Wen interessiert das schon, LOHAS Tourismus? Die meisten fahren doch lieber nach Malle, in ihr geliebtes Italien oder nach Spanien! Wer will da LOHAS … und auch noch im Urlaub? Ist wahrscheinlich etwas für Spinner …
Ich halte es immer wieder für wichtig, dass wir uns das bewusst machen: Die Masse macht es wie eh und je. Und sicher gelingt es irgendwo im Netz Zahlen aufzutreiben, die belegen, dass auch Tourismus einer der kommenden Sinnmärkte ist, das Menschen bei ihrer persönlichen Sinnsuche auch vor dem heiligen Urlaub nicht halt machen. Aber all das ist wenig und rein betriebswirtschaftlich würde sich eine Ausrichtung auf das LOHAS-Motiv überhaupt nicht begründen lassen – gar nicht. Warum lesen Sie also diesen Artikel? Warum schreibe ich den überhaupt? Ich verrate es Ihnen – zumindest meine Antwort auf die Frage: Weil nach solchen Inhalten gesucht wird, weil wir immer mehr Anfragen aus dieser Richtung bekommen und weil dieses Thema eines der zukünftigen Alleinstellungsmerkmale im Tourismus zu werden scheint. Deshalb!
Wenn es die betriebswirtschaftlichen Zahlen nicht sind, was ist es dann? Auch das ist einfach: Die persönliche Überzeugung spielt eine der Hauptrollen bei der Ausrichtung auf solche LOHAS-Motive potentieller Gäste. Diejenigen Unternehmer, die selbst etwas verändern wollen, sinnstiftend tätig werden wollen, ihr Ding machen möchten und konsequent auf Qualität setzen, um die Zukunftsfähigkeit ihrer Unternehmung, ihrer Organisation sicherzustellen, die machen in LOHAS-Motiven. Manche sogar ohne jemals etwas von LOHAS oder Nachhaltigkeit gehört zu haben. Denn eigentlich ist das natürlich und normal … Verirrungen sind menschlich und können mitunter 50 Jahre andauern und dabei Denkmäler schaffen, Tourismus-Denkmäler wie am Strand von Westerland, in Burgtiefe auf Fehrmarn, in Lorret de Mar, Honolulu oder, oder, oder … viel Beton in einmaliger Landschaft.
Haben Sie jetzt schon einen dieser Querköpfe, die Ihr Ding machen, im Kopf? Ist Ihnen schon mal einer begegnet? Nun, mir schon. Gerade gestern … allerdings nur indirekt – indirekt! Indirekt einmal, weil mein Kumpel Christoph Hinderfeld von der Die Zunft AG mich darauf aufmerksam gemacht hat – freundlicherweise. Und indirekt zweimal, weil ich diesem “Querkopf” schon zwei-, dreimal begegnet bin. Allerdings ohne einen Dialog zu führen. Schade.
Er heißt Rolf Jehring und ist vielen in und um Hamburg herum von Cucinaria her bekannt. Er ist aktuell dabei ein neues Projekt in Mecklenburg-Vorpommern zu realisieren. Wenn ich das Konzept vom Platz des Friedens lese, fühlt es sich für mich so an, als ob er seinen Traum in die Realität umsetzt. Einen tollen, mutigen und visionären Traum. Es scheint als ob er sein Ding mache – etwas zwischen Traum, Spiritualität, Vision, Traditionen und neuer Perspektiven. Und wir reden hier nicht über Touristenmassen, sondern über ein kleines, feines Angebot … Weiter lesen 'LOHAS Tourismus … unterwegs auf neuen Wegen?'»