatzes, in Dialogen mit neuen Kooperationspartnern, in privaten Beziehungen, Freundschaften, zu Sportsfreunden, … ist ja auch gut so. Es gibt allerdings Ausnahmen .. mir sind schon einige begegnet. Das waren dann immer sog. Karrieretypen. Ich spürte im Kontakt mit denen immer früh, dass sie mit ihrem Vertrauen anders umgehen, andere Signale sandten als der Rest der Welt. Ist das gut, strategisch wichtig für die eigene Karriere? Na, der mir als erstes dazu einfällt, Markus, ist jetzt Vorstand in einem DAX-Unternehmen …

Vertrauen ist vielschichtig und tritt in vielen Bereichen auf – oft eben ohne das wir es explizit so benennen. Allerdings – und das ist immer häufiger der Fall – fehlt Vertrauen auch immer häufiger. Ist es Ihnen schon mal auf den ersten Blick aufgefallen, dass Vertrauen fehlt? Wenn ja, wie sind Sie damit umgegangen? Hier treffen wir auf eine echte Herausforderung: Wenn Sie Ihren Gegenüber mit diesem Gefühl des fehlenden Vertrauens konfrontieren … was tut der dann? Nun … in den meisten Fällen wir er das nicht wirklich zugeben und versuchen, Sie zunächst vom Gegenteil zu überzeugen. Es ist gesellschaftlich eben nicht einfach so möglich jemanden zu sagen: “Ich habe kein Vertrauen … in Dich, … in die Situation, … in Deine Entscheidung.” Problem: Wenn lose Begegnungen zu Beziehungen werden – gleich welcher Art – ist die Basis ein Mindestmass an Vertrauen.

Genau aus diesem Grund führen wir Vertrauen auch als allgegenwärtigen Katalysator in unserer Selbstpositionierung Zukunftsfähigkeit (SPZ) – zusammen mit Transparenz. Das bedeutet … Weiter lesen 'Moderne Mythen: Vertrauen … ja sicher?'»

Zukunft vorbereiten … ohne Plan, ohne Strategie … ohne Management!

Von o.selaff, 1. Juni 2010 12:53

(c) Andreas Stix pixelio.de

Das erste Mal war es in Sachen Wissen: Irgendwie wurde mir klar, dass sich Wissen nicht managen lässt. Managen ist hier ja nur eine Art Ersatzwort für kontrollieren. Wissen braucht Vertrauen, nicht Kontrolle. Auch Strategie ist so etwas, was schwierig sein kann … wenn wir über neues Denken denken. Der Erfinder der manufakturellen Arbeit, Frederick Taylor, war hier der Urheber der Trennung von Arbeitern, die eben arbeiten, und den Managern, die sich Strategien und Anweisungen für die Arbeiter ausdachten, Kontrolle ausübten. Nur: Kann das heute noch so funktionieren wie damals? Budgets, Pläne … und die Steigerung dessen im “Management by Objects” (MbO) … alles altes Denken?

Ich habe gerade einen Artikel in der Brand eins 06/10 dazu gelesen: “Ziele werden maßlos überschätzt”. Der Artikel ist ein Interview ;-) mit Niels Pfläging, einem der Partner des Beta Codex Network. Herr Pfläging erklärt dort sehr genau die Zusammenhänge, die ich oben ein wenig angerissen habe.

Komischerweise … Weiter lesen 'Zukunft vorbereiten … ohne Plan, ohne Strategie … ohne Management!'»

Impulse zur Zukunftsfähigkeit unseres Landes … Beispiele für neues Denken?

Von o.selaff, 31. Mai 2010 22:13

Das wird Sie jetzt überraschen … vielleicht finden Sie das hier sogar total doof. Und … ich kann das verstehen. Ich werde über Europa, die Rolle von Deutschland, Neid, Missgust, unangebrachte Kommentare, ein minderes Selbstvertrauen, die Digital Natives und über … Lena schreiben. Wenn das jetzt gesessen hat … ich kann verstehen, dass Sie nicht weiterlesen und womöglich nie wieder einen der Beiträge aus diesem Blog lesen. Sie haben mein vollstes Verständnis.

… UND wie so oft kann ich an diesem überstrapazierten, leicht nervtötenden Beispiel sehr gut zeigen, wie neues Denken funktionieren kann, wo Einflüsse an die Oberfläche treten und greifbar werden. Der Spiegel, der alterwürdige und immer kritische Spiegel, hat Lena in seiner Online-Ausgabe gefühlte 10 Artikel in den letzten 4 Tagen gewidmet. Wowww. Lese und betrachte ich diese etwas genauer, treten häufig feine Beobachtung heraus … Beobachtungen in unserer Gesellschaft.

Lena ist ein Digital Native (ein Vertreter der Generation Internet) …. wenn Sie bisher keinen kannten … bitteschön! Und sicher liegt ihr – glaubhaft und ehrlich – sowohl die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko als auch die stark zunehmende Politikverdrossenheit in Deutschland am Herzen … eines mehr, das andere weniger. Dennoch ist sie zunächst einmal Lena, freut sich darüber, dass Sie so gut ankommt … nicht nur im eigenen Lande, sondern auch in Europa. Das ist anders … Europa findet Lena vielleicht sogar noch besser als Deutschland. Und damit sind wir zurück beim Spiegel … machen Sie sich einmal die Mühe … Weiter lesen 'Impulse zur Zukunftsfähigkeit unseres Landes … Beispiele für neues Denken?'»

Blog gut, eh? Blog schlecht, ne? Mit alles? … Sinn oder Unsinn?

Von o.selaff, 27. Mai 2010 08:13

Schon wieder einen Beitrag … werden Sie denken. Gab doch gerade gestern einen. Dieser hier ist ohne Video … und ohne Bild. Plain … heißt das wohl! Passt diese “Störung” in Ihren Rhytmus, wo doch der nächste Impuls gewohnheitsgemäß erst in 5-8 Tagen kommen würde wollen? Naja … heute ist Donnerstag … werden Sie denken … da muss der Mann immer was loswerden … weil er dann die einzige Zeitung der Woche in Hand und vor die Augen bekommt. Seien Sie milde mit mir!

Ich habe heute morgen – tatsächlich – gelesen. Martenstein. Und über “Cogito, ergo sum”. Ersteres brachte mich schnell an die Tastatur. Ja, eigentlich lesen Sie diesen Blog, weil er Ihnen fachlich etwas bringt. Sie in Themen (und hoffentlich Ihre Organisation) bewegt, die noch nicht so im Focus stehen, oder? Vielleicht mögen Sie die Bildungs-Artikel … gar nicht. Dafür aber die über die Zukunft der Wirtschaft? Oder sind Sie eher ein Unternehmens 2.0-Leser? Wir haben uns für den Blog vorgenommen – sicher, dass wissen Sie bestimmt, ich schreibe es dennoch, um auch selbst sicher zu sein – ausführlichere, konstruktive und eher zukunftsgewandte Beiträge abzuliefern. Eher nicht so viel Krise, Euro-Verfall, Hartz 4 oder – diesen Namen schreibe ich das allererste Mal – Merkel. Etwas, was auch ein wenig Substanz hat, etwas, das auch als Impuls taugt. Das dürfen Sie erwarten. Aber eigentlich … Weiter lesen 'Blog gut, eh? Blog schlecht, ne? Mit alles? … Sinn oder Unsinn?'»

Haben Sie Ihre Talente entdeckt … und lieben Sie was Sie tun?

Von o.selaff, 26. Mai 2010 14:57

Es gibt Menschen, die einen wirklich weiterbringen … nicht jeder jeden … es scheint eher Vorlieben zu geben. Einer meiner “Voranbringer” oder auch “Ermöglicher” ist Sir Ken Robinson, der mit einem neuen Vortrag auf TED ist:

Es gibt bereits einen weiteren Artikel, in dem ich das Thema Bildung behandele und den Spuren von Mr. Robinson folge: Bildungskrise … über die Ausmerzung der Kreativität.

Obwohl der letzte Vortrag bereits 4 Jahre her ist (meine ich), ist der aktuelle (oben zu sehen) die Weiterentwicklung dessen: Bildung als organisches, quasi landwirtschaftliches System und nicht – so wie es im Moment ist – als lineares, mechanisches Instrument, dass sich eben ausschließlich an Standards orientiert. Bildungs-Fast-Food – was für ein treffender Begriff!

Bildung … soll das Thema sein? Na, wenn Sie jetzt keine Kinder haben oder diese aus dem Haus sind … brauchen Sie wohl nicht weiterlesen? Sie sollten dennoch, weil … Weiter lesen 'Haben Sie Ihre Talente entdeckt … und lieben Sie was Sie tun?'»

Banken-Zukunftscheck kommt mit weichen Faktoren … über Sinn und Werte bei der Kreditvergabe.

Von k.kofler, 6. Mai 2010 11:20

Willkommen in der Realität

Chris Löwer berichtet im Handelsblatt darüber (Commerzbank bittet Kunden zum Zukunfts-Check), dass die Commerzbank ab sofort ihre Kunden nicht mehr ausschließlich durch harte Faktoren bewerten will, sondern zukünftig auch einen so genannten Zukunfts-Check bei der Vergabe für die Kredite durchführt.

Wir klopfen ein Unternehmen daraufhin ab, ob sein Geschäftsmodell zukunftsfähig ist und sich auch in Krisenzeiten bewährt, wird der Bereichsvorstand Mittelstandsbank Detlef Hermann zitiert.

Damit geschieht wohl endlich auf Bankenebene etwas, auf das wir schon lange hinweisen und mit vielen Menschen intensiv bewegt haben: Eben nicht nur alleine nackte Zahlen zu bewerten, sondern ebenso die Zukunftsfähigkeit einer Organisation bei einer Kreditvergabe stärker mit zu berücksichtigen. Die Zukunftsfähigkeit schließt nach unserer Definition die Bereiche Wissen, Nachhaltigkeit und die offene Innovation ein, die durch die Faktoren Vertrauen und Transparenz maßgeblich beeinflusst werden.

Gerade in derart zentralen Belangen wie der Kreditvergabe spielen zukünftig solche weichen Faktoren, die aus den o. g. Bereichen stammen, eine zunehmend wichtige Rolle. Besonders der Mittelstand, aber auch die Vielzahl von Klein- und Kleinstunternehmer sind damit aufgefordert … Weiter lesen 'Banken-Zukunftscheck kommt mit weichen Faktoren … über Sinn und Werte bei der Kreditvergabe.'»

Beratung Nachhaltigkeit … über Sinn und Unsinn?

Von o.selaff, 22. April 2010 14:22

Das wird jetzt mal ein Artikel in ureigener Sache. Schließlich … fragte mich vor Kurzem mein Orthopäde: “Was machen Sie beruflich?”. Ich antwortete – direkt und ohne zu zögern: “Ich bin Nachhaltigkeits-Berater!” Puuhhh … das mußte dann sacken! Heute würde ich ein wenig länger über diese Aussage nachdenken. Allerdings gibt es wohl eine maximale Nachdenkzeit zum Thema Beruf (oder Berufung?) um als glaubhaft zu gelten – so wie es eine maximale Präsentationszeit bei Fahrstuhlpitches gibt (hatten Sie schonmal einen?). Ich habe die Zeit des Tippens genutzt und würde heute wohl eher sagen: “Ich berate und coache Unternehmen und Organisationen im Bereich der Zukunftsfähigkeit!” … tja. Und eigentlich wollte der Mann nur wissen, ob ich Schaffer oder Po-Plattsitzer bin. So entwickelte sich auch nicht so recht ein Gespräch zu diesem Thema …

Jetzt aber mal zur Sache … Nachhaltigkeit. Das ist ja auch immer ein (großes) Stück “Welt retten”, was es auch so schwierig macht, sich als Firma darum wirklich konkret – womöglich im Rahmen seiner sog. Kernkompetenzen – zu bemühen. Nachhaltigkeit ist so etwas für die (wichtigen) Randbereiche einer Organisation … so etwas in den Bereichen CSR, CR oder SB … also Coporate Social Responsibility oder Coporate Responsibility oder ganz neu: Social Business. Aber eigentlich hat Nachhaltigkeit doch auch viel mit der Zukunft und mit dem Erfolg einer Organisation zu tun, mit zufriedenen Mitarbeitern und Kunden … werden Sie denken. Stimmt! Nur – hier kommt es eben auf das Wort an! Und natürlich ist es die Nachhaltigkeit nicht alleine. Auch das ist vielen nicht klar, weil die Fokussierung “Welt retten” so massiv ist, dass die anderen wesentlichen Parameter nicht gesehen und gedacht werden.

