(BAUARENA Volketswil/Zürich) 20 Unternehmer der „BAU-Inneneinrichtung“ arbeiteten einen Vormittag lang in der Bauarena Volketswil am Thema „Baubranche mit Zukunft“. Unterstützt wurden sie dabei von einem Moderatoren-Team rund um den Zukunftsforscher Klaus Kofler. In seinem Impuls Vortrag erläuterte Kofler die Mechanismen, aus denen sogenannte Mega-Trends entstehen. Anhand ausgewählter Beispiele sensibilisierte er die Teilnehmenden für die teils gravierenden Auswirkungen von Trends auf Gesellschaft und Wirtschaft und somit auch auf die Baubranche.
Doch dabei blieb es nicht: Mit einer neuartigen Arbeitsmethodik, den sogenannten „FlowPrinzipien“, entwickelten die Besucher anschließend zu ausgewählten Zukunftsthemen mögliche Auswirkungen für Ihr eigenes Unternehmen. In Kleingruppen erarbeiteten sie Antworten und Lösungsansätze rund um die Themen „Wohnen und Bauen 2020“, „Strategie 2020“, „Nachhaltigkeit und Energieeffizienz“ sowie „Fachkräftemangel“.
Dabei entstanden in kurzer Zeit teils überraschend konkrete Ergebnisse: Flexible Raumkonzepte, engere strategische Kundenbindung, Mitarbeitende als Mit-UnternehmerInnen, die Neue Rolle von Führungskräften und völlig neue Führungsstile kristallisierten sich als zentrale Herausforderungen für die Unternehmer heraus. Im abschließenden Feedback kommentierte Kofler die Resultate des Vormittags und blickte positiv in die Zukunft – zumindest was die anwesende Gruppe der Volketswiler Unternehmer angeht. Denn diese haben die Relevanz von Trends ernst genommen und haben erste konkrete Schritte für die Herausforderungen von Morgen in die Wege geleitet.
Die Teilnehmenden haben erlebt, wie auch bei komplexen Themen durch die Anwendung der „Flow-Prinzipien“in kurzer Zeit konkrete und handfeste Ergebnisse vorliegen. Durch die Nutzung der kollektiven Intelligenz entstand eine hohe Ergebnisqualität, was sich auch in den Aussagen der Teilnehmer widerspiegelte. „Wir stehen vor großen Veränderungen, die wir aber offener und mutiger angehen wollen. Auf eindrückliche Art und Weise haben wir erlebt, wie sich eine bunt gemischte Arbeitsgruppe rasch produktiv vernetzt und konkrete Ergebnisse erreicht!“-
Der wirklich knappe Faktor ist nicht mehr Kapital, sondern Kreativität
Es war ein kurzer Frühling im Winter. Nachdem der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, am 8. Dezember die fast vollständige Öffnung der Liquiditätsschleusen verkündet hatte, entspannte sich die Lage an den Anleihemärkten vorübergehend. Die Zinsen sanken, finanziell bedrängte Staaten wie Italien und Spanien konnten neues Geld aufnehmen. Drei Monate dauerte die Entspannung. Jetzt ist die Krise zurück: Wieder steigen die Zinsen, die Ängste, die düsteren Vorhersagen, besonders in Spanien. Offenkundig hat es Europa mit einem Problem zu tun, das mit immer mehr Geld nicht zu lösen ist.
Immerhin ist die Draghi-Zentralbank an die Grenze ihrer Möglichkeiten gegangen. Eine Billion Euro zu Niedrigzinsen mit einer Laufzeit von drei Jahren hat die EZB den Kreditinstituten angeboten. Damit hat sie sich dem stillen Sturm auf die Bankenin den beiden großen Südländern Italien und Spanien entgegengestellt. Inzwischen dürfen nationale Notenbanken selbst bestimmen, welche Sicherheiten sie akzeptieren. Mit anderen Worten: Die europäische Geldpolitik mag noch eine gemeinsame sein, aber sie ist keine einheitliche mehr. Nachhaltig geholfen hat die Operation nicht. Weiter lesen 'Es ist Zeit für einen neuen Kapitalismus'»
Standard & Poor’s hat Recht. Ich rede nicht von der Rating-Benotung Frankreichs, sondern von ihrer Begründung. Europa leidet nicht an zu hohen Haushaltsdefiziten, sondern an den krassen Unterschieden in der Leistungsfähigkeit der einzelnen Staaten.
Da bisher niemand darüber berichtet hat, möchte ich das Kernargument von S&P hier zitieren: “Wir glauben auch, dass die Vereinbarung (der europäischen Staats- und Regierungschefs vom 9. Dezember) die Ursache der Krise in Teilen verkennt. Sie basiert auf der Annahme, dass sich die aktuelle Finanzkrise in erster Linie durch unverantwortliche Fiskalpolitik der Peripherie ergibt. Aus unserer Sicht sind jedoch die finanziellen Probleme der Euro-Zone eine Folge steigender außenwirtschaftlicher Ungleichgewichte und Unterschiede in der Wettbewerbsfähigkeit zwischen dem Euro-Zonen-Kern und der sogenannten Peripherie.” weiter
Angenommen ich wäre Leiter einer Organisationseinheitund stünde nicht zum ersten Mal vor der Frage, wie können wir – also konkret ich als Vertreter des Unternehmens – Kosten einsparen? Dann würde ich erst mal nachschauen, was haben wir bisher gemacht. Und ich könnte vielleicht wieder einen Prozess analysieren (lassen), und vielleicht könnten wir wieder, wie bei den letzten Malen, Prozessschritte und Schnittstellen verbessern, weiter automatisieren und Unternehmensabläufe „verflüssigen“. Dadurch könnte ich wieder „Manpower“ einsparen und meine Zielerreichung erfüllen. Was genau war eigentlich die Vorgabe: „Cost-Saving“? „Down-Sizing“? Da die letzten „Low-Performer“ bei der vorletzten Optimierungs- und Effizienzsteigerungswelle aus dem System gespült wurden, steigt jetzt meine Schmerzgrenze. Zu allem Überfluss gehen auch noch die Falschen freiwillig. Das heißt, es tut mir zunehmend weh zu schrumpfen, und zwar fachlich wie menschlich.
Ich würde jetzt also nicht nur „Man“ sondern auch „Power“ verlieren, weil es an die Substanz geht. Das würde dann zwar einem „CostCutting“ entsprechen, allerdings keinem „Cost-Saving“, da es für das System Unternehmen zu kurz gedacht ist. Denn jenseits einer bestimmten Schwelle ist „die energetische Quantisierung des Systems“ durch seine Weiter lesen 'Zukunftsperspektive Unternehmensführung'»
Ist Nachhaltigkeit die Lösung für unser Wachstums-, Ressourcen- und Klimaproblem? Oder ist es ein rein theoretisches Konzept ohne konkrete Auswirkungen? Geht es um Zukunftsfähigkeit oder um eine konkrete Form neuen Wirtschaftens? Können sustainable und social entrepreneurship einen Beitrag leisten? Und wenn: Wie macht man das?
Die oikos Winter School denkt seit 2004 jährlich mit 30 Studenten aus aller Welt über solche Fragen nach. Dort ist man zu der Überzeugung gekommen, dass unternehmerische Projekte ihrer Umwelt helfen und Wirtschaft verändern können.
Deshalb sind auch diesen Herbst wieder 30 junge Nachwuchstalente zusammengekommen, die sich mit sozialen und nachhaltigen Projekten für ihre Gesellschaft und ihre Umwelt engagieren. Von Brasilien bis Georgien, aus Trinidad-Tobago, Indien und Bangladesch sind sie angereist, um ihre Projekte in einer intensiven Woche mit Experten zu schärfen und ihre Unternehmerkompetenzen weiterzuentwickeln. Als Abschluss haben die Veranstalter am 11. November an der FU Berlin gemeinsam mit den Besuchern Chancen aber auch Grenzen von „sustainable entrepreneurship“ beleuchtet.
Als Gäste wurden dieses Jahr dafür eingeladen: Bernd Kolb – Nachhaltigkeitsexperte und Gründer des Club of Marrakesh, Dr. Ignacio Campino – Telekomvorstand, Monika Kraus-Wildegger – Expertin bei Trends & Wege für Nachhaltigkeit sowie GOOD Business und neue Arbeitswelten, Tobias Leipprand – Stiftung Neue Verantwortung, Michael Vollmann – Leitung Fellowship bei Ashoka Deutschland.
“Eine andere Welt ist nicht nur möglich, sie ist im Entstehen.” So formuliert die indische Schriftstellerin und Politikaktivistin Arundhati Roy eine Haltung und Erfahrung, die trotz der vielfältigen Krisen unserer Zeit zuversichtlich stimmt. Erdöl und Atomkraft als Pfeiler unserer westlichen Welt wanken beträchtlich. Die Kosten die wir zur Aufrechterhaltung unseres energetisch exzessiven Lebensstil tragen müssen, erscheinen in keiner Betriebsbilanz. Ein wachstumsfrommes Handeln im Rausch des technologischen Fortschritts erlaubt keine Fehler mehr, wie es die Katastrophe von Fukushima gezeigt hat, aber Fehler zu machen ist menschlich.
Mit neuem Denken aus der Krise
Die grundsätzliche Wandlungsbereitschaft und die Einsicht, dass sich etwas ändern muss ist in der Gesellschaft seit den jüngsten Ereignissen so weit verbreitet wie nie zuvor. Gleichwohl erleben sich die meisten Menschen in ihrem Handeln blockiert, zu mehr individueller und gesellschaftlicher Nachhaltigkeit. Wovor haben wir Angst? Warum fällt es so schwer, sich von dem Ballast einer verschwenderischen Konsumgesellschaft, der Abhängigkeit begrenzter fossiler Ressourcen und den sich abzeichnenden globalen Verteilungkämpfen zu befreien? Weiter lesen 'Hans-Peter Dürr: Nachhaltigkeit = Zukunftsfähigkeit'»
Kommunikation in Form von Sprache besagt im Wesentlichen, dass wir uns mitteilen oder jemanden teilnehmen lassen an unseren Inhalten. Zentraler Bestandteil jeder Kommunikation ist dabei Wissen. Wissen, auf das wir in unserer Kommunikation zurückgreifen und letztlich nach außen geben oder aufnehmen wollen. Gerade in unserem Geschäftsleben hat der maßgebliche Anteil von Verständigung mit Wissen zu tun. Je umfassender sich dieses Wissen darstellt, desto konturenreicher und inhaltlicher bewegen wir uns dabei im sprachlichen Umgang.
Ähnlich verhält es sich, wenn wir über Innovation sprechen. Auch hier stellt Wissen ein zentraler Baustein für eine erfolgreiche Suche nach dem „goldenen Kalb“ dar. Aber speziell bei Innovationsfindungsprozessen wird uns unser Wissen oft zu einem unwissenden Verhängnis. Die dabei kommunizierten Botschaften stellen sich in vielen Fällen eher Weiter lesen 'Kommunikative Innovationsverhinderung'»
Geld? Spielt keine Rolle. Unternehmen kämpfen um die klügsten Köpfe und die vermeintlichen Spitzenkräfte der Branche – und geben dafür Millionen aus. Ein Irrweg, sagt jetzt ein US-Bestsellerautor und ruft das Ende des Geniekults aus: Gute Teams sind wichtiger als Superstars.
Lesen Sie selbst – Ein Artikeldes Redakteurs Christian Rickensvom manager magazin.
Die Werbebranche ist, anders als es sich mancher vorstellt, ein ziemlich hartes Geschäft. Die dauernde Forderung nach Kreativität, der stetige Kampf gegen andere Ideen und andere Menschen um Aufmerksamkeit für ein Produkt oder für eine Dienstleistung zu schaffen, zehrt nicht nur an wenigen Nerven der Menschen, die in dieser Branche arbeiten. Es ist nicht unüblich, wenn Werber keine normalen Mahlzeiten zu sich nehmen, 7 Tage die Woche arbeiten und dann und wann sogar in der entsprechenden Agentur schlafen. Diese Arbeitsbedingungen scheinen auf der ganzen Welt gleich zu sein. Ob nun in den USA, Deutschland, Frankreich oder Brasilien – Menschen aus der Werbebranche leben einen persönlichen Traum für den sie bereit sind, alles Mögliche zu geben. Doch was passiert, wenn dieser Traum ein Ende findet? Im Film Lemonade geht es um Menschen die neue Leidenschaften entdeckt haben, die neue Zeit für sich entdeckt haben. Die wieder gesehen haben, dass auch ein Leben außerhalb der Arbeit existiert.
Wissen und Informationen sind die Grundlage für jedes Unternehmen. Was dabei aber für den einen als interessant und wichtig erscheint, mag für einen anderen ohne Bedeutung sein. Entscheidend im Umgang mit Wissen und Informationen sind letztlich aber immer die individuelle Verwertbarkeit sowie der Gewinn für ein Unternehmen.
Sich an dieser Stelle nur auf allgemeingültige Informationen zu beziehen, die oberflächliche Trends aufzeigen, ist unserer Meinung nach der falsche Ansatz, um einen ganzheitlichen Unternehmensgewinn erzielen zu können. Wir sprechen dabei von einer passiven Zukunftsgestaltung.
Es sollte vielmehr das Ziel sein, diese passive Haltung in eine aktive und mit- gestaltende Rolle umzupolen. Denn nur so gelingt es auch, die Erfüllung der eigenen Unternehmensziele zu nutzen und sich damit erfolgreich auf zukünftige Weichenstellungen einzustellen und vorzubereiten.
Wir setzen mit unserem neuen Format – dem Zukunftstag – genau dort an, um diesen aktiven Part zu beleben. Denn der Zukunftstag dient nicht nur als eine Art Standortbestimmung, sondern versetzt Sie in die Möglichkeit, Ihre Problem- und Fragestellungen ganz individuell zu erfahren und punktgenau auf Ihr Unternehmen anzuwenden.
Der Zukunftstag bietet allen Beteiligten die Gelegenheit, ihre unterschiedlichen Sichtweisen einzubringen. Die hierdurch freigesetzte Energie lässt die Motivation entstehen, die Sie für die Umsetzung Ihrer Zukunftsprojekte benötigen.
Cradle to Cradle – von der Wiege zur Wiege – ist ein Prinzip, das die Weltwirtschaft und damit unser Leben in Zukunft verändern wird. Ziel ist es, Abfall komplett abzuschaffen. Der Weg dahin: Produkte werden von vorn herein so konzipiert, dass sie nicht nur für den Menschen, sondern auch für die Natur – für den biologischen Kreislauf – wertvoll sind. Plastikverpackungen und alte T-Shirts kann man einfach kompostieren, wenn sie dafür entwickelt sind. Fernseher lassen sich komplett in ihre Rohstoffe zurückzerlegen – und sind Nährstoff für neue Technikprodukte. Das ist keine Science Fiction, sondern bereits Realität. Viele Produkte, die man auf dem Cradle to Cradle Festival in Berlin sehen konnte, beweisen das eindrucksvoll. Vordenker für dieses Prinzip ist der Deutsche Chemiker Michael Braungart.
Professor Armin Falk, Volkswirtschaftler an der Universität Bonn hat das wissenschaftliche Programm des Kolloquiums entwickelt. (Foto: CENs)
Herr Professor Falk, welche Ziele verbinden Sie mit dem 15. Berliner Kolloquium?
Unser wichtigstes Ziel ist es, wissenschaftliche Einsichten aus einem sehr aktiven wissenschaftlichen Feld zu kommunizieren: nämlich der verhaltenswissenschaftlichen Perspektive auf das Thema Entscheidungen. Kennzeichnend dafür ist die Verbindung verschiedener wissenschaftlicher Teilbereiche. Der Fokus beim Berliner Kolloquium wird auf dem ökonomischen Verhaltensmodell liegen, aber die Referenten werden auch Erkenntnisse aus der Sozialpsychologie und den Neurowissenschaften vorstellen. So werden beispielsweise meine Kollegen Steffen Altmann und Michael Kosfeld zeigen, wie sich Entscheidungskontexte auswirken, etwa dadurch, dass wir in
einer Entscheidungssituation mit anderen Menschen interagieren oder dadurch, dass ganz bestimmte Entscheidungsoptionen, sogenannte Defaults, bevorzugt werden, weil sie keine aktive Handlung erfordern. Der Psychologe Martin Reuter wird Studien zu den genetischen Grundlagen des menschlichen Entscheidungsverhaltens präsentieren.
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Warum reicht die ökonomische Perspektive nicht aus?
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Die traditionelle ökonomische Perspektive bezieht sich sehr stark auf die kognitive Seite des Menschen, also auf den Kopf. Sie ist kennzeichnend für die wirtschaftswissenschaftliche Forschung der letzten 100 Jahre, aber auch für die Mainstream-Forschung heute. Die Idee ist, dass Entscheidungen einem Kalkül folgen, das meistens rational ist, das Vor- und Nachteile abwägt, Informationen aus der Umwelt bewertet und sehr zielsicher zu optimalen Entscheidungen kommt. Das ist ein Verhaltensmodell, das sich als sehr nützlich erwiesen hat und das sich auch gut in mathematische Berechnungen übersetzen lässt. Im Widerspruch dazu stehen aber Befunde der experimentellen Wirtschaftsforschung, die zeigen, dass unser Verhalten auch sehr stark über Emotionen gesteuert wird. So wird Bernd Weber beim Kolloquium seine Einsichten aus der Neuroökonomik vorstellen, die unter anderem besagen, dass unterschiedliche Gehirnstrukturen an Kaufentscheidungen beteiligt sind: solche, die zum sogenannten Belohnungssystem zählen und Weiter lesen 'Kopf und Bauch im Spannungsverhältnis – Interview mit Armin Falk'»
die Deutsche Aktionsgemeinschaft Bildung-Erfindung-Innovation (DABEI) hat zum zweiten Mal den DABEI-Innovationsklima-Index erhoben, der das Innovationsklima in Deutschland misst. Das Ergebnis: Deutschland setzt zu stark auf das „Heureka!“ der Erfinder und nicht genug auf das „Hurra!“ des Marktes. Der Index zeigt zugleich, was getan werden muss, um existierende Innovationswiderstände zu überwinden.
Obwohl sich das Innovationsklima im Vergleich zum Vorjahr etwas verbessert hat, besteht weiterhin folgender dringender Handlungsbedarf zur Überwindung der bestehenden Innovationswiderstände: Deutschland muss wieder langfristige Werte schaffen, bestehende Pfründe abbauen, die staatliche Regelwut bändigen, verstärkt Innovationen fördern statt Inventionen, eine nationale Innovationskultur etablieren und mehr auf intelligente Imitation setzen. Insgesamt lautet das Innovations-Motto für Deutschland: Vom „Heureka!“ zum „Hurra!“
Die wesentlichen Innovationswiderstände liegen nach dem DABEI-Index in kurzfristigem Wirtschaften, Besitzstandswahrung, zu viel Bürokratie, Angst vor Veränderung und unflexibler Organisation. Innovationsstärken sind dagegen eine gute Infrastruktur, ein hohes Maß an Wissen und Kreativität, kein Werteverfall und niedrige Korruption, ein ausreichendes Patentwesen sowie genügend Markterschließungs-Aktivitäten.
Der DABEI-Innovationsklima-Index wird einmal jährlich erhoben, um zwei Kernfragen zu beantworten: Welche Innovationswiderstände existieren in Deutschland? Und wie können diese Widerstände überwunden werden, um das deutsche Innovationspotenzial freizusetzen? Die Antworten zu diesen Fragen hat DABEI sowohl durch eine online-Umfrage als auch durch Interviews mit namhaften Experten aus dem Umfeld von DABEI erarbeitet. Die Studie wurde in Kooperation mit der Deckert Management Consultants GmbH und dem Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen durchgeführt.
Zum dritten Male findet in Düsseldorf am 9.-10. April 2011 die Global Art of Parfumery statt. Ca. 150 Aussteller der Parfüm- sowie der pflegenden und dekorativen Kosmetik präsentieren auf 5.000 qm Fläche Hersteller- und Handelsinnovationen. 2.000 Besucher werden zum Kongress mit Messe erwartet, der mit Fachvorträgen zu den Themen Parfüm, Kosmetik, Konsumverhalten und Wettbewerb, hochkarätige Referenten, bekannte Aussteller und fachkundiges Publikum vereint. Zu de Referenten zählen u.a. Gerd Gigerenzer, Direktor am Max-Planck-Institut.Ingelore Ebberfeld, Kulturanthropologin. Waltraut von Mengden, Cosmopolitan, München, Klaus Kofler, Zukunftsforscher, Trends & Wege, Hans-Willi Schroiff, Henkel AG Düsseldorf. mehr
Verstehen wie der Mensch entscheidet – das ist eine Kernfrage aller Verhaltenswissenschaften, der Ökonomik genau so wie der Psychologie oder der Verhaltensbiologie. Das 15. Berliner Kolloquium am 18. Mai in Berlin widmet sich dieser Frage aus Sicht der verhaltenswissenschaftlichen Ökonomik.
Traditionell versuchen die Wirtschaftswissenschaften, Verhalten vor allem durch materielle Anreize, Preise oder verfügbare Ressourcen zu erklären. Dagegen sind in den letzten Jahren verstärkt Unterschiede in den individuellen Einstellungen, Präferenzen und kognitiven Fähigkeiten sowie die Rolle von Emotionen und biologischen Ursachen in den Blickpunkt geraten.
Neue Ansätze: Verhaltensexperimente und Hirnforschung
Wie sich Individuen hinsichtlich ihrer Risikopräferenzen unterscheiden, woher diese Unterschiede kommen und wie sie sich auf Entscheidungen auswirken – dies kann in kontrollierten Labor- und Feldexperimenten oder mit Hilfe repräsentativer Befragungen untersucht werden. Ergänzt werden die Verhaltensexperimente durch die Verwendung neurobiologischer Methoden, die die physiologischen Grundlagen von Präferenzen und Verhalten erforschen … mehr
Kreative Menschen werden von allen beneidet. Wer kreativ ist, kommt sowohl im Beruf als auch im Privatleben voran und ist ein beliebter Zeitgenosse, mit dem keine Langeweile aufkommt. Doch was tun, wenn die Ideen nicht so einfach sprudeln? Kann man Kreativität erlernen?
„Ja“, sagt Autor Joachim Zischke, „Kreativität ist keine Gabe oder ein Talent, das der eine hat und der andere nicht. Jeder Mensch ist kreativ!“ Allerdings kann diese Kreativität unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Daher gibt er den Lesern seines ungewöhnlichen Ratgebers Tipps an die Hand, wie das eigene kreative Potential gesteigert werden kann: ein 50 Tage umfassendes Mentaltraining, mit dem jeder auf spielerische Art kreatives Denken einüben kann. Ziel der Übungen von Joachim Zischke
ist es, von der streng hierarchisch-logischen Ebene zu einer flexiblen, intuitiv gesteuerten Form des Denkens zu gelangen.
Wer jeden Tag eine Aufgabe löst, bringt sein Gehirn spielend auf Vordermann und ist in der Lage sein Gegenüber mit neuen Lösungen zu überraschen. Eine Anleitung zum Querdenken – im Beruf wie auch im Privaten. mehr …
Nachhaltigkeit ist der Qualitätsanspruch, an dem sich Unternehmen und Innovationen in Zukunft messen lassen müssen. Das Thema “Nachhaltige Innovationen & Nachhaltigkeitsstrategien” steht deshalb im Mittelpunkt des 4. INNOVATIONSGIPFELS am 18. Januar 2011 in München. Aber wie schaffen es Unternehmen innovativ zu sein und dabei die Kriterien der Nachhaltigkeit zu berücksichtigen? Was sind herausragende Beispiele für nachhaltige innovative Produkte oder Dienstleistungen? Welche Strategien, welche nachhaltig wirkenden Geschäftsmodelle können daraus für eigene, innovative Projekte abgeleitet werden? Fragen, die unter der Schirmherrschaft des stellv. Ministerpräsidenten Bayerns auf dem 4. INNOVATIONSGIPFEL beantwortet werden sollen. Auf dem branchenübergreifenden INNOVATIONSGIPFEL treffen sich Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Forschung und Medien. Agenda & Details hier
Ich gebe zu – ein etwas eigenwilliger Titel. Aber dieser Titel ist der Titel eines Buches von Carsten Deckert. Ehrlich gesagt war auch ich ein wenig neugierig, als mir dieses Buch zwischen die Finger kam. Wer bitte will denn schon einen Ratgeber zum Uninnovativsein lesen, wenn doch alle innovativ sein wollen?
Ich kann Sie aber beruhigen, denn Carsten Deckert versucht darin vielmehr, den Leser in die Kunst des Uninnovativseins dahingehend einzuweisen, indem er Methoden zur Innovationsvermeidung aufzeigt. Und dies macht er in seinen fünf Kapiteln seines Buches nicht nur sehr interessant und spannend, sondern auch wissenschaftlich fundiert und zudem praxisorientiert.
Genau genommen zeigt er in seinem Buch – und das unterscheidet es von der großen Masse anderer Innovationsbücher – eben nicht nur auf, wie wichtig es ist, auf Biegen und Brechen innovativ zu sein. Er belegt dabei auch ebenso, warum das Uninnovativsein seine Vorzüge haben kann. In fünf Kapitel umschreibt er dabei, begleitet von einer Menge an Beispielen, warum wir vielleicht all die großen und festgefahrenen Ein- und Ansichten von so genannten „Innovationsgurus“ nicht immer als das Gebot der Stunde sehen sollten.
Der Vergleich Innovation als eine Art „Expedition in Neuland“, also eine Art „alpinistische Erstbesteigung“ zu vergleichen, trifft den Nagel auf den Kopf. Denn zu viele wollen diese Expedition zwar wagen und angehen, wollen dabei Weiter lesen 'Anleitung zum Uninnovativsein'»
Nun suchen wir doch alle wieder einmal nach dem Sinn – politisch, umweltbezogen, wirtschaftlich und was sonst noch so alles. Ja, das mit dem Sinn ist so eine Sache. Denn eigentlich wollen wir ja alle in dem was wir tun und machen einen Sinn erkennen. Aber brauchen wir denn wirklich für alles einen Sinn? Und wenn ja, warum handeln wir denn nicht ganz einfach danach?
Vielleicht habe ich Sie jetzt ja ein wenig verwirrt. Aber warum ich darüber schreibe, hat einen ganz speziellen Hintergrund. Denn ich glaube, dass wir uns in der Vergangenheit auf unseren innovativen Wegen ein wenig verlaufen haben. Ich meine damit im Wesentlichen, dass wir die wichtige Disziplin Innovation im Umgang mit unseren „neuen“ Herausforderungen in einem viel zu geringen Maße dahingehend weiterentwickelt und adaptiert haben. Weiter lesen 'Sinnovation – Innovation sollte produktiv sein!'»
Chris Löwer berichtet im Handelsblatt darüber (Commerzbank bittet Kunden zum Zukunfts-Check), dass die Commerzbank ab sofort ihre Kunden nicht mehr ausschließlich durch harte Faktoren bewerten will, sondern zukünftig auch einen so genannten Zukunfts-Check bei der Vergabe für die Kredite durchführt.
“Wir klopfen ein Unternehmen daraufhin ab, ob sein Geschäftsmodell zukunftsfähig ist und sich auch in Krisenzeiten bewährt“, wird der Bereichsvorstand Mittelstandsbank Detlef Hermann zitiert.
Damit geschieht wohl endlich auf Bankenebene etwas, auf das wir schon lange hinweisen und mit vielen Menschen intensiv bewegt haben: Eben nicht nur alleine nackte Zahlen zu bewerten, sondern ebenso die Zukunftsfähigkeit einer Organisation bei einer Kreditvergabe stärker mit zu berücksichtigen. Die Zukunftsfähigkeit schließt nach unserer Definition die Bereiche Wissen, Nachhaltigkeit und die offene Innovation ein, die durch die Faktoren Vertrauen und Transparenz maßgeblich beeinflusst werden.
‘Earth’s Frontiers’ (zu Deutsch: Die Grenzen der Erde) ist eine neue Sendung von CNN International, die monatlich ausgestrahlt wird und eine Brücke zwischen Science-Fiction und der Realität der endlichen Ressourcen unseres Planeten schlagen soll.
Topaktuell, investigativ und futuristisch – ‘Earth’s Frontiers’ verspricht, die Herausforderungen zutage zu fördern, denen unser Planet ausgesetzt ist. Technologien, die sich momentan noch im Entwicklungsstatus befinden, und die das Leben der Menschen verändern, werden unter die Lupe genommen. Unternehmen, die nicht nachwachsende Ressourcen verbrauchen, werden mit ihrem Handeln konfrontiert. Außerdem wird in der Sendung über den besten Weg für die Zukunft unseres Planeten diskutiert.
Das Thema der ersten Folge: Was machen wir, wenn das Öl zu Ende geht? Wellen-, Sonnen- und Windenergie rücken in den Fokus. Auf der ganzen Welt werden inzwischen innovative nachwachsende Rohstoffe erforscht. aktuelle Pressemeldung
Nicht das Sie glauben, dass ich Ihnen jetzt gleich zu Beginn meiner Serie Zukunft 2020 alle Zukunftsgeheimnisse verraten werde. Denn ehrlich gesagt gibt es die gar nicht und wenn doch, dann wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie mich informieren würden. Aber keine Sorge, ich werde Ihnen dennoch Ansätze aufzeigen, die Ihnen für Ihre ganz persönliche „Zukunft 2020“ Strategie hilfreich sein können. Was sich genau hinter dieser Serie verbirgt, werden Sie im Laufe der Zeit selbst erkennen.
Nun hat Sie ja Oliver Selaff in seinem Artikel Und wie werde “ich” eigentlich zukunftsfähig … oder nachhaltig? schon ein wenig aufgewärmt. Aber genau genommen müssten wir ja schon voller Tatendrang in den Startlöchern stehen und nur noch auf den Startschuss warten – aber ist der nicht schon längst gefallen? Denn wenn man sich so die Berichterstattung in den Medien ansieht, dann folgt ja eine Hiobsbotschaft der anderen. Oder glauben Sie an dieser Stelle immer noch, dass alles wieder so wird wie es einmal war?
Ach ja, ich verstehe. Sie wissen zwar um die Problematik einer sich veränderten Welt da draußen Bescheid, wissen aber nicht wirklich, wie Sie damit umgehen bzw. die Dinge verändern können.
Dann beginnen wir doch einmal ganz vorne. Grundsätzlich nützt Ihnen an dieser Stelle weder das Thema Zukunft 2020 noch das Thema Zukunftsfähigkeit etwas, wenn Sie nicht bereit sind, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Denn das was wir alle vorrangig und dringend brauchen, ist in erster Linie ein Neues und angepasstes Bewusstsein im Umgang mit unserer Zukunft. Stellt sich die Frage, wie erreichen wir denn ein solch neues Bewusstsein? Weiter lesen 'Zukunft 2020: Sind Sie dabei oder machen Sie nur mit?'»
Welch ein turbulentes Jahr haben wir mit dem Jahr 2009 hinter uns gebracht und die Frage, ob das nun schon alles war, gilt es zunächst abzuwarten. Wurde es doch von vielen als das Krisenjahr der letzten Jahrzehnte bezeichnet.
Dennoch spreche ich persönlich nicht wirklich von einer Krise. Ich denke, dass wir uns vielmehr auf einen großen Paradigmenwechsel in den kommenden Jahren einstellen sollten. Zu komplex und undurchschaubar hat sich unsere Weltwirtschaft in den letzten Jahren entwickelt. Und zu viele haben wohl zu lange daran festgehalten, dass sich einfach alles so wie in den letzten „fetten“ Jahren weiterentwickeln wird, dann aber auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wurden, als unsere Fundamente ins Wanken geraten sind. Nein, nicht nur alleine deshalb, weil unsere Bankenwelt in eine sagen wir mal etwas missliche Lage geraten sind. Wohl vielmehr darum, weil etwas in den „Himmel gehoben“ wurde, das langfristig so gar nicht funktionieren konnte. Mögliche Gefahren hat man zwar immer wieder erkannt und umschrieben aber etwas zu verändern war scheinbar den meisten dann doch nicht so wichtig.
Spätestens jetzt erkennen einige, dass wir unsere Sichtweisen dringend ändern müssen. Es geht nicht mehr nur darum, zwanghaft Bestehendes zu erhalten. Wir müssen vielmehr lernen, wieder Neues zu gestalten und Bestehendes grundsätzlich in Frage zu stellen. Wie etwa auch beim Thema Nachhaltigkeit. Lange habe ich mich mit der Frage beschäftigt, ob Nachhaltigkeit, so wie wir es Weiter lesen 'Zukunft 2020'»
Jeder, der unsere Denk- und Handlungsansätze über die letzten Jahre ein wenig mitverfolgt hat – sei es hier im Blog, auf unserer Webseite oder bei den zahlreichen Veranstaltungen aus der Vergangenheit – dem müsste eine Veränderung aufgefallen sein. Denn waren es in der Vergangenheit eher „Einzelkonstrukte“ aus den Bereichen Trends, Innovation, Zukunft oder Nachhaltigkeit, so haben wir in der letzten Zeit verstärkt versucht, all diese Themen zu etwas Gesamten zu bündeln. Das, was dabei herausgekommen ist, stellen wir in den Fokus der Zukunftsfähigkeit. Nicht weil wir dadurch eine neue Richtung einschlagen wollen. Vielmehr deshalb, weil wir sicher sind, dass die Zukunftsfähigkeit das kommende Handlungsfeld sein wird. Nicht nur für uns, sondern für unsere Gesellschaft gleichermaßen wir für unsere Wirtschaft und Politik.
Aufgrund dieser Entwicklungen haben wir für das neue Jahr unser Vortragsprogramm entsprechend überarbeitet und erweitert:
In unseren neuen Vorträgen stellen wir die Zukunftsfähigkeit in den Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns. Zentrale Fragen wie: Wie werden sich unsere Märkte, unsere Kunden aber auch unsere Wirtschaft in den nächsten Jahren verändern? Welches sind die Stellschrauben, die von Unternehmen und Organisationen bewegt werden müssen? Welche Bereiche gilt es verstärkt zu fördern und zu entwickeln, um den kommenden Anforderungen gelassen begegnen zu können? In unseren Vorträgen konfrontieren wir Sie mit pragmatischen Impulsen, nachvollziehbaren Perspektiven und mit überraschend einfachem neuem Denken. Wagen Sie mit uns einen Blick nach vorne – einen Blick für die Sicherung Ihrer und unserer Zukunftsfähigkeit. Das aktuelle Vortragsprogramm finden Sie ab sofort auf unserer Webseite.
Selbstverständlich lassen sich unsere Vorträge an unternehmens- oder themenspezifische Fragestellungen anpassen und auf Wunsch auch untereinander kombinieren. Sollten Sie dazu Fragen haben, freuen wir uns auf einen Dialog mit Ihnen und stehen Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Was viele in diesem Handlungsfeld aber vergessen, ist dass Nachhaltigkeit in konkreten unternehmerischen Fragen und Strategien nur ein Handlungsfeld von mehreren darstellt. Wir von Trends & Wege haben „Nachhaltigkeit“ in diesem Kontext weitergedacht – und dabei vielmehr „unsere“ Zukunftsfähigkeit in den Fokus der Betrachtung gestellt. Diese Zukunftsfähigkeit betrachtet neben der Nachhaltigkeit auch die Handlungsfelder Innovation und Wissen sowie die Einflussfaktoren Transparenz und Vertrauen.
Um diese komplexen Zusammenhänge in einen pragmatischen, fassbaren und vor allem individuellen Kontext zu bringen, haben wir die „Selbstpositionierung Zukunftsfähigkeit“ – kurz SPZ – entwickelt. Mit Hilfe einer 3-6 stündigen SPZ-Klausur sind wir in der Lage für Organisationen oder größere Abteilungen eine solche Positionsbestimmung durchzuführen. Sie wissen auf Basis der SPZ-Auswertung ganz konkret und messbar wo Ihre Organisation in Sachen Zukunftsfähigkeit steht, wo es Schwachstellen gibt, wie Ihre Mitarbeiter darüber denken und wo Sie konkrete Maßnahmen ergreifen können. So eignet sich eine SPZ als Startpunkt für Projekte, als Erfolgsmessinstrument oder zur Bestimmung Ihres individuellen Status quo. Eine SPZ macht Prozesse, Haltungen und Perspektiven in den Handlungsfeldern Nachhaltigkeit, Innovation und Wissen in Ihrer Organisation sicht- und messbar.
Über weitere Details und Referenzen berichten wir Ihnen gerne in einem persönlichen Telefonat. Selbstverständlich können wir Ihnen auch ausführlichere Infos zusenden – wenn Sie jetzt ein wenig neugierig geworden sind.
Sind Sie Kaiser? Oder sind Sie Bettelmann? Was wären Sie gerne und wie hängt das damit zusammen, was Sie sein wollen? Seinwollen oder haben wollen?
Ich beobachte seit langem intensive Bemühungen des Habenwollens: Große Mengen selbsternannter Spezialisten oder gar Protagonisten proklamieren das Thema Nachhaltigkeit für sich. Nur … wer macht sie dazu? Welche Maßstäbe gelten, wer ein Nachhaltigkeitsspezialist werden will? Dieser Frage möchte ich im Folgenden ein wenig nachgehen.
Welche Veranstaltung hätten Sie gerne?
Mir fällt unsere momentane Dichte an nachhaltigen Veranstaltungen auf. Die gibt es buchstäblich wie Sand am Meer. Alles dreht sich um das Thema Nachhaltigkeit, jeder bietet das Thema feil und viele kennen sich scheinbar aus. Ich erlebe diese Entwicklung als eine Art déjà-vu mit starken Parallelen zu den Entwicklungen rund um den Begriff „Innovation“. Das liegt zwar schon gut 10 bis 15 Jahre zurück, aber man weiß ja, dass sich Dinge von Zeit zu Zeit wiederholen.
Solchen Parallelen gibt es beispielsweise in punkto Inhalte und anfassbaren Ergebnissen: Es wird heute und wurde damals zwar viel gesprochen und diskutiert, letztlich aber wenig Handfestes und wirklich Revolutionäres vorgestellt. So wurden und werden heute wie damals viele Veranstaltungen eigenartiger Weise von (selbsternannten) Experten angeboten, die scheinbar die Themen besetzen, ohne dass sie auch wirklich etwas Neues und Gewinnbringendes in der Sache von sich geben konnten und können. Von dem dringend erforderlichen neuen Denken … keine Spur! Und das war damals in Sachen Innovation genauso wie heute im Bereich Nachhaltigkeit.
Eine Stufe über den Experten stehen die Protagonisten – und auch davon gibt es reichlich. Solche, die meist sehr subjektiv ohne nachhaltiges Verständnis und Weitblick jeden, der sie und ihre Thesen sachdienlich hinterfragt, ja teils nur versucht zu verstehen, fast schon bekämpfen. Nur, gerade neue und wichtige Entwicklungen dürfen nichts mit persönlichem Egoismus zu tun haben. Hier sind Offenheit und Verständnis gefragt, wenn es denn mit der Nachhaltigkeit gelingen soll. Und vielen ist auch nicht aufgefallen, dass das das Thema und das Wort an sich verpflichtet: Verpflichtet zu einem nachhaltigen und fairen Miteinander, das von Respekt und Interesse geprägt sein sollte. So frage ich persönlich – wenn auch kritisch – nach, suche den Dialog und versuche zu verstehen. Wandel und Veränderung kann man eben nicht mit dem erhobenen Zeigefinger verordnen. Das Zauberwort lautet hier wohl eher Bewusstseinsveränderung! Warum das so ist, möchte ich ganz kurz darstellen:
Jeder, der nur einen Funken Wahrnehmungsvermögen besitzt, muss sich doch momentan die Frage stellen, was läuft in diesem Land eigentlich für ein politischer Schwachsinn ab – zumindest dann, wenn Sie noch nicht vollkommen desillusioniert sind? Unsere Politiker diskutieren nur noch darüber, wer wohl mit wem kann oder welche Posten von wem besetzt werden könnten oder wie dem anderen Lager eine Grube zu graben wäre. Konkrete und wichtige Fragen werden mit vielen Worthülsen unbeantwortet im Raum stehen gelassen und die Bürger scheinen nicht wirklich eine Rolle in diesem (Theater)Stück zu haben. So interessieren unsere aktuellen und wichtigen Probleme in Berlin niemand wirklich. Aber vielleicht haben wir ja gar keine Probleme, oder?
Es scheint so, als wäre Inhaltlosigkeit normal und die Zukunftsfähigkeit unserer Republik nicht wichtig. Auf die Frage, wo eigentlich die Protagonisten und Leitbilder unserer Zeit sind, erscheint eher eine Fata Morgana, anstatt dass hier jemand Verantwortung übernimmt und versucht, diese Funktionen in sich zu verorten. Wenn also von der Wirtschaft aber auch von unserer Jugend mehr Verantwortung und Mut gefordert wird, dann sollten doch langsam aber sicher auch auf politischer Ebene unsere Volksvertreter als Vorbilder voran gehen. Dringender denn je brauchen wir Identifikationsfiguren und Neudenker. Darüber sollten wir endlich nachdenken … Wir haben uns dazu im neuen Lifefair-Magazin Gedanken gemacht.
Wer Neues sucht, muss auch bereit sein alte Mauern einzureißen. Rudolf Wötzel hat genau das gemacht. Und -wie ich denke- auf eine eindruckvolle Art und Weise. Er zieht aus freien Stücken den Hut als Deutschlandchef der Sektion Mergers & Acquisitions bei der globalen Investmentbank Lehman Brothers. Nein… nicht während der Finanzkrise – sondern schon zwei Jahre zuvor. Hat sich dann über die Alpen von Salzburg nach Nizza 2000 Kilometer auf den Weg gemacht, um alles hinter sich zu lassen und sich völlig neu zu orientieren – Über die Berge zu mir selbst – lesenswert!
Ich hatte am vergangenen Mittwoch das Vergnügen, bei der Investorenkonferenz von „The Foo Brains & Capitals“ in der Schweisfurth Stiftung in München einen Vortrag zum Thema Megatrend Nachhaltigkeit halten zu dürfen. Im Mittelpunkt der Investorenkonferenz standen Ideen und Konzepte, die sich allesamt mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander setzen.
Neben einer Vielzahl von äußerst interessanten Gästen standen Konzepte & Ideen vieler Gründer und Innovatoren im Vordergrund. Einige Präsentationen werden wir Ihnen in nächster Zeit hier in unserem Trends & Wege News- & Impulse-Bereich vorstellen. Ganz besonders hat mir persönlich der Ansatz von Herrn Prof. Peter Schuck gefallen. Für mich war diese Veranstaltung aber auch wieder ein Beweis mehr, welch brilliante Ideen und Innovationen das Thema Nachhaltigkeit zu bieten hat.
Ich möchte aber auch das Engagement der Veranstalter „The Foo Brains & Capitals“ hervorheben, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, nachhaltigen Unternehmen zu ihrem Erfolg zu verhelfen. Ebenso aber aufzeigen, dass ökologisch- soziales Investment in der Zukunft eine immer ernstzunehmender Alternative für viele Investoren und Anleger darstellt. Damit gelten sie wohl als einer der Vorreiter, die nachhaltiges Investment mit Green Venture Capital als Kernkompetenz in den Mittelpunkt stellen.
Glückwunsch für diese gelungene Veranstaltung an Thomas Jäger, Ulrich Frey, Lutz Dziarnowski und Werner Roth!
Diesen kurzen Film der Agentur Wolkenkratzer aus Frankfurt möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. Nehmen Sie sich doch bitte die paar Minuten Zeit und überlegen Sie sich doch anschließend einmal, ob dieser kurze Film nicht vielmehr die Realität widerspiegelt? Kommentare sind selbstverständlich erwünscht!
Diverse Presseberichte berichten bereits über einen schnellen Aufschwung. Was gestern noch kaum möglich war wird heute so dargestellt, als wäre alles in Bälde überstanden. Wie soll das möglich sein?
Diese Frage, habe wohl nicht nur ich mir gestellt sondern auch Armin Mahler vom Spiegel. Und dass ist auch gut so!
In unserem News & Impuls-Bereich wollen wir Ihnen in Zukunft auch von Veranstaltungen berichten, die wir besucht oder gestaltet haben.
Ende Juni haben wir im Auftrag des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig Holstein einen Workshop ausgerichtet. In diesem Workshop ging es in erster Linie darum, wie sich vor allem Non Profit Organisationen erfolgreicher mit dem Thema Nachhaltigkeit positionieren können. So sprachen wir über nachhaltiges Marketing konkret für die Ausgestaltung der BNE-Aktionstage (BNE=UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung) in Schleswig-Holstein. Dieses Umfeld war für uns eine völlig neue Herausforderung, da wir doch in Weiter lesen 'Spannende Erfahrungen im Norden – kennen Sie BNE?'»
(Klaus Kofler 26.6.09) Prognosen oder mögliche Szenarien über die Zukunft haben es in Zeiten wie diesen nicht wirklich leicht. Genau genommen ist die momentane Situation für viele Skeptiker und Zweifler wieder einmal genau passend, um alles was da so manche Experten oder Institute von sich geben, gründlich in Frage zu stellen. Verständlicherweise – denn mittlerweile werden sogar schon regelmäßige Prognosen-Updates angeboten, um vorschnelle Ergebnisse wieder eilig nachzubessern. Fast sieht es so aus, als wären die genauen Auslöser und die damit verbunden möglichen Auswirkungen doch nicht so eindeutig identifiziert wie es ursprünglich angenommen wurde. So ist es auch ein wenig verständlich, dass nunmehr von vielen alles an Prognosen über einen Kamm geschert wird und so Gutes und Schlechtes in diesem Bereich zu einer grauen Masse verschmilzt. Weiter lesen '„Fischer, Fischer – wie tief ist das Wasser?“'»
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