‘Earth‘s Frontiers’ Neue Umweltserie bei CNN

Von k.kofler, 26. Februar 2010 15:21

‘Earth’s Frontiers’ (zu Deutsch: Die Grenzen der Erde) ist eine neue Sendung von CNN International, die monatlich ausgestrahlt wird und eine Brücke zwischen Science-Fiction und der Realität der endlichen Ressourcen unseres Planeten schlagen soll.

Topaktuell, investigativ und futuristisch – ‘Earth’s Frontiers’ verspricht, die Herausforderungen zutage zu fördern, denen unser Planet ausgesetzt ist. Technologien, die sich momentan noch im Entwicklungsstatus befinden, und die das Leben der Menschen verändern, werden unter die Lupe genommen. Unternehmen, die nicht nachwachsende Ressourcen verbrauchen, werden mit ihrem Handeln konfrontiert. Außerdem wird in der Sendung über den besten Weg für die Zukunft unseres Planeten diskutiert.

Das Thema der ersten Folge: Was machen wir, wenn das Öl zu Ende geht? Wellen-, Sonnen- und Windenergie rücken in den Fokus. Auf der ganzen Welt werden inzwischen innovative nachwachsende Rohstoffe erforscht. aktuelle Pressemeldung

LOHAS Tourismus … unterwegs auf neuen Wegen?

Von o.selaff, 18. Februar 2010 18:15

Wen interessiert das schon, LOHAS Tourismus? Die meisten fahren doch lieber nach Malle, in ihr geliebtes Italien oder nach Spanien! Wer will da LOHAS … und auch noch im Urlaub? Ist wahrscheinlich etwas für Spinner …

Ich halte es immer wieder für wichtig, dass wir uns das bewusst machen: Die Masse macht es wie eh und je. Und sicher gelingt es irgendwo im Netz Zahlen aufzutreiben, die belegen, dass auch Tourismus einer der kommenden Sinnmärkte ist, das Menschen bei ihrer persönlichen Sinnsuche auch vor dem heiligen Urlaub nicht halt machen. Aber all das ist wenig und rein betriebswirtschaftlich würde sich eine Ausrichtung auf das LOHAS-Motiv überhaupt nicht begründen lassen – gar nicht. Warum lesen Sie also diesen Artikel? Warum schreibe ich den überhaupt? Ich verrate es Ihnen – zumindest meine Antwort auf die Frage: Weil nach solchen Inhalten gesucht wird, weil wir immer mehr Anfragen aus dieser Richtung bekommen und weil dieses Thema eines der zukünftigen Alleinstellungsmerkmale im Tourismus zu werden scheint. Deshalb!

Wenn es die betriebswirtschaftlichen Zahlen nicht sind, was ist es dann? Auch das ist einfach: Die persönliche Überzeugung spielt eine der Hauptrollen bei der Ausrichtung auf solche LOHAS-Motive potentieller Gäste. Diejenigen Unternehmer, die selbst etwas verändern wollen, sinnstiftend tätig werden wollen, ihr Ding machen möchten und konsequent auf Qualität setzen, um die Zukunftsfähigkeit ihrer Unternehmung, ihrer Organisation sicherzustellen, die machen in LOHAS-Motiven. Manche sogar ohne jemals etwas von LOHAS oder Nachhaltigkeit gehört zu haben. Denn eigentlich ist das natürlich und normal … Verirrungen sind menschlich und können mitunter 50 Jahre andauern und dabei Denkmäler schaffen, Tourismus-Denkmäler wie am Strand von Westerland, in Burgtiefe auf Fehrmarn, in Lorret de Mar, Honolulu oder, oder, oder … viel Beton in einmaliger Landschaft.

Haben Sie jetzt schon einen dieser Querköpfe, die Ihr Ding machen, im Kopf? Ist Ihnen schon mal einer begegnet? Nun, mir schon. Gerade gestern … allerdings nur indirekt – indirekt! Indirekt einmal, weil mein Kumpel Christoph Hinderfeld von der Die Zunft AG mich darauf aufmerksam gemacht hat – freundlicherweise. Und indirekt zweimal, weil ich diesem “Querkopf” schon zwei-, dreimal begegnet bin. Allerdings ohne einen Dialog zu führen. Schade.