Und was heißt das jetzt? Regelmäßige Leser dieses Blogs werden es bereits wissen ….. Nachhaltigkeit im persönlichen wie betrieblichen Kontext heißt eigentlich

Zukunftsfähigkeit

und umfasst neben der Nachhaltigkeit auch die Bereiche

Wissen und Open Innovation.

So, jetzt ist es raus. Wir bemühen uns also hier (im Blog) und im Zusammenspiel mit unseren Kunden um die Zukunftsfähigkeit. So finden Sie hier an dieser Stelle auch ganz viele Artikel mit praktischen Um- und Ansetzungs-Hinweisen. Hier nur eine kleine Auswahl – falls jemand jetzt noch nicht weiß wovon ich gerade schreibe:

“Beratung Nachhaltigkeit” ist also “Beratung Zukunftsfähigkeit” … und sollte zwingend durch externe Kräfte erfolgen. Nicht weil unser Geschäftsmodell das so vorsieht und meine drei Kinder … Weiter lesen 'Beratung Nachhaltigkeit … über Sinn und Unsinn?'»

ASHOKA …

Von o.selaff, 19. April 2010 18:57

… ist Sanskrit und bedeutet auf Deutsch “Das aktive Überwinden von Missständen”! Wowwwwww. Wie toll ist das, eine schwierige Sache mit einem Wort auf den Punkt zu bringen. Wir brauchen nicht mehr politische Schachzüge, vorsichtig Kritik äußern, … zukünftig verständigen wir uns auf “eine gemeinsame Runde ASHOKA”. Allein das “aktive” darin ist schon Gold wert. Wowww, Wowwwwww, Wow! Es gibt sogar ein globales Netzwerk, das sich so nennt und aus sogenannten “ASHOKA-Fellows” besteht. Weitere Infos finden Sie hier.

Gelesen habe ich übrigens davon in der neuen und ersten Ausgabe von “enorm – Wirtschaft für den Menschen”. Ich bin auch ohne die erste Ausgabe zu kennen Abonnent geworden und … habe es nicht bereut. Wirklich ein gelungenes Heft. Für meinen ganz persönlichen Geschmack könnten es ein wenig weniger von den üblichen Verdächtigen a la Mr. Yunus sein und auch CSR bzw. CR bzw. SB (Social Business) ist etwas überrepräsentativ. Aber … das wird schon.

Inhaltlich überzeugt mich das, was Otto da über ihr SB-Projekt in Bangladesch schreibt, nicht wirklich – sicher ist das alles wasserdicht und super-duper gestylt – dennoch bleiben Fragen, die nicht zuletzt Fr. Hartmann in der enorm auch stellt … mit etwas indirekten Antworten von Johannes Merck. Dennoch finden sich eine Menge weitere wirklich lesenswerte Artikel über die erste Sozialbörse Konvergenta, den Dialog im Dunkeln, Erfahrungen in punkto Nachhaltigkeit in der Wirtschaft “Immer schön sauber bleiben!” und über Beispiele wirklich mutiger Menschen aus Projekten des “Europäischen Jahres 2010 gegen Armut und soziale Ausgrenzung” – Motto “Mit neuem Mut”.

Fazit: Kaufen, besser noch: Abo bestellen und damit guten und neuen Journalismus ermöglichen! Besonders Klasse: Umweltpapier und CO2-neutral produziert … vielleicht auch Biofarben? In jedem Fall ist die Haptik und Anmutung an sich schon anders … richtig anders!

Ansätze und Impulse für die Zukunft unserer Wirtschaft … 3

Von o.selaff, 13. April 2010 07:17

Wie beim letzten Mal auch, unterstützen wir nachfolgend den Engel auf Ihrer Schulter und präsentieren Ansätze, praktische Ansätze, die es möglich machen diese Impulse sofort in die Tat umzusetzen … ganz konkret. Eben den einen Grund FÜR die Veränderung.

Dein Weg ist gut … und es gibt einen besseren – in diesem Themenbereich ist ein Coach gut und hilfreich, denn es nicht so einfach sich selbst von außen zu betrachten. Aber es geht sicher auch alleine aus sich selbst heraus … alles eine Frage der Übung und Erfahrung. Ansatzpunkte solche besseren Wege zu finden, ergeben sich aus Gesprächen mit anderen oder eben aus Erfahrungen aus Situationen in denen es Ihnen eben möglich war einen besseren Weg zu finden. Oft sind die Hinweise nach denen wir suchen nur klein, Randbemerkungen … und es ist nicht auf den ersten Blick erkennbar, dass sich hier ein neuer, besserer Weg auftun könnte … es bedarf hier Betrachtungen aus unterschiedlichsten Perspektiven. Schwierig wird es dann, wenn Sie Angst haben Fehler zu machen … normal in unserer fehlerfreien, perfekten Gesellschaft. Aber es ist EIGENTLICH unnormal keine Fehler zu machen. Wir hatten dieses Thema schon im Bereich “Partnerschaft – ist eigentlich normal”. Fehler sind auch normal und um den besten Weg zu finden läuft man auch Gefahr Fehler zu machen … ja vielleicht sogar machen zu müssen. Nun … wann mussten Sie das letzte Mal eine wichtige Entscheidung treffen, die Ihnen vielleicht noch heute nachhängt? Setzen Sie doch einmal Ihren … Weiter lesen 'Ansätze und Impulse für die Zukunft unserer Wirtschaft … 3'»

Ansätze und Impulse für die Zukunft der Wirtschaft … 2

Von o.selaff, 12. April 2010 07:16

Wie versprochen, hier die Fortsetzung des ersten Teils dieses Artikels. Bevor wir allerdings in die weiteren Impulse einsteigen … möchte ich nochmals praktisch werden …

Ich diesen Ausflug, weil ich aus meiner Erfahrung als Berater weiß, dass es nicht immer leicht ist, wirkliche Handlungsimpulse zu erzeugen. Das kleine Teufelchen auf der Schulter kennt IMMER 99 Gründe die (notwendige und überfällige) Veränderung nicht anzugehen … keine Zeit, so viel Stress, “ich bin so ein Guter”, “ich arbeite eh schon so viel”, “kann ich überhaupt etwas bewegen”, …. Dabei werden diese Nicht-Bewegungsgründe so laut und in einer solchen Dichte übermittelt, dass das Engelchen auf der anderen Schulter mit seinem einem Grund FÜR die Veränderung nun wirklich keine Chance hat gehört zu werden. Ich unterstütze jetzt mal das Engelchen …

Die Rückkehr der Visionäre – nehmen Sie sich 2-3 Stunden Zeit an einem entspannenden Ort – an einem See, einem Fluß, auf einem Berg. Nehmen Sie u. U. Menschen Ihres Vertrauens mit und überlegen Sie gemeinsam oder alleine, wer Ihrer Mitarbeiter oder Kollegen das Potential hat ein Visionär zu sein, jemand der mutige Expeditionen nach übermorgen wagt. Wenn Sie niemanden finden … dann suchen Sie jemanden oder suchen Sie sich einen externen Kooperationspartner, der die Berufung Visionär in Ihrem Unternehmen einnehmen kann. Einmal identifiziert, geben Sie Ihren Visionären regelmäßig Freiraum und all die Dinge, die in diesem Freiraum entstehen, spielen Sie zurück in die gesamte Firma … als Saatgut für die Entwicklung der Firma. Wie das geht, dieses Wissen oder diese Wissensimpulse in Form eines Unternehmenswissens in die Organisation zu spielen … davon haben und werden wir immer wieder berichten.

Das Ende der falschen Bedürfnisse … ist einfacher … Weiter lesen 'Ansätze und Impulse für die Zukunft der Wirtschaft … 2'»

Ansätze und Impulse für die Zukunft der Wirtschaft

Von o.selaff, 8. April 2010 13:44

Wir haben das Gefühl, dass der Schwarm auf uns und die Themen unseres Blogs zuschwimmt. Schemenhaft kann ich diesen am Horizont ausmachen. Woww!

Umdenken. Neu denken. In neuen und nicht in nur veränderten Strukturen denken. Grundsätzliches überdenken. Nicht korrigieren sondern neu machen. Altes – auch durchaus radikal – in Frage stellen, um Platz für Neues zu schaffen. Innovation in den Focus auch von Geschäftsprozessen und Wertschöpfungsketten stellen. Wissen als die wichtigste Ressource erkennen. Und partnerschaftlich, nicht profit-zentriert denken. Keine künstlichen oder falsche Bedürfnisse mehr schaffen. “teilen”, “austauschen”, “langfristig” statt “nie genug”, “raffen” und “kurzfristig”. Und ich könnte diese Liste noch weiter fortsetzen …

Aus diesem Thementopf wandern immer mehr Punkte und Themen in die aktuelle Wahrnehmung … von Individuen und Unternehmen und Organisationen. Zwangläufig … schreibe ich, denn das das passieren musste … war uns klar. Unsere Welt, unsere Gesellschaft und unsere Kinder brauchen ein Umdenken … JETZT. Auch in der Wirtschaft … wir können uns hier nicht länger mit Mircoschritten zufrieden geben, Zentimeter sollten es schon sein! Schon gar nicht dann, wenn es sich um toll inzinierte greenwashing- oder Grünwasch-Aktionen handelt … wie so oft.

Wir versuchen in unseren Beiträgen – trotz auch vieler kritischen Worte – konstruktiv zu sein. Daran wollen wir uns messen lassen. So auch heute … deshalb folgen einige Impulse und Ansätze zur Zukunft unserer Wirtschaft. Ansätze und Impulse, die für jeden umsetzbar sind – auch sofort im JETZT und HIER … ausnahmsweise mal nicht die lange Bank. Und damit folgen auch Vorschläge für einige ganz konkrete Mini-Schritte in die richtige Richtung.

Nun an denn … Weiter lesen 'Ansätze und Impulse für die Zukunft der Wirtschaft'»

Moderne Mythen: Karriere … muss sein!?

Von o.selaff, 24. März 2010 17:29

Endlich … geht es weiter mit der Serie ;-) . Heute zum Thema Karriere.

Wollen Sie Karriere machen? Haben Sie Karriere gemacht? … wahrscheinlich kennen Sie diesen Blog inzwischen so gut, dass Sie nicht einfach mit einem lauten und eindeutigen JA auf eine dieser Fragen antworten würden … oder? Ich höre vielleicht ein zartes ja mit einer Menge Absicherungen, Erklärungen und Begründungen hinten dran, oder?

(c) Ernst Rose pixelio.de

(c) Ernst Rose pixelio.de

Ist Karriere heute noch erstrebenswert? Für Sie? Für Ihre Kinder? Oder wird Karriere für Ihre Kindeskindes noch “hipp” sein? Haben Sie nicht deshalb auch studiert, um eben diese “Karriere zu machen”? Ich kenne eine Menge Menschen, die eben das denken und einem Teil ihrer Lebensentwürfe zugrunde gelegt haben.

Dagegen kenne ich wenige, die von sich sagen “Karriere – brauche ich nicht” oder “Karriereauf- oder abstiege sind mir fremd” oder “Karrieresicherung – was soll das sein?”. Passt Karriere überhaupt noch in unser Denken? Für viele ist Karriere viel Einkommen (so als kleinsten gemeinsamen Nenner sagen wir mal so jenseits der Euro 60.000.- p. a.), Macht über andere (Führungskraft) und ein Dienstwagen – am besten Benz, BMW oder Audi. Nur: Mit Blick auf die Lebensbilanz … sind diese Karriere-Menschen besser, glücklicher oder vielleicht ausgewogener? In der Mehrzahl wohl eher nicht, denn in unserer Gesellschaft bedeutet Karriere … Weiter lesen 'Moderne Mythen: Karriere … muss sein!?'»

Einfach, funktional, überzeugend … haben Sie sich Ihre Umgebung auch so gestaltet?

Von o.selaff, 17. März 2010 20:10

Das wird hier ein kleines Plädoyer. Eine Empfehlung von einfachen und sehr funktionalen Dingen, die vieles erleichtern und uns und unsere Umgebung verändern – jetzt und vor unseren Augen.

Blog … sicher haben Sie dieses Wort schon einmal gehört und verbinden damit auch Eindrücke und gar Wertungen. Und haben Sie enmal bemerkt, das Blog auf einfachste Art und Weise aus einer Unternehmenswebsite ein Dialogportal macht? So ganz ohne Agentur, ohne Webdesigner, ohne Programmierkenntnisse. Man nehme einfach z. B. das Tool WordPress und baut sich sein Dialogportal mit den vielen Funktionen von WordPress zusammen. Diese Funktionen sind wie Apps (kennen Sie sicher schon als Schlagwort): Eine WordPress-App für die Statistik, eine zur Suchmaschinen-Optimierung und eine für den Sicherheitscode, um automatische Spammer bei den Kommentaren draußen zu halten. Alles nur einen Klick entfernt, ganz einfach und kostenfrei (Spenden sind gerne gesehen). Ich habe Ihnen einige dieser Dialog-Blog-Website auch schon vorgestellt. Wenn Sie mögen, surfen Sie doch mal ein wenig:

Sicher, Design steht hier nicht im Vordergrund. Auch Egozentrik nicht. Und ob sich diese Art Websites für Markenartikler eignen? Darauf gibt es eine einfache Antwort: Ja!

Wenn wir über neues Denken in neuen Strukturen nachdenken, Wandel gestalten wollen, dann sind diese Beispiele ein erster Versuch und schon ein Stück Realität. Denn zukünftig … Weiter lesen 'Einfach, funktional, überzeugend … haben Sie sich Ihre Umgebung auch so gestaltet?'»

Kunden zuhören … ihnen antworten … Dialogfähigkeit besitzen.

Von o.selaff, 15. März 2010 15:18

Ich denke gerade darüber nach, dass ich in den letzten Wochen ganz oft das Wort “Dialogfähigkeit” gebraucht habe. Dann darüber, dass ich dieses etwas sperrige Wort hier noch nicht aufgegriffen habe.

Dann lief mir ein Video über den Weg, das den Titel “Lost Generation” (Verlorene Generation) trägt:

Hat jetzt das eine etwas mit dem anderen zu tun? In beiden Fällen – Video und Wort – geht es um Sprache und deren Wahrnehmung. Der Titel kürt allerdings mehr den Inhalt als das er dieses Dialog- oder Sprachkonstrukt beschreibt. Allerdings kann ich mir auch vorstellen, dass die Digital Natives, die Generation Internet deutlich mehr Schwierigkeiten mit der fehlenden Dialogfähigkeit hat als die 40 bis 60 jährigen beispielsweise. Die sind es ja noch gewohnt, dass Unternehmen und Organisation mehr mit sich als mit Ihren Kunden beschäftigt sind und eben nicht oder nur selten auf Fragen und Anliegen antworten.

Allerdings hat das Wort “dialogfähig” erst … Weiter lesen 'Kunden zuhören … ihnen antworten … Dialogfähigkeit besitzen.'»

‘Earth‘s Frontiers’ Neue Umweltserie bei CNN

Von k.kofler, 26. Februar 2010 15:21

‘Earth’s Frontiers’ (zu Deutsch: Die Grenzen der Erde) ist eine neue Sendung von CNN International, die monatlich ausgestrahlt wird und eine Brücke zwischen Science-Fiction und der Realität der endlichen Ressourcen unseres Planeten schlagen soll.

Topaktuell, investigativ und futuristisch – ‘Earth’s Frontiers’ verspricht, die Herausforderungen zutage zu fördern, denen unser Planet ausgesetzt ist. Technologien, die sich momentan noch im Entwicklungsstatus befinden, und die das Leben der Menschen verändern, werden unter die Lupe genommen. Unternehmen, die nicht nachwachsende Ressourcen verbrauchen, werden mit ihrem Handeln konfrontiert. Außerdem wird in der Sendung über den besten Weg für die Zukunft unseres Planeten diskutiert.

Das Thema der ersten Folge: Was machen wir, wenn das Öl zu Ende geht? Wellen-, Sonnen- und Windenergie rücken in den Fokus. Auf der ganzen Welt werden inzwischen innovative nachwachsende Rohstoffe erforscht. aktuelle Pressemeldung

LOHAS Tourismus … unterwegs auf neuen Wegen?

Von o.selaff, 18. Februar 2010 18:15

Wen interessiert das schon, LOHAS Tourismus? Die meisten fahren doch lieber nach Malle, in ihr geliebtes Italien oder nach Spanien! Wer will da LOHAS … und auch noch im Urlaub? Ist wahrscheinlich etwas für Spinner …

Ich halte es immer wieder für wichtig, dass wir uns das bewusst machen: Die Masse macht es wie eh und je. Und sicher gelingt es irgendwo im Netz Zahlen aufzutreiben, die belegen, dass auch Tourismus einer der kommenden Sinnmärkte ist, das Menschen bei ihrer persönlichen Sinnsuche auch vor dem heiligen Urlaub nicht halt machen. Aber all das ist wenig und rein betriebswirtschaftlich würde sich eine Ausrichtung auf das LOHAS-Motiv überhaupt nicht begründen lassen – gar nicht. Warum lesen Sie also diesen Artikel? Warum schreibe ich den überhaupt? Ich verrate es Ihnen – zumindest meine Antwort auf die Frage: Weil nach solchen Inhalten gesucht wird, weil wir immer mehr Anfragen aus dieser Richtung bekommen und weil dieses Thema eines der zukünftigen Alleinstellungsmerkmale im Tourismus zu werden scheint. Deshalb!

Wenn es die betriebswirtschaftlichen Zahlen nicht sind, was ist es dann? Auch das ist einfach: Die persönliche Überzeugung spielt eine der Hauptrollen bei der Ausrichtung auf solche LOHAS-Motive potentieller Gäste. Diejenigen Unternehmer, die selbst etwas verändern wollen, sinnstiftend tätig werden wollen, ihr Ding machen möchten und konsequent auf Qualität setzen, um die Zukunftsfähigkeit ihrer Unternehmung, ihrer Organisation sicherzustellen, die machen in LOHAS-Motiven. Manche sogar ohne jemals etwas von LOHAS oder Nachhaltigkeit gehört zu haben. Denn eigentlich ist das natürlich und normal … Verirrungen sind menschlich und können mitunter 50 Jahre andauern und dabei Denkmäler schaffen, Tourismus-Denkmäler wie am Strand von Westerland, in Burgtiefe auf Fehrmarn, in Lorret de Mar, Honolulu oder, oder, oder … viel Beton in einmaliger Landschaft.

Haben Sie jetzt schon einen dieser Querköpfe, die Ihr Ding machen, im Kopf? Ist Ihnen schon mal einer begegnet? Nun, mir schon. Gerade gestern … allerdings nur indirekt – indirekt! Indirekt einmal, weil mein Kumpel Christoph Hinderfeld von der Die Zunft AG mich darauf aufmerksam gemacht hat – freundlicherweise. Und indirekt zweimal, weil ich diesem “Querkopf” schon zwei-, dreimal begegnet bin. Allerdings ohne einen Dialog zu führen. Schade.

Er heißt Rolf Jehring und ist vielen in und um Hamburg herum von Cucinaria her bekannt. Er ist aktuell dabei ein neues Projekt in Mecklenburg-Vorpommern zu realisieren. Wenn ich das Konzept vom Platz des Friedens lese, fühlt es sich für mich so an, als ob er seinen Traum in die Realität umsetzt. Einen tollen, mutigen und visionären Traum. Es scheint als ob er sein Ding mache – etwas zwischen Traum, Spiritualität, Vision, Traditionen und neuer Perspektiven. Und wir reden hier nicht über Touristenmassen, sondern über ein kleines, feines Angebot … Weiter lesen 'LOHAS Tourismus … unterwegs auf neuen Wegen?'»

Zukunft 2020: Sind Sie dabei oder machen Sie nur mit?

Von k.kofler, 10. Februar 2010 16:42


Nicht das Sie glauben, dass ich Ihnen jetzt gleich zu Beginn meiner Serie Zukunft 2020 alle Zukunftsgeheimnisse verraten werde. Denn ehrlich gesagt gibt es die gar nicht und wenn doch, dann wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie mich informieren würden. Aber keine Sorge, ich werde Ihnen dennoch Ansätze aufzeigen, die Ihnen für Ihre ganz persönliche „Zukunft 2020“ Strategie hilfreich sein können. Was sich genau hinter dieser Serie verbirgt, werden Sie im Laufe der Zeit selbst erkennen.

Nun hat Sie ja Oliver Selaff in seinem Artikel Und wie werde “ich” eigentlich zukunftsfähig … oder nachhaltig? schon ein wenig aufgewärmt. Aber genau genommen müssten wir ja schon voller Tatendrang in den Startlöchern stehen und nur noch auf den Startschuss warten – aber ist der nicht schon längst gefallen? Denn wenn man sich so die Berichterstattung in den Medien ansieht, dann folgt ja eine Hiobsbotschaft der anderen. Oder glauben Sie an dieser Stelle immer noch, dass alles wieder so wird wie es einmal war?

Ach ja, ich verstehe. Sie wissen zwar um die Problematik einer sich veränderten Welt da draußen Bescheid, wissen aber nicht wirklich, wie Sie damit umgehen bzw. die Dinge verändern können.

Dann beginnen wir doch einmal ganz vorne. Grundsätzlich nützt Ihnen an dieser Stelle weder das Thema Zukunft 2020 noch das Thema Zukunftsfähigkeit etwas, wenn Sie nicht bereit sind, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Denn das was wir alle vorrangig und dringend brauchen, ist in erster Linie ein Neues und angepasstes Bewusstsein im Umgang mit unserer Zukunft. Stellt sich die Frage, wie erreichen wir denn ein solch neues Bewusstsein? Weiter lesen 'Zukunft 2020: Sind Sie dabei oder machen Sie nur mit?'»

Von Sinn, den Sinnfaktoren und Sinnmärkten.

Von o.selaff, 8. Februar 2010 15:58

Soviel Sinn in einem Satz WOW! Ab und an gelingt es mir mal ein Buch zu lesen. Als Bestandteil einer fünfköpfigen Familie bin ich in diesem Moment selbst erstaunt, dass ich Edward de Bono’s “THINK! Denken bevor es zu spät ist!” gerade erst im Dezember zu Ende gebracht habe. Und heute schon wieder ein gelesenes Buch. Über Sinn. Mehr noch, über den “Erfolgsfaktor Sinn”. Diesmal habe ich sogar einen direkten Bezug … einer der Autoren, Bernd Vonhoff, ist ein Freund von mir. Ich frage mich schon die ganze Zeit, ob mir das eher einen weicheren oder einen eher kritischeren Blick auf die Ausarbeitung bescherrt. Mah. Ich glaube eher kritischer!

Dieses Buch liegt eigentlich voll auf unserer Linie Zukunftsfähigkeit. Es beschäftigt sich mit der Kernfrage der sinnhaften und motivierten Arbeit aus zwei Blickrichtungen: Aus Sicht des Mitarbeiters und aus Sicht des Unternehmens – wobei die persönliche Sicht eindeutig die größere Rolle spielt. Ausgehend von der Tatsache, dass unglaublich viele Menschen auf ihrem Arbeitsplatz nicht glücklich sind und das Gehalt eben als Schmerzensgeld betrachten, wird die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen aus dieser Perspektive betrachtet. Wenn Mitarbeiter nicht das Gefühl haben gebraucht zu werden, wenn sie keine Verantwortung … Weiter lesen 'Von Sinn, den Sinnfaktoren und Sinnmärkten.'»

Und wie werde “ich” eigentlich zukunftsfähig … oder nachhaltig?

Von o.selaff, 3. Februar 2010 09:38

Kennen Sie diese Frage? Wahrscheinlich eher implizit … als eine Art Bauchgefühl oder latentes Schwingen. Nachhaltig werden ist wohl auch schwierig. Dieser Begriff, der aus der Forstwirtschaft stammt und damit auch eher der Biologie als der Wirtschaft zuzuordnen ist, ist eben nicht wirklich kompatibel mit guten Bemühungen in der eigenen Organisation oder an sich selbst. Also wollen Sie schon eher zukunftsfähig sein! Und zukunftsfähig handeln.

Wir haben hier in diesem Blog schon vielfach versucht konkrete und vor allem auch pragmatische Ansätze in Sachen Zukunftsfähigkeit zu skizzieren … allen voran mit unserer Serie Moderne Mythen. Vielen erscheinen die dort skizzierten Ansätze aber zu revolutionär, zu abgehoben und eher im Übermorgen als im Jetzt & Hier angesiedelt – das wissen wir aus Dialogen mit unseren Lesern. Ein wenig liegt das in der Natur unserer Sache: “Trends & Wege” weist eben eher in die Zukunft als in die Gegenwart und auch die oft gehörte Bezeichnung “Zukunftsforscher” für meinen Partner Klaus Kofler lenkt den Blick sogar noch über das Übermorgen hinaus – Strategie 2020?

Diesen Artikel hier gibt es, weil wir heute etwas verändern müssen, um überhaupt eine Strategie 2020 sinnhaft gestalten zu können. Ergo geht es darum JETZT anzufangen. Wie das gehen kann zeigt Ihnen z. B. mein Beitrag im Zunft[blog] zum Vortrag von Prof. Dr. Hüther. “Der Vortrag eines Hirnforschers als praktischer Nukleus für die Zukunftsfähigkeit einer Organisation? Na was das wohl ist?!” … höre ich Sie denken – und ich wäre genauso skeptisch, glauben Sie mir. Nun … alles was wir hier in diesem Blog bewegen und betrachten dreht sich um neues Denken in neuen Strukturen und um neue, andere Perspektiven. Damit verbunden ist immer auch … Weiter lesen 'Und wie werde “ich” eigentlich zukunftsfähig … oder nachhaltig?'»

PR und Nachhaltigkeit – erlebt.

Von o.selaff, 26. Januar 2010 14:20

Vorab
Dieses Dokument enthält einen Erlebnisbericht. Ich schreibe diesen, um einige Parameter heraus zu arbeiten, die für die Durchführung nachhaltig positionierter (PR-)Veranstaltungen wichtig sein könnten. Und ich schreibe nicht im abstrakten, theoretischen Raum – ich nenne Ross und Reiter beim Namen. Wohlmöglich bekommen wir dann von diesem Konzern, vielleicht sogar von allen Konzernen dieser Welt, keine Aufträge mehr – weil die sauer sind. Für uns fängt neues Denken in neuen Strukturen und damit eine der Voraussetzungen für unsere gemeinsame Zukunftsfähigkeit bei Offenheit und Ehrlichkeit an. Und in unserer Vorbildfunktion werden wir auch immer ungewohnte Wege (vor-)gehen. Wege, die manch einen vielleicht sauer machen – obwohl: Ist das in nachhaltig angelegten Organisationen, die auf Dialog setzen, überhaupt möglich – sauer zu sein?

(C) Thomas M. Müller www.pixelio.de

(c) T. M. Müller pixelio.de

Über Wohl und Weh dieser Disziplin im Kontext Nachhaltigkeit
Das hier wird keine Geschichte über Nespresso – nicht ausschließlich jedenfalls. Aber vielleicht ein wenig. Eigentlich soll es um PR, genauer um PR-Veranstaltungen, gehen. Ich hatte Ende Oktober 2009 die Gelegenheit eine solche zu besuchen – daher die Verbindung zu Nespresso. Um genau zu sein, war es ein „Coffee-Roundtable mit Experten und Partnern zum Nachhaltigkeitsprogramm von Nespresso“. Ich war dort als Vertreter unseres Kooperationspartners LOHAS.de eingeladen.

Eigentlich haben wir diese Teilnahme nur einer extrem hartnäckigen Agentur zu verdanken, die es mehr als dreimal versuchte LOHAS.de für eben diese Veranstaltung zu gewinnen. Letztlich entschieden wir uns dann doch noch für die Teilnahme – schließlich verdient es jede Firma, die sich mit Nachhaltigkeit beschäftigt, eine Dialogchance zu erhalten. Mit mir empfanden das rund 30 andere Medienvertreter aus Deutschland und Österreich wohl ähnlich.

PR an sich
Bevor ich einige meiner konkreten Erkenntnisse aus dieser Veranstaltung niederschreibe, möchte ich einiges vorausschicken: Ich ganz persönlich glaube, dass PR (zu deutsch Öffentlichkeitsarbeit) wichtig ist. PR definiere ich als Dialog mit Menschen und Einrichtungen, mit denen ich oder meine Firma eine Interessenüberlappung habe. Ich sehe PR nicht als Instrument des Lobbyismus oder gar des Marketings. Wichtig ist hier das kleine Wort DIALOG. Es geht nicht darum einseitig zu beeinflussen, sondern seine Sichtweise, Entscheidungen und seine Strategie darzustellen und den Gegenüber zu einem Dialog eben zu diesen Punkten einzuladen – insbesondere im Dialog mit dem LOHAS-Motiv im Menschen.

Weil diese Erwartung vielleicht ein wenig von dem landläufigem Vorgehen abweicht, Weiter lesen 'PR und Nachhaltigkeit – erlebt.'»

Moderne Mythen … Ansatzpunkte für Veränderung und die Gestaltung der Zukunft

Von o.selaff, 20. Januar 2010 17:19

Das Jahr 2010 ist schon ganz schön alt … finden Sie nicht? Aufgefallen ist mir, dass unsere Kulturhauptstadt Pott ganz schön draufhaut – Infos überall, omnipräsent. Fast könnte ich meinen, dass hier viel Lärm um nichts gemacht wird. Sogar ein Tatort wurde um diese Kulturhauptstadt etwas windig herum gebaut – ohne das sich diese Werbung mit der Handlung verbunden hätte. Immerhin gab es viele Impressionen – von Zollverein bis zum Finale im Gasometer. … und das mit Kölner Kommisaren – bizarr!

Unser Herr Kofler schreibt über die Zukunft 2020 – auch eine Serie. Ich beginne meinen ersten Beitrag des Jahres mit einem Rückblick auf eben eine solche Serie: Unsere “Mythen-Serie”.

Eigentlich habe ich diese auch mit dem Blick in die Zukunft konzipiert und aufgesetzt. Ist das jemanden aufgefallen? Unser Oberthema bei Trends & Wege ist die

Zukunftsfähigkeit

… die sich in unserem Kontext über die Bereiche (Open) Innovation, Wissen und Nachhaltigkeit abbildet. Nun spechen wir viel mit Menschen über diesen Themenkomplex – und da kommen dann immer wieder Fragen und Anmerkungen: “Puh ist das wissenschaftlich!” | “Soweit die Theorie Herr Selaff, wie setze ich das aber konkret in meiner Firma um?” | “Das ist alles sehr abstrakt. Was bedeutet das für mich?” … um einmal einige zu nennen.

Sie suchen Ausgangs- und Ansatzpunkte, pragmatische Lösungsvorschläge für die Gestaltung der Zukunft? Na dann … Weiter lesen 'Moderne Mythen … Ansatzpunkte für Veränderung und die Gestaltung der Zukunft'»

Zukunft 2020

Von k.kofler, 4. Januar 2010 13:48

Welch ein turbulentes Jahr haben wir mit dem Jahr 2009 hinter uns gebracht und die Frage, ob das nun schon alles war, gilt es zunächst abzuwarten. Wurde es doch von vielen als das Krisenjahr der letzten Jahrzehnte bezeichnet.    

Dennoch spreche ich persönlich nicht wirklich von einer Krise. Ich denke, dass wir uns vielmehr auf einen großen Paradigmenwechsel in den kommenden Jahren einstellen sollten. Zu komplex und undurchschaubar hat sich unsere Weltwirtschaft in den letzten Jahren entwickelt. Und zu viele haben wohl zu lange daran festgehalten, dass sich einfach alles so wie in den letzten „fetten“ Jahren weiterentwickeln wird, dann aber auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wurden, als unsere Fundamente ins Wanken geraten sind. Nein, nicht nur alleine deshalb, weil unsere Bankenwelt in eine sagen wir mal etwas missliche Lage geraten sind. Wohl vielmehr darum, weil etwas in den „Himmel gehoben“ wurde, das langfristig so gar nicht funktionieren konnte. Mögliche Gefahren hat man zwar immer wieder erkannt und umschrieben aber etwas zu verändern war scheinbar den meisten dann doch nicht so wichtig.

Spätestens jetzt erkennen einige, dass wir unsere Sichtweisen dringend ändern müssen. Es geht nicht mehr nur darum, zwanghaft Bestehendes zu erhalten. Wir müssen vielmehr lernen, wieder Neues zu gestalten und Bestehendes grundsätzlich in Frage zu stellen. Wie etwa auch beim Thema Nachhaltigkeit. Lange habe ich mich mit der Frage beschäftigt, ob Nachhaltigkeit, so wie wir es Weiter lesen 'Zukunft 2020'»

Bildungskrise … über die Ausmerzung der Kreativität

Von o.selaff, 14. Dezember 2009 10:03

(c) knipseline www.pixelio.de

(c) knipseline www.pixelio.de

Ein Kind … nennen wir Sie Marie … zeichnet in der Schule ein Bild. Marie ist 7. Die Lehrerin streift ziellos durch die Reihen und bleibt hinter Marie stehen: “Marie, was malst Du Schönes?”, fragt sie. Und Marie antwortet: “Ein Bild von Gott!” Lehrerin, nennen wir sie Fräulein Pouchty: “Aber Marie, niemand weiß wie Gott aussieht!” Darauf Marie:”In einer Minute schon!”

Unser Bildungssystem hat es sich zur Aufgabe gemacht die Kreativität in uns auszumerzen. Je älter wir werden, je mehr wir in der Schule lernen, je besser wir dort funktionieren, desto weniger kreativ sind wir. Unser Bildungssystem zielt darauf ab unseren Kopf, in den Mittelpunkt zu stellen. Dem Körper kommt eigentlich nur die formale Aufgabe zu den Kopf in die Schule zu transportieren. Einmal dort angekommen ist es das Ziel aus möglichst vielen Schülern Universitäts-Professoren zu machen. Mathe, Sprachen, Naturwissenschaften dominieren die Schullandschaft, Musik, Kunst, Handarbeit und Werken spielen eher eine untergeordnete Rolle – sogar fast überall auf der Welt. In dieser Situation und diesen Zusammenhängen hilft uns dann auch kein Pisa mehr. Kreativität entsteht aber an Schnittstellen: Zwischen Spaß und Ernst, zwischen Spiel und Lernen, zwischen dem Sitzen und Bewegung, zwischen Tanz und Klausur und zwischen Singen und Vokabellernen. Die vollkommene Konzentration auf Logik, Wissen und Auswendiglernen läßt die Kreativität früh draußen vor der Tür. So müssen wir uns auch nicht wundern, dass die Innovation in Deutschland und der Welt eine so schwierige Disziplin ist: Open Innovation hat viel mit Kreativität gemein. … und wiederum mit der Zukunftsfähigkeit, oder sehe ich das falsch?

Und was ist mit Tänzern? Was mit Malerinnen? Was ist mit Krankenschwestern? Und Handwerkern? Was passiert mit Schülern, die sich gerne bewegen, ja bewegen müssen? Mit solchen, Weiter lesen 'Bildungskrise … über die Ausmerzung der Kreativität'»

Denken als alte und neue Disziplin … statt Logik?

Von o.selaff, 11. Dezember 2009 10:00

Ich habe ja schon erwähnt, dass ich gerade THINK! Denken bevor es zu spät ist von Edward De Bono lese. Ich bin jetzt so bei etwas mehr als der Hälfte des Buches. Und es ist …. eigenartig. Wäre der Mann nicht Malteser, würde ich wetten er wäre Ur-Amerikaner. Warum? Nun, er begnügt sich nicht damit seine Therorien und Erfahrungen einfach so niederzuschreiben. Er liefert zu allem und jedem eine einflußreiche Firma, die das so macht, eine Erfindung, die wir ihm verdanken, einen Nobelpreisträger, der das auch so sieht oder eben ganze Länder, die seine Modelle umsetzen oder umgesetzt haben. Ferner befreit er mit seinen Ansätzen die Menschheit von Übeltätern, schwachen Schülern, schlechten Künstlern und nicht leistungsfähigen Staaten. Eigentlich müßten alle nur sein Buch lesen, wie im Artikel Aus (gelesenen) Erfahrungen anderer lernen beschrieben, seine Theorien und Empfehlungen umsetzen und schon wäre alles viel besser.

Sonnenaufgang & Windmühlen (c) andrena www.pixelio.de

Sonnenaufgang & Windmühlen (c) andrena www.pixelio.de

Ich meine das nicht ironisch, beschreibe nur. De Bono streift über Sprache, Demokratie, Universitäten, Schulen, Medien, Wahrnehmung, Kunst, Führung, Konflikte, Werte und Gesellschaft praktisch alle Bereiche unseres Lebens – in jeweils kurzen, knappen Kapiteln. Dabei geht es immer um eines … Weiter lesen 'Denken als alte und neue Disziplin … statt Logik?'»

Definition Zukunftsfähigkeit – die wirkliche Nachhaltigkeit!

Von o.selaff, 9. Dezember 2009 10:00

Zukunftsfähigkeit … wenn Sie häufiger auf dieser Plattform Artikel lesen, ist Ihnen der Begriff – um zu untertreiben – schon häufiger in die Augen gefallen. Nur: Heute ist mir aufgefallen, dass wir diesen noch gar nicht umfänglich erklärt haben. Obwohl diese Erklärung und Definition doch sehr wichtig ist – um diesen Begriff nicht einfach einzuführen und in der inflationären Flut von Innovation, Nachhaltigkeit & Co. untergehen zu lassen.

Wir waren lange unter der Nachhaltigkeitsfahne unterwegs, hatten am Ende aber das Bauchgefühl, dass es bei reiner Nachhaltigkeit im wesentlichen ausschließlich darum geht die Welt zu retten. Es war für uns etwas Globales, dass weder im persönlichen noch im organisatorischen Kontext konkrete Handlungsfelder schaffen konnte – sehen wir von Mülltrennung, CO2-Reduzierung und Bildung einmal ab. Die meisten benutzen das Wort ohne dem Taten folgen zu lassen. Das ist doch komisch und scheinbar dient das Wort Nachhaltigkeit eher dem Selbstzweck: Alleine die Tatsache, dass ich das Wort kenne und in den Mund nehme stellt mich von konkreten Taten frei – weil auch keiner meiner Dialogpartner konkrete Handlungen einfordern kann, weil dieser es eben auch nicht besser weiß. Chicken, Chicken, Chi-cken, C-hicken, Chic-ken, …. Chicken, Chicken, Chicken — Chicken! Mehr zu Chicken …

(Gönnen Sie sich diese 4:05 und überlegen Sie sich einmal, ob so etwas in Europa oder Good Old Germany auch möglich wäre – obwohl: Ich habe schon sehr viele dieser Chicken-PowerPoints gesehen).

Anyway. Aus diesen Überlegungen heraus ist dann die Zukunftsfähigkeit in uns aufgestiegen. Jedem Individuum, jeder Firma, jeder Organisation liegt die Zukunftsfähigkeit Weiter lesen 'Definition Zukunftsfähigkeit – die wirkliche Nachhaltigkeit!'»

Unsere Mythen: Aus (gelesenen) Erfahrungen anderer lernen

Von o.selaff, 7. Dezember 2009 10:02

Jetzt ist es wahrlich eine kleine Mythen-Serie:

Heute geht es um Erfahrungen. Besser noch: Um den Transfer und die Umsetzung von Erfahrungen anderer im eigenen Kontext – egal ob beruflich oder privat. Ein Mythus ist dieses Thema für mich deshalb, weil es eigentlich logisch wäre Ableitungen für das eigene Leben zu finden, wenn einen etwas berührt hat. Dann aber geschieht genau das nicht.

Ist Ihnen das auch schon mal passiert? Jemand erzählt Ihnen von einem Buch, dass ihn sehr beeindruckt hat. Wenn es dann gelingt im Gespräch heraus zu arbeiten WAS genau so beeindruckend war, so frage ich mich dann sehr oft, ob diese Erkenntnis bei meinem Gegenüber auch zu Veränderungen des eigenen Verhalten führen wird – oder schon hat? Ich hatte diesen Komplex auch in dem Artikel über den Wandel bereits angesprochen. Auch im Zusammenhang mit eben diesem Wandel sehen und erleben die Menschen Dinge, begreifen das diese wichtig sind, tun dann in ihrem Umfeld aber nichts. Und es ist schwer von HOME und Shift happens nicht berührt zu werden …

Die Brücke von außen nach innen? (c) zaubervogel www.pixelio.de

Die Brücke von außen nach innen? (c) zaubervogel www.pixelio.de

Oft geschieht dann keine Veränderung des eigenen Verhaltens, obwohl z. B. im beschriebenen Film Shift happens am Ende auch die Frage und Handlungsaufforderung steht, ob DU denn die Lehrer Deines Kindes einmal zu diesen Dinge befragt hast. Wissen sie (die Lehrer) davon? Did they know?

Haben Sie schon einmal einen Artikel aus diesem Neuigkeiten-Speicher von Trends & Wege gelesen, der Sie berührt hat? Wenn ja, was haben Sie konkret unternommen, um vielleicht ein klitzekleines Bisschen von dieser Berührtheit in Ihre Strategien, Ihr Verhalten zu übernehmen? Wenn ja, dann berichten Sie uns gerne in den Kommentaren davon. Es ist hier wie fast überall im Leben: Wir Menschen verändern Dinge in dem wir von Sachen überzeugt sind, sie uns berühren und sie dann tun. Also sollte am Ende einer Geschichte – wenn sie denn berührt hat – in jedem Weiter lesen 'Unsere Mythen: Aus (gelesenen) Erfahrungen anderer lernen'»

Lockende Ferne oder vernünftige Nähe – von touristischen Perspektiven

Von o.selaff, 4. Dezember 2009 11:15

Tourismus – Sie haben es sicher schon gemerkt – ist ein Schwerpunkt dieser News-Plattform. Nach “Me too im Tourismus schafft keine Perspektiven” und “Nachhaltiger Tourismus – oder eher zukunftsfähiger Tourismus” widmet sich dieser Artikel der Frage, ob es denn noch Fernreisen geben darf. Oder im Umkehrschluss: Was bedeutet das für die Chancen der Nahziele.

(c) RainerSturm www.pixelio.de

(c) RainerSturm www.pixelio.de

Das was nah und fern heute unterscheidet ist nicht mehr in erster Linie der Preis, sondern vielmehr der CO2-Fussabdruck. Was für ein Wandel. Wenn Sie jemanden vor 3 oder 4 Jahren nach diesem Beurteilungspunkt befragt hätten, hätten Sie wahrscheinlich einen unverständlichen Blick erhalten. Und heute ist “er” das Mass aller Dinge. Ich langweile Sie jetzt nicht mit Detailwerten … dennoch sind diese wichtig und längst nicht bei allen Reiseanbietern transparent gemacht. Bei der Lufthansa vermisse ich solche Angaben genauso wie in Teilbereichen der TUI. Die einen haben Angst die Kunden zu vergraulen, weil die Urlaubsbuchung durch solche Klimainfos womöglich getübt wird. Die anderen haben Angst die Kunden verstärkt in Richtung Wettbewerb zu entsenden – bei Spielverderbern bucht man nicht! Leider bleibt dann oft Intransparenz – und das ist nicht akzeptabel – selbst wenn sich jemand im Angesicht von 5 Tonnen CO2 für die Videokonferenz oder den Diavortrag im heimischen Gemeindehaus entscheidet. Hier werden dann übrigens auch die LOHAS-Motive in Kunden und Interessenten angesprochen.

Wenn ich mir die Fronten anschaue, dann pflanzt der Tourismusmanager Bäume oder gar Wälder auf Malle, zeichnet Umwelthotels aus oder unterhält gar ein einiges Umweltmanagement in der Firma. Der Ökoaufpasser drängt auf die totale CO2-Transparenz, beklagt, dass zu wenig Geld in den Zielländer bleibt, weil eben das bei den Tourismusunternehmen gebunkert wird und propagiert anderes Reisen jenseits des Massentourismus. Andere Beobachter der Szene wollen gar Fernreisen ohne langfirstige Aufenthalte verbieten, diese mit Werten und Sinn verbinden sowie eben doch häufiger die medialen Möglichkeiten nutzen. CO2-Zertifikate werden zwar als ok bewertet, gehen den meisten aber nicht weit genug – moderner Ablasshandel, Calvin lässt grüssen.

Wer also eine Fernreise tut, möge im Vorfeld seinen persönlichen CO2-Ausstoss drastisch verringern, sinnstiftend und lange vor Ort mit alternativem Reisen verbringen. Möglichst eng an den dortigen Menschen und deren Kultur. Nur für Meer, Sonne, Strand in die Ferne scheifen … das geht in Zukunft nicht mehr. Und da wären wir … bei uns zu Hause vor der Tür. Wie nun Sonne, Strand und Meer kompensieren und attraktiv werden … fragen wir uns? Weiter lesen 'Lockende Ferne oder vernünftige Nähe – von touristischen Perspektiven'»

Der Wandel geschieht – wann kommt er bei Ihnen an?

Von o.selaff, 3. Dezember 2009 10:17
(c) angieconscious www.pixelio.de

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Ich habe heute morgen vom meinem Nachbarn exakt um 06:52 zwei Sack mit insgesamt 10 kg Maronen oder Esskastanien auf die Hand geschenkt bekommen. … weil ich jedes Jahr welche nehme – einfach so. Eigentlich waren die immer zu unserem Schulbasar gedacht, der leider schon am vergangenen Samstag gewesen ist. Tja. Und eigentlich veranstaltet der Nachbar am kommenden Samstag einen türkischen Abend … essen Türken eigentlich Maronen? Und was hat das mit Wandel zu tun? Richtig … nichts! – ich wollte nur, dass Sie wissen, dass ich auch manchmal etwas anderes mache als Blogs zu betexten! Und ich spreche mit Mitmenschen … ab und an.

Aber ist es nicht spannend darüber nachzudenken, dass eben jener Nachbar so in 2 Stunden ins Internet gehen könnte und er würde vielleicht diese Zeilen lesen? Was ist das denn? Und wie nannte man so etwas früher? In jedem Fall würde er sich wundern …

Shift happens … der Wandel geschieht! Ich fühle mich mit diesem Satz sehr verbunden. Als nächstes schießen mir in diesem Zusammenhang zwei Filme in den Kopf, die zu “Wandel” von JEDEM gesehen werden sollten: Unser Film des Jahres 2009: HOME und eben Shift happens … Did you know? von Karl Fisch and Scott McLeod:

Bevor Sie weiterlesen, sollten Sie einen Blick riskiert haben … wirklich. Dieser erste Film, der auf einer PowerPoint basiert, wurde rund 4 Millionen Mal angeschaut und in zahlreiche Sprachen adaptiert. Auch gibt es mittlerweile die Versionen bis 4.0 … schauen Sie einfach mal bei YouTube vorbei.

Dieser Film handelt vom Wandel. Dieser Film verdeutlicht den Wandel. Nur … Weiter lesen 'Der Wandel geschieht – wann kommt er bei Ihnen an?'»

Wissen gibt es jetzt überall – über das mutige Dänemark

Von o.selaff, 24. November 2009 09:01

Kennen Sie das Gefühl … wenn man redet, redet, redet … fast an sich selbst verzweifelt … fast auch an die ewig gestrigen Bremser glauben muss … sich nach realen Beispielen sehnt? Meine Frau hat mir gerade einen link weitergeleitet, der mir Hoffnung macht. Viel Hoffnung. Ein link, der auch zeigt das Präsentationen wie “Did you you know?” nicht vergebens sind. Das wir darüber nachdenken müssen. Das Zukunft wahr werden kann im Hier und Jetzt. Und das wir unsere Bildung stärker noch als unsere Wirtschaft unter die Lupe nehmen müssen. Bald …!

Lange Rede, langer link: Internet-Nutzung bei Examen: Prüflinge googeln, wie der König heißt. In Dänemark dürfen Schüler in einem Modelversuch das Internet bei Prüfungen nutzen – berichtet die Frankfurter Rundschau. BurkinaFaso Wissen ist überall und braucht nicht mehr Platz im Gehirn zu belegen. Spätestens seit dem iPhone ist Wissen binnen Sekunden überall verfügbar. Ich brauche mir nicht das Gehirn zermatern, mutmassen oder spekulieren … ich schaue einfach nach.

Da bleibt viel mehr Platz zum Denken – und das scheint wichtig. Wichtig auch deshalb, weil im neuen Buch von Edward de Bono “Think! Denken bevor es zu spät ist” scheinbar Platz für eine neue Software in unserem Hirn benötigt wird. Ich lese das Buch gerade und werde zeitnah über Erkenntnisse berichten.

Merke: Die Kleinen sind hier vorn … bleiben vorn?

Neu: Checkliste Zukunftsfähigkeit

Von o.selaff, 23. November 2009 12:50

Wir haben aus unserer “Selbstpositionierung Nachhaltigkeit” in Zusammenarbeit mit iBuisiness eine kleine Checkliste erarbeitet, die auch bei iBusiness veröffentlicht worden ist: Checkliste Zukunftsfähigkeit. Allerdings steht sie dort im Premium-Bereich – dessen Infos allerdings den Beitrag wirklich wert sind.

Die Checkliste zeigt Ihnen detaillierte Ansatzpunkte und Einblicke in die relevanten Bereiche des Themas Zukunfsfähigkeit. So sind Sie mit Hilfe dieser Checkliste in der Lage, eine erste Beurteilung Ihrer Abteilung oder Ihres Unternehmens oder Ihrer Organisation vorzunehmen.

Seit Einführung der SPZ-Analyse vor gut 2 Monaten haben wir eine Menge guter und interessanter Gespräche zu diesem Thema geführt, dass wirklich viele in dieser Zeit beschäftigt. Wir trafen bei diesen Gesprächen auf eine wirkliche Offenheit kritische Punkte anzuschauen und auf die Bereitschaft das Thema der Zukunftsfähigkeit auch in der gesamten Mitarbeiterschaft zu diskutieren. So erleben wir die Wirtschaft zur Zeit eher innovations- und veränderungswillig. Zeit neues Denken in neuen Strukturen zu erproben.

Über diese Dialoge haben wir mit fair society auch einen Kooperationspartner im Raum München gefunden, der sich mit Themen wie Nachhaltigkeit und CSR exellent auskennt. Auch fair society wird nunmehr die SPZ im Rahmen ihrer Projekte einsetzen bzw. auch für SPZ-Moderationen außerhalb konkreter Projekte zur Verfügung stehen.

Trends & Wege präsentiert neues Vortragsprogramm rund um das Thema Zukunftsfähigkeit

Von k.kofler, 22. November 2009 18:00

CIMG0173Jeder, der unsere Denk- und Handlungsansätze über die letzten Jahre ein wenig mitverfolgt hat – sei es hier im Blog, auf unserer Webseite oder bei den zahlreichen Veranstaltungen aus der Vergangenheit – dem müsste eine Veränderung aufgefallen sein. Denn waren es in der Vergangenheit eher „Einzelkonstrukte“ aus den Bereichen Trends, Innovation, Zukunft oder Nachhaltigkeit, so haben wir in der letzten Zeit verstärkt versucht, all diese Themen zu etwas Gesamten zu bündeln. Das, was dabei herausgekommen ist, stellen wir in den Fokus der Zukunftsfähigkeit. Nicht weil wir dadurch eine neue Richtung einschlagen wollen. Vielmehr deshalb, weil wir sicher sind, dass die Zukunftsfähigkeit das kommende Handlungsfeld sein wird.  Nicht nur für uns, sondern für unsere Gesellschaft gleichermaßen wir für unsere Wirtschaft und Politik.

Aufgrund dieser Entwicklungen haben wir für das neue Jahr unser Vortragsprogramm entsprechend überarbeitet und erweitert:

In unseren neuen Vorträgen stellen wir die Zukunftsfähigkeit in den Mittelpunkt unseres  Denkens und Handelns. Zentrale Fragen wie: Wie werden sich unsere Märkte, unsere Kunden aber auch unsere Wirtschaft in den nächsten Jahren verändern? Welches sind die Stellschrauben, die von Unternehmen und Organisationen bewegt werden müssen? Welche Bereiche gilt es verstärkt zu fördern und zu entwickeln, um den kommenden Anforderungen gelassen begegnen zu können? In unseren Vorträgen konfrontieren wir Sie mit pragmatischen Impulsen, nachvollziehbaren Perspektiven und mit überraschend einfachem neuem Denken. Wagen Sie mit uns einen Blick nach vorne – einen Blick für die Sicherung Ihrer und unserer Zukunftsfähigkeit. Das aktuelle Vortragsprogramm finden Sie ab sofort auf unserer Webseite.

Selbstverständlich lassen sich unsere Vorträge an unternehmens- oder themenspezifische Fragestellungen anpassen und auf Wunsch auch untereinander kombinieren. Sollten Sie dazu Fragen haben, freuen wir uns auf einen Dialog mit Ihnen und stehen Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Unsere Mythen: Wahre Netzwerke

Von o.selaff, 13. November 2009 11:38

Nicht das Sie denken, dass die Mythen-Serie (schon) vorrüber ist, nein. Nach den Ausgaben …

… wenden wir uns heute dem Thema Netzwerke zu. Ich habe die Ergänzung “wahre” dazu setzen müssen, weil dieses Wort so einen schönen Kontrast zu “Mythen” bildet. Finde ich.

Bevor Sie jetzt tiefer in diese Zeilen eintauchen, überlegen Sie doch mal welche Netzwerke Sie besitzen und wie gut diese für sie arbeiten bzw. ob diese Sie auch auffangen würden. Wir kommen später darauf.

Fischer und Netze (c) LotharHenke www.pixelio.de

Fischer und Netze (c) LotharHenke www.pixelio.de

Früher gab es Netzwerke, die man in Adressbücher schrieb. Da war es wichtig, sich alle paar Monate mal zu melden, zu hören, wie es so steht und geht. Heute hat jeder ganz viele Netzwerke – oder besser er ist ein Teil dieser virtuellen Netzwerke. Das Adressbuch heute heißt Twitter, Facebook, XING, MySpace … und es werden in dieser Aufzählung viele Namen fehlen. Man braucht auch nicht mehr zum Telefon zu greifen, heute schreibt man einfach was man gerade so tut, an was man denkt. Das führt auch dazu, dass ganz viele Nachrichten aus seinen Netzwerken über den Bildschirm flattern. Einige der “Freunde” hat man noch nicht einmal persönlich gesprochen, geschweige denn, dass man wüßte woher man sie kennt.

Damals wie heute gibt es auch persönliche Netzwerke, in deren Kreis man sich persönlich trifft. Business-Clubs, Verbände, …. doch meistens gibt es eine sehr hohe Überlappung mit den “Freunden” in den Online-Netzwerken … schließlich will man diese virtuellen Netzwerke ja auch füllen, mit seinen Freunden glänzen und sucht eben jene Menschen, die man kennt, auch dort. Alle!

Kommen wir zum Wort “wahre”. Die Eingangsfrage Weiter lesen 'Unsere Mythen: Wahre Netzwerke'»

Eine kurze Geschichte über Open Innovation, Prosumenten und Wissen.

Von o.selaff, 9. November 2009 22:24

Open Innovation … gibt es da eigentlich eine Übersetzung des von Henry Chesbrough geprägten Begriffes? Offene Innovation, Offene Erneuerung?

 “Innovation ist die Fähigkeit, dass was man gerade tut in Frage zu stellen und nach Wegen zu suchen es besser zu machen!”

(c) hmeberhardt www.pixelio.de

(c) hmeberhardt www.pixelio.de

So habe ich das um 1989 herum mal gelernt (was für eine Erkenntnis am 20. Jahrestag des Mauerfalls). Schon damals befasste sich diese Schilderung nicht nur mit Produkten – sondern war gleichmassen dafür offen auch Prozesse mit in diese Definition und damit in die Innovation an sich mit einzubeziehen. Nur: Leider denken bisher so sehr wenige.

Offene Innovation ist demnach die Fähigkeit, dass was man gerade tut in Frage zu stellen und überall nach neuen Wegen zu suchen und zu dieser Suche alle Menschen einzuladen, um gemeinsam Ansätze zu finden es besser zu  machen.

Oder?

Diese Menschen, die wir da suchen, sind dann die sog. Prosumenten: eine hybride Form zwischen Produzent und Konsument, der in die Wertschöpfungketten und damit auch in die Innovationsprozesse von Unternehmen und Organisationen hinein greift. Wahrscheinlich tragen diese Prosumenten dann auch sehr ausgeprägte LOHAS-Motive in sich. Wenn wir es also richtig anstellen, gibt es so in 10 Jahren nur noch Prosumenten und damit dann auch nur noch innovationsdurchdrungende Organisationen.

Ein Haken ist leider dabei: Prosumenten wachsen nicht auf Bäumen, Weiter lesen 'Eine kurze Geschichte über Open Innovation, Prosumenten und Wissen.'»

Nachhaltiger Tourismus – oder eher zukunftsfähiger Tourismus?

Von o.selaff, 2. November 2009 09:23

Das Thema Tourismus haben wir hier schon vielfältig bewegt – uns so z. B. um den Me too Effekt gekümmert. Auch in Sachen Nachhaltigkeit gab es so einiges – so z. B. Licht zu der Frage Wer definiert eigentlich Nachhaltigkeit?. Und zur Zukunftfähigkeit? Auch da gab es etwas … einen Beitrag dazu, wie Zukunftsfähigkeit bewertet und gemessen werden kann.

Nach der Ebbe kommt wirklich die Flut?
Nach der Ebbe kommt wirklich die Flut?

 

Hier soll es nun um alle drei Begriffe gehen: Tourismus, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit. Liest sich vielleicht etwas schwierig, ist aber im Grunde ganz einfach: Nachhaltigkeit ist ein schöner Begriff, vielfältig besetzt und hat immer etwas damit zu tun, die Welt zu retten – oder mehr oder weniger davon. Das ist gut. Nur ist die Definition und Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen um so schwieriger. Wir wissen aus langjährigen Erfahrungen mit solchen Nachhaltigkeits-Projekten, dass Nachhaltigkeit eben kein alleinstehendes oder singuläres Handlungsfeld sein kann! So geht es nicht darum eine Firma oder eine Organisation oder ein Individuum nachhaltig zu machen, sondern vielmehr zukunftsfähig. Zukunftsfähigkeit ist ein konkretes Ziel und steht in unserer Definition für die Handlungsfelder

Innovation | Nachhaltigkeit | Wissen

beeinflusst durch Vertrauen und Transparenz. Zukunftsfähigkeit beinhaltet konkrete Ziele und – das ist sehr wichtig – Zukunftsfähigkeit ist mittelbar messbar!

So sprechen wir von zukunftsfähigen Menschen, zukunftsfähigen Unternehmen und zukunftsfähigen Organisationen. Und es gibt einen Bereich, der mehr als andere diesen Zusatz nötig hat:

zukunftsfähiger Tourismus.

Dieser “neue” Tourismus sollte Weiter lesen 'Nachhaltiger Tourismus – oder eher zukunftsfähiger Tourismus?'»

Die Schule des Lebens

Von o.selaff, 21. Oktober 2009 13:58

Diesen Artikel möchte ich mit einem Satz von Anton Tschechow überschreiben:

“Jeder Idiot kann eine Krise meistern. Es ist der Alltag, der uns fertigmacht!”

Sehen Sie das auch so … könnte ich fragen – mache ich aber erst am Ende des Artikels.

Kennen Sie “Die Schule des Lebens”? Der Mitgründer Alain de Botton ist jedenfalls vielen ein Begriff. Ich kannte Sie nicht und habe gerade im ZEIT-Magazin Nr. 43 einen Erfahrungsbericht zu dieser Einrichtung gelesen. Just 10 min später chatete ich mit einem guten Freund. Der kannte die Schule sehr gut und hat vor rund einem Jahr gerade die Eröffnung bei seinem letzten London-Aufenthalt verpasst. Zufälle … gibt es eben nicht!

(c) knipseline pixelio.de

(c) knipseline pixelio.de

Was verbinden Sie mit der Schule des Lebens? Kreativität im Alltag? Meisterliches für die Krise? Hinsehen vielleicht? Oder zuhören? Kaderschmiede für Krisenkinder? Es ist wohl von all dem ein Stück. Den Gegenüber wahrnehmen, seine Sichtweise versuchen. Viel Menschliches und Zwischenmenschliches, was oft aus unserem Leben und der Gesellschaft heraus gedrängt wird. Deshalb brauchen wir wohl wirklich eine Schule des Lebens.

Krise ist Normalität – denn die Menschheitsgeschichte ist eine einzige Krise. Wieso reden also alle besonders darüber? Und in der Dauerkrise darf nichts Spaß machen, darf kein “warum eigentlich?” gefragt werden. Finden Sie Parallelen dazu im deutschen Hier und Jetzt?

Der liebe Alain dreht alles um … und spricht dadurch viel Wahres aus, dass nur niemand hören mag. Komisch. Mir geht es oft genauso: Ich nehme etwas wahr, wundere mich … spreche es letztlich aus. Warum? Weil es authentisch ist und weil es mich bewegt. Nur das kommt fast immer ganz schlecht an. “Bereitet Euch auf das Scheitern vor! – Prepare to fail!” ist so aus meiner Sicht ein offener und guter Rat von de Botton. Hat ihn jemand den Quelle-Mitarbeitern – als es noch nicht zu spät war – übermittelt? Natürlich nicht. Warum eigentlich nicht?

Ich denke jetzt ernsthaft darüber nach, auch eine Schule des Lebens zu gründen. Schließlich will ich einmal reich werden und das Potential sehe ich als gigantisch an. Nicht nur in Deutschland. Kommen Sie zu mir! Ich bringe Sie weiter und nach zwei Tagen sehen Sie alle Dinge viel entspannter und lockerer. Sie werden ein anderer Mensch sein, können Ihre Pillen in den Müll werfen, Ihren Seelenklempner verjagen und die Ratgeberseiten in Freundin und Brigitte einfach so ignorieren. Ich mache Sie stark. Das ist das was Sie von mir bekommen – für nur Euro 500.- pro Tag ein echtes Schnäppchen.

 Denken Sie darüber nach und verbringen Sie einen gräßlich stressigen Rest-Alltags-Nachmittag. Schließlich macht der Alltag uns alle fertig … oder wie sehen Sie das?

Ich sehe was, was Du nicht siehst … und das ist LOHAS!

Von o.selaff, 14. Oktober 2009 18:11

Andere, neue Perspektiven auf diesen Begriff

Hintergrund

Wie viele LOHAS-Studien sind Ihnen bekannt? Haben Sie überhaupt schon einmal von diesem Konsumtyp gehört? Einige nennen ihn auch LOHA und lassen dabei das wichtige „sustainability“ wegfallen. Dann ist es nur noch ein „Lebensstil, der sich nach Gesundheit und …“ ausrichtet. Punkt-Punkt-Punkt.

(c) Rebel pixelio.de

(c) Rebel pixelio.de

Nachhaltigkeit ist abgenutzt, reißt buchstäblich keinen vom Hocker. Innovation auch. Und von den LOHAS mag man auch nicht mehr so gerne hören. Das liegt auch dran, dass sich die wenigsten unter Innovation, Nachhaltigkeit und eben auch nicht unter LOHAS etwas Greifbares vorstellen können. Was soll das alles sein, wo läuft es mir am Tag über den Weg?

So könnten wir eben gemeinsam „Ich sehe was, was Du nicht siehst und das ist … LOHAS“ spielen.

Nicht auszumachen und doch ist es da

Ich sitze hier an meinem Schreibtisch. Ich schaue aus dem Fenster … und sehe Wald. Die Elbe. Häuser. Dazwischen … auch einige wenige Menschen. Und ich sehe LOHAS. Dazu reicht es schon in den Spiegel zu schauen. Probieren Sie es doch einmal aus. Und … sehen Sie auch LOHAS? Natürlich tun Sie das, weil immer dann, wenn Sie Menschen betrachten, sehen Sie auch LOHAS. Allerdings sollten diese Menschen schon älter als 2 oder 3 Jahre alt sein.

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Messen Sie Ihre Zukunftsfähigkeit!

Von k.kofler, 6. Oktober 2009 16:36

MessenNachhaltigkeit ist in aller Munde. Was viele in diesem Handlungsfeld aber vergessen, ist dass Nachhaltigkeit in konkreten unternehmerischen Fragen und Strategien nur ein Handlungsfeld von mehreren darstellt. Wir von Trends & Wege haben „Nachhaltigkeit“ in diesem Kontext weitergedacht – und dabei vielmehr „unsere“ Zukunftsfähigkeit in den Fokus der Betrachtung gestellt. Diese Zukunftsfähigkeit betrachtet neben der Nachhaltigkeit auch die Handlungsfelder Innovation und Wissen sowie die Einflussfaktoren Transparenz und Vertrauen.

Um diese komplexen Zusammenhänge in einen pragmatischen, fassbaren und vor allem individuellen Kontext zu bringen, haben wir die „Selbstpositionierung Zukunftsfähigkeit“ – kurz SPZ – entwickelt. Mit Hilfe einer 3-6 stündigen SPZ-Klausur sind wir in der Lage für Organisationen oder größere Abteilungen eine solche Positionsbestimmung durchzuführen. Sie wissen auf Basis der SPZ-Auswertung ganz konkret und messbar wo Ihre Organisation in Sachen Zukunftsfähigkeit steht, wo es Schwachstellen gibt, wie Ihre Mitarbeiter darüber denken und wo Sie konkrete Maßnahmen ergreifen können. So eignet sich eine SPZ als Startpunkt für Projekte, als Erfolgsmessinstrument oder zur Bestimmung Ihres individuellen Status quo. Eine SPZ macht Prozesse, Haltungen und Perspektiven in den Handlungsfeldern Nachhaltigkeit, Innovation und Wissen in Ihrer Organisation sicht- und messbar.

Über weitere Details und Referenzen berichten wir Ihnen gerne in einem persönlichen Telefonat. Selbstverständlich können wir Ihnen auch ausführlichere Infos zusenden – wenn Sie jetzt ein wenig neugierig geworden sind.

Leuchttürme der Nachhaltigkeit …

Von o.selaff, 1. Oktober 2009 20:28

… gibt es sicher viele. Nur: Wie viele davon können Sie besuchen? An wie vielen können Sie Know-how zum Thema tanken, sich mit Gleichgesinnten austauschen und Impulse aufnehmen?

... noch hinterm Deich!

... noch hinterm Deich!

Wir möchten zusammen mit der Nordelbischen Kirche (NEK) eben versuchen Nachhaltigkeit zu verorten, Zukunftsfähigkeit anfassbar zu machen. Unsere Orte liegen im Norden Hamburgs und in Nordfriesland in der Nähe von Husum. Beide Orte sind von der UN als BNE-Bildungsstätten zertifiziert. BNE ist die UN-Dekade “Bildung für nachhaltige Entwicklung” und laut Wikipedia “ist BNE ein normatives Bildungskonzept mit dem Ziel, dem Individuum zu ermöglichen, aktiv an der Analyse und Bewertung von nicht nachhaltigen Entwicklungsprozessen teilzuhaben, sich an Kriterien der Nachhaltigkeit im eigenen Leben zu orientieren und nachhaltige Entwicklungsprozesse gemeinsam mit anderen lokal wie global in Gang zu setzen.”

Wo also könnten wir besser Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit verorten? In der letzten Woche haben wir einen ersten Workshop zum diesem Thema durchgeführt und spannende Ansätze mit dem Mitarbeitern der Einrichtung erarbeitet. Spiritualität 2.0 war nur eines von ganz vielen Diskussionsthemen. Wir haben uns gemeinsam mit der Nordelbischen Kirche auf den Weg gemacht … und auch das Bau von Brücken zwischen Wirtschaft und Kirche wird ein zentrales Thema sein.

Gerne informieren wir Sie im persönlichen Gespräch über Details und halten Sie über den Prozess auf dem Laufenden.

Wer definiert eigentlich Nachhaltigkeit?

Von k.kofler, 28. September 2009 11:29
(c) J. Rokitta www.pixelio.de

(c) J. Rokitta www.pixelio.de

Sind Sie Kaiser? Oder sind Sie Bettelmann? Was wären Sie gerne und wie hängt das damit zusammen, was Sie sein wollen? Seinwollen oder haben wollen?

Ich beobachte seit langem intensive Bemühungen des Habenwollens: Große Mengen selbsternannter Spezialisten oder gar Protagonisten proklamieren das Thema Nachhaltigkeit für sich. Nur … wer macht sie dazu? Welche Maßstäbe gelten, wer ein Nachhaltigkeitsspezialist werden will? Dieser Frage möchte ich im Folgenden ein wenig nachgehen.

Welche Veranstaltung hätten Sie gerne?

Mir fällt unsere momentane Dichte an nachhaltigen Veranstaltungen auf. Die gibt es buchstäblich wie Sand am Meer. Alles dreht sich um das Thema Nachhaltigkeit, jeder bietet das Thema feil und viele kennen sich scheinbar aus. Ich erlebe diese Entwicklung als eine Art déjà-vu mit starken Parallelen zu den Entwicklungen rund um den Begriff „Innovation“. Das liegt zwar schon gut 10 bis 15 Jahre zurück, aber man weiß ja, dass sich Dinge von Zeit zu Zeit wiederholen.

Solchen Parallelen gibt es beispielsweise in punkto Inhalte und anfassbaren Ergebnissen: Es wird heute und wurde damals zwar viel gesprochen und diskutiert, letztlich aber wenig Handfestes und wirklich Revolutionäres vorgestellt. So wurden und werden heute wie damals viele Veranstaltungen eigenartiger Weise von (selbsternannten) Experten angeboten, die scheinbar die Themen besetzen, ohne dass sie auch wirklich etwas Neues und Gewinnbringendes in der Sache von sich geben konnten und können. Von dem dringend erforderlichen neuen Denken … keine Spur! Und das war damals in Sachen Innovation genauso wie heute im Bereich Nachhaltigkeit.

Eine Stufe über den Experten stehen die Protagonisten – und auch davon gibt es reichlich. Solche, die meist sehr subjektiv ohne nachhaltiges Verständnis und Weitblick jeden, der sie und ihre Thesen sachdienlich hinterfragt, ja teils nur versucht zu verstehen, fast schon bekämpfen. Nur, gerade neue und wichtige Entwicklungen dürfen nichts mit persönlichem Egoismus zu tun haben. Hier sind Offenheit und Verständnis gefragt, wenn es denn mit der Nachhaltigkeit gelingen soll. Und vielen ist auch nicht aufgefallen, dass das das Thema und das Wort an sich verpflichtet: Verpflichtet zu einem nachhaltigen und fairen Miteinander, das von Respekt und Interesse geprägt sein sollte. So frage ich persönlich – wenn auch kritisch – nach, suche den Dialog und versuche zu verstehen. Wandel und Veränderung kann man eben nicht mit dem erhobenen Zeigefinger verordnen. Das Zauberwort lautet hier wohl eher Bewusstseinsveränderung! Warum das so ist, möchte ich ganz kurz darstellen:

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Unsere Mythen: CSR

Von o.selaff, 15. September 2009 15:58

Das wird jetzt eine ganz harte Nuss – glaube ich. Eigentlich finde ich den Titel dieses Artikels schon nicht gelungen. Warum? Na der eine schreibt von CSR, ein anderer von Nachhaltigkeit, der Dritte von sozialem Engagement und der vierte von Sponsoring. Was ist es denn nun, über das ich hier diese Mythen-Serien fortsetzen möchte? Nennen wir es ruhig einmal CSR.

Bandagen-Wäsche (c) fizzy-the-fish www.pixelio.de

Bandagen-Wäsche (c) fizzy-the-fish www.pixelio.de


Die Unternehmensberatung Ernst & Young hat vor nicht allzu langer Zeit im Rahmen einer Studie herausgefunden, dass Deutschland in Sachen CSR bestens aufgestellt ist … allerdings ausschließlich auf dem Papier! Vielleicht sind es eben diese CSR- oder Nachhaltigkeitsberichte, gegen die ich eine Abneigung verspüre. Ich habe zur Einstimmung auf diese Zeilen einmal den aktuellen CSR-Bericht der Deutschen Post / DHL gelesen – wobei das Beispiel wohl beliebig und unter großen Unternehmensnamen austauschbar ist.

Nach 60 Seiten dieses Berichtes, die ich nur querlesen und auf mich wirken lassen habe (nach einigen Stichwörtern habe ich aber auch gezielt gesucht) sollte ich den Verfassern eine 1 geben: Tolle Bilder, lachende Mitarbeiter, Kapitel über Umwelt, Mitarbeiter und Gesellschaft. Dazu viel Verantwortung, Führungskräfte, die Vorbilder sein sollen und ganz viel heile Welt. Weiter lesen 'Unsere Mythen: CSR'»

Wir haben den Wahlkampf und die Parteien, die wir verdienen!

Von o.selaff, 10. September 2009 10:31

Nicht das Sie denken, dass das hier jetzt so ein Politik-Blog wird, oder so. Eigentlich trieben mich nur die Gespräche rund um den Artikel meines Partners Politik ohne Mut und jenseits der Realität um. Solange, bis ich heute morgen auf einen Artikel von Richard David Precht, seines Zeichnens Philosoph und Schriftsteller, in der ZEIT Nr. 38 gestoßen bin. Damit ist das umtreiben jetzt vorbei.

DSC_8208So schreibt Precht zu maulenden, politikverdrossenen Wählern, die noch dazu unzufrieden sind: “[...] Die mangelnde Solidarität ist die Folge unseres Wirtschaftens, die Folge einer guten Herrschaft. Dies auszusprechen scheint ebenso zwingend wie tabu. Wenn jeder anders als die anderen sein will, gibt es kein Wir mehr. “Wir” – das sind immer die anderen. Markt- und Markenwirtschaft erzeugen kein Zusammenhörigkeitsgefühl, sondern moralische Zeitarbeiter ohne Milieubindung. Identität wählen zu können bedeutet, keine mehr zu haben und keine zu erlangen. Die Konsumindustrie lebt davon, dass ihre Produkte pausenlos veralten. Nach kurzer Zeit ist alles alt und ersetzungsbedürftig. Kein Wunder, dass eine Bedarfsweckungsgesellschaft sich hinter keiner Parole mehr versammelt. [...] Die paradoxe Gleichung unserer radikalisierten Individualität ist unverkennbar. Wenn Individualität bedeutet, sich selbst treu zu bleiben, und Identität, seinen Werten treu zu bleiben, so gilt: je mehr Individualität, umso weniger Identität. [...]”

Haben wir die Parteien selbst zu dem gemacht was sie heute sind? Haben wir gar nach dieser Entwicklung verlangt? Weiter lesen 'Wir haben den Wahlkampf und die Parteien, die wir verdienen!'»

Politik ohne Mut und jenseits der Realität

Von k.kofler, 2. September 2009 15:04
Identität

(c) J. Rotter www.pixelio.de

Jeder, der nur einen Funken Wahrnehmungsvermögen besitzt, muss sich doch momentan die Frage stellen, was läuft in diesem Land eigentlich für ein politischer Schwachsinn ab – zumindest dann, wenn Sie noch nicht vollkommen desillusioniert sind? Unsere Politiker diskutieren nur noch darüber, wer wohl mit wem kann oder welche Posten von wem besetzt werden könnten oder wie dem anderen Lager eine Grube zu graben wäre. Konkrete und wichtige Fragen werden mit vielen Worthülsen unbeantwortet im Raum stehen gelassen und die Bürger scheinen nicht wirklich eine Rolle in diesem (Theater)Stück zu haben. So interessieren unsere aktuellen und wichtigen Probleme in Berlin niemand wirklich. Aber vielleicht haben wir ja gar keine Probleme, oder?

Es scheint so, als wäre Inhaltlosigkeit normal und die Zukunftsfähigkeit unserer Republik nicht wichtig. Auf die Frage, wo eigentlich die Protagonisten und Leitbilder unserer Zeit sind, erscheint eher eine Fata Morgana, anstatt dass hier jemand Verantwortung übernimmt und versucht, diese Funktionen in sich zu verorten. Wenn also von der Wirtschaft aber auch von unserer Jugend mehr Verantwortung und Mut gefordert wird, dann sollten doch langsam aber sicher auch auf politischer Ebene unsere Volksvertreter als Vorbilder voran gehen. Dringender denn je brauchen wir Identifikationsfiguren und Neudenker. Darüber sollten wir endlich nachdenken … Wir haben uns dazu im neuen Lifefair-Magazin Gedanken gemacht.

Me too im Tourismus schafft keine Perspektiven

Von o.selaff, 28. August 2009 07:16

Wir beschäftigen uns schon länger mit Perspektiven für den Tourismus. Besser vielleicht mit nachhaltigem Tourismus. So verfolgen wir Projekte wie Garmisch-Patenkirchen, die Entwicklung in Östereich und die in Bayern. Auch auf die Ost- und Nordseeküste haben wir ein waches Auge. Dabei zeigen sich uns, insbesondere in der derzeitigen Situation von teils stark rückläufigen Buchungen, spannende Momente.

(c) promifotos.de www.pixelio.de

(c) promifotos.de www.pixelio.de

Diese spannenden Momente sind deshalb spannend, weil wir kaum glauben können, was wir sehen: Im Bereich der Berg- bzw. Alpin-Destinationen wird kopiert, kopiert, kopiert. Nebenbei auch ein wenig gejammert und einige verstehen die Welt (oder ihre Ex-Kunden) nicht mehr. Ganz groß im (Kopier-)Trend sind zur Zeit Klettergärten, Rutschseilbahnen und andere Action-Spaß-Attraktionen, die alle eines gemeinsam haben: Sie haben keine Verbindung zur Destination und deren Standort - und sind total austauschbar und beliebig, nicht Identitäts-stiftend. Auch Helgoland könnte eine solche Rutschbahn die Lange Anna hinunter bauen.

Österreich ist in diesem Fall Vorbild. Allen voran der Sommerfunpark in Fiss, der nicht nur diese Seilbahnrutsche hat, sondern auch einen Freifallturm und diverse andere Jahrmarktattraktionen. Aber auch der Achensee und Pinzgau sind bereits entsprechend gerüstet die Sommertouristen zu locken.

Und jetzt will man es denen in Österreich in Deutschland endlich richtig nachmachen: Garmisch und Bayrischzell rüsten sich … und wer weiß wer noch alles. Und vielleicht ist es ja auch schlau das zu tun. Vielleicht aber auch nicht.

Als Nachhaltige setzen wir in Sachen Tourismus die Schwerpunkte auf

DIALOG & IDENTITÄT.

Und eines ist sicher: Keine dieser beschriebenen Jahrmarktsattraktionen zahlt auf diese Punkte ein. Im Gegenteil – mit jedem neuen Ort, der eine solche Rutsche oder einen solchen Klettergarten hat, versinken auch alle anderen Stück für Stück wieder in der Beliebigkeit. So geht die Authentizität der Destination und damit auch Ihre (Rest-)Identität immer weiter verloren. Kribbelte es in Garmisch, Fiss, im Heide-Park oder auf Helgoland im Bauch?

Me too – ist aus unserer Sicht keine Perspektive. Vielmehr brauchen Destinationen die zukunftfähig sind eine Geschichte, orginäre Angebote und Alleinstellungsmerkmale, die eben nicht einfach von anderen kopiert werden können. Und es ist überhaupt nicht schwer, diese Alleinstellungsmerkmale zu finden und umzusetzen – ein Blick in Richtung der eigenen Wurzeln würde schon viel in diese Richtung bringen. Suchen Sie sich als touristische Destination Ihren eigenen Weg … bitte!

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