Er heißt Rolf Jehring und ist vielen in und um Hamburg herum von Cucinaria her bekannt. Er ist aktuell dabei ein neues Projekt in Mecklenburg-Vorpommern zu realisieren. Wenn ich das Konzept vom Platz des Friedens lese, fühlt es sich für mich so an, als ob er seinen Traum in die Realität umsetzt. Einen tollen, mutigen und visionären Traum. Es scheint als ob er sein Ding mache – etwas zwischen Traum, Spiritualität, Vision, Traditionen und neuer Perspektiven. Und wir reden hier nicht über Touristenmassen, sondern über ein kleines, feines Angebot … Weiter lesen 'LOHAS Tourismus … unterwegs auf neuen Wegen?'»

Zukunft 2020: Sind Sie dabei oder machen Sie nur mit?

Von k.kofler, 10. Februar 2010 16:42


Nicht das Sie glauben, dass ich Ihnen jetzt gleich zu Beginn meiner Serie Zukunft 2020 alle Zukunftsgeheimnisse verraten werde. Denn ehrlich gesagt gibt es die gar nicht und wenn doch, dann wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie mich informieren würden. Aber keine Sorge, ich werde Ihnen dennoch Ansätze aufzeigen, die Ihnen für Ihre ganz persönliche „Zukunft 2020“ Strategie hilfreich sein können. Was sich genau hinter dieser Serie verbirgt, werden Sie im Laufe der Zeit selbst erkennen.

Nun hat Sie ja Oliver Selaff in seinem Artikel Und wie werde “ich” eigentlich zukunftsfähig … oder nachhaltig? schon ein wenig aufgewärmt. Aber genau genommen müssten wir ja schon voller Tatendrang in den Startlöchern stehen und nur noch auf den Startschuss warten – aber ist der nicht schon längst gefallen? Denn wenn man sich so die Berichterstattung in den Medien ansieht, dann folgt ja eine Hiobsbotschaft der anderen. Oder glauben Sie an dieser Stelle immer noch, dass alles wieder so wird wie es einmal war?

Ach ja, ich verstehe. Sie wissen zwar um die Problematik einer sich veränderten Welt da draußen Bescheid, wissen aber nicht wirklich, wie Sie damit umgehen bzw. die Dinge verändern können.

Dann beginnen wir doch einmal ganz vorne. Grundsätzlich nützt Ihnen an dieser Stelle weder das Thema Zukunft 2020 noch das Thema Zukunftsfähigkeit etwas, wenn Sie nicht bereit sind, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Denn das was wir alle vorrangig und dringend brauchen, ist in erster Linie ein Neues und angepasstes Bewusstsein im Umgang mit unserer Zukunft. Stellt sich die Frage, wie erreichen wir denn ein solch neues Bewusstsein? Weiter lesen 'Zukunft 2020: Sind Sie dabei oder machen Sie nur mit?'»

Von Sinn, den Sinnfaktoren und Sinnmärkten.

Von o.selaff, 8. Februar 2010 15:58

Soviel Sinn in einem Satz WOW! Ab und an gelingt es mir mal ein Buch zu lesen. Als Bestandteil einer fünfköpfigen Familie bin ich in diesem Moment selbst erstaunt, dass ich Edward de Bono’s “THINK! Denken bevor es zu spät ist!” gerade erst im Dezember zu Ende gebracht habe. Und heute schon wieder ein gelesenes Buch. Über Sinn. Mehr noch, über den “Erfolgsfaktor Sinn”. Diesmal habe ich sogar einen direkten Bezug … einer der Autoren, Bernd Vonhoff, ist ein Freund von mir. Ich frage mich schon die ganze Zeit, ob mir das eher einen weicheren oder einen eher kritischeren Blick auf die Ausarbeitung bescherrt. Mah. Ich glaube eher kritischer!

Dieses Buch liegt eigentlich voll auf unserer Linie Zukunftsfähigkeit. Es beschäftigt sich mit der Kernfrage der sinnhaften und motivierten Arbeit aus zwei Blickrichtungen: Aus Sicht des Mitarbeiters und aus Sicht des Unternehmens – wobei die persönliche Sicht eindeutig die größere Rolle spielt. Ausgehend von der Tatsache, dass unglaublich viele Menschen auf ihrem Arbeitsplatz nicht glücklich sind und das Gehalt eben als Schmerzensgeld betrachten, wird die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen aus dieser Perspektive betrachtet. Wenn Mitarbeiter nicht das Gefühl haben gebraucht zu werden, wenn sie keine Verantwortung … Weiter lesen 'Von Sinn, den Sinnfaktoren und Sinnmärkten.'»

Und wie werde “ich” eigentlich zukunftsfähig … oder nachhaltig?

Von o.selaff, 3. Februar 2010 09:38

Kennen Sie diese Frage? Wahrscheinlich eher implizit … als eine Art Bauchgefühl oder latentes Schwingen. Nachhaltig werden ist wohl auch schwierig. Dieser Begriff, der aus der Forstwirtschaft stammt und damit auch eher der Biologie als der Wirtschaft zuzuordnen ist, ist eben nicht wirklich kompatibel mit guten Bemühungen in der eigenen Organisation oder an sich selbst. Also wollen Sie schon eher zukunftsfähig sein! Und zukunftsfähig handeln.

Wir haben hier in diesem Blog schon vielfach versucht konkrete und vor allem auch pragmatische Ansätze in Sachen Zukunftsfähigkeit zu skizzieren … allen voran mit unserer Serie Moderne Mythen. Vielen erscheinen die dort skizzierten Ansätze aber zu revolutionär, zu abgehoben und eher im Übermorgen als im Jetzt & Hier angesiedelt – das wissen wir aus Dialogen mit unseren Lesern. Ein wenig liegt das in der Natur unserer Sache: “Trends & Wege” weist eben eher in die Zukunft als in die Gegenwart und auch die oft gehörte Bezeichnung “Zukunftsforscher” für meinen Partner Klaus Kofler lenkt den Blick sogar noch über das Übermorgen hinaus – Strategie 2020?

Diesen Artikel hier gibt es, weil wir heute etwas verändern müssen, um überhaupt eine Strategie 2020 sinnhaft gestalten zu können. Ergo geht es darum JETZT anzufangen. Wie das gehen kann zeigt Ihnen z. B. mein Beitrag im Zunft[blog] zum Vortrag von Prof. Dr. Hüther. “Der Vortrag eines Hirnforschers als praktischer Nukleus für die Zukunftsfähigkeit einer Organisation? Na was das wohl ist?!” … höre ich Sie denken – und ich wäre genauso skeptisch, glauben Sie mir. Nun … alles was wir hier in diesem Blog bewegen und betrachten dreht sich um neues Denken in neuen Strukturen und um neue, andere Perspektiven. Damit verbunden ist immer auch … Weiter lesen 'Und wie werde “ich” eigentlich zukunftsfähig … oder nachhaltig?'»

PR und Nachhaltigkeit – erlebt.

Von o.selaff, 26. Januar 2010 14:20

Vorab
Dieses Dokument enthält einen Erlebnisbericht. Ich schreibe diesen, um einige Parameter heraus zu arbeiten, die für die Durchführung nachhaltig positionierter (PR-)Veranstaltungen wichtig sein könnten. Und ich schreibe nicht im abstrakten, theoretischen Raum – ich nenne Ross und Reiter beim Namen. Wohlmöglich bekommen wir dann von diesem Konzern, vielleicht sogar von allen Konzernen dieser Welt, keine Aufträge mehr – weil die sauer sind. Für uns fängt neues Denken in neuen Strukturen und damit eine der Voraussetzungen für unsere gemeinsame Zukunftsfähigkeit bei Offenheit und Ehrlichkeit an. Und in unserer Vorbildfunktion werden wir auch immer ungewohnte Wege (vor-)gehen. Wege, die manch einen vielleicht sauer machen – obwohl: Ist das in nachhaltig angelegten Organisationen, die auf Dialog setzen, überhaupt möglich – sauer zu sein?

(C) Thomas M. Müller www.pixelio.de

(c) T. M. Müller pixelio.de

Über Wohl und Weh dieser Disziplin im Kontext Nachhaltigkeit
Das hier wird keine Geschichte über Nespresso – nicht ausschließlich jedenfalls. Aber vielleicht ein wenig. Eigentlich soll es um PR, genauer um PR-Veranstaltungen, gehen. Ich hatte Ende Oktober 2009 die Gelegenheit eine solche zu besuchen – daher die Verbindung zu Nespresso. Um genau zu sein, war es ein „Coffee-Roundtable mit Experten und Partnern zum Nachhaltigkeitsprogramm von Nespresso“. Ich war dort als Vertreter unseres Kooperationspartners LOHAS.de eingeladen.

Eigentlich haben wir diese Teilnahme nur einer extrem hartnäckigen Agentur zu verdanken, die es mehr als dreimal versuchte LOHAS.de für eben diese Veranstaltung zu gewinnen. Letztlich entschieden wir uns dann doch noch für die Teilnahme – schließlich verdient es jede Firma, die sich mit Nachhaltigkeit beschäftigt, eine Dialogchance zu erhalten. Mit mir empfanden das rund 30 andere Medienvertreter aus Deutschland und Österreich wohl ähnlich.

PR an sich
Bevor ich einige meiner konkreten Erkenntnisse aus dieser Veranstaltung niederschreibe, möchte ich einiges vorausschicken: Ich ganz persönlich glaube, dass PR (zu deutsch Öffentlichkeitsarbeit) wichtig ist. PR definiere ich als Dialog mit Menschen und Einrichtungen, mit denen ich oder meine Firma eine Interessenüberlappung habe. Ich sehe PR nicht als Instrument des Lobbyismus oder gar des Marketings. Wichtig ist hier das kleine Wort DIALOG. Es geht nicht darum einseitig zu beeinflussen, sondern seine Sichtweise, Entscheidungen und seine Strategie darzustellen und den Gegenüber zu einem Dialog eben zu diesen Punkten einzuladen – insbesondere im Dialog mit dem LOHAS-Motiv im Menschen.

Weil diese Erwartung vielleicht ein wenig von dem landläufigem Vorgehen abweicht, Weiter lesen 'PR und Nachhaltigkeit – erlebt.'»

Moderne Mythen … Ansatzpunkte für Veränderung und die Gestaltung der Zukunft

Von o.selaff, 20. Januar 2010 17:19

Das Jahr 2010 ist schon ganz schön alt … finden Sie nicht? Aufgefallen ist mir, dass unsere Kulturhauptstadt Pott ganz schön draufhaut – Infos überall, omnipräsent. Fast könnte ich meinen, dass hier viel Lärm um nichts gemacht wird. Sogar ein Tatort wurde um diese Kulturhauptstadt etwas windig herum gebaut – ohne das sich diese Werbung mit der Handlung verbunden hätte. Immerhin gab es viele Impressionen – von Zollverein bis zum Finale im Gasometer. … und das mit Kölner Kommisaren – bizarr!

Unser Herr Kofler schreibt über die Zukunft 2020 – auch eine Serie. Ich beginne meinen ersten Beitrag des Jahres mit einem Rückblick auf eben eine solche Serie: Unsere “Mythen-Serie”.

Eigentlich habe ich diese auch mit dem Blick in die Zukunft konzipiert und aufgesetzt. Ist das jemanden aufgefallen? Unser Oberthema bei Trends & Wege ist die

Zukunftsfähigkeit

… die sich in unserem Kontext über die Bereiche (Open) Innovation, Wissen und Nachhaltigkeit abbildet. Nun spechen wir viel mit Menschen über diesen Themenkomplex – und da kommen dann immer wieder Fragen und Anmerkungen: “Puh ist das wissenschaftlich!” | “Soweit die Theorie Herr Selaff, wie setze ich das aber konkret in meiner Firma um?” | “Das ist alles sehr abstrakt. Was bedeutet das für mich?” … um einmal einige zu nennen.

Sie suchen Ausgangs- und Ansatzpunkte, pragmatische Lösungsvorschläge für die Gestaltung der Zukunft? Na dann … Weiter lesen 'Moderne Mythen … Ansatzpunkte für Veränderung und die Gestaltung der Zukunft'»

Zukunft 2020

Von k.kofler, 4. Januar 2010 13:48

Welch ein turbulentes Jahr haben wir mit dem Jahr 2009 hinter uns gebracht und die Frage, ob das nun schon alles war, gilt es zunächst abzuwarten. Wurde es doch von vielen als das Krisenjahr der letzten Jahrzehnte bezeichnet.    

Dennoch spreche ich persönlich nicht wirklich von einer Krise. Ich denke, dass wir uns vielmehr auf einen großen Paradigmenwechsel in den kommenden Jahren einstellen sollten. Zu komplex und undurchschaubar hat sich unsere Weltwirtschaft in den letzten Jahren entwickelt. Und zu viele haben wohl zu lange daran festgehalten, dass sich einfach alles so wie in den letzten „fetten“ Jahren weiterentwickeln wird, dann aber auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wurden, als unsere Fundamente ins Wanken geraten sind. Nein, nicht nur alleine deshalb, weil unsere Bankenwelt in eine sagen wir mal etwas missliche Lage geraten sind. Wohl vielmehr darum, weil etwas in den „Himmel gehoben“ wurde, das langfristig so gar nicht funktionieren konnte. Mögliche Gefahren hat man zwar immer wieder erkannt und umschrieben aber etwas zu verändern war scheinbar den meisten dann doch nicht so wichtig.

Spätestens jetzt erkennen einige, dass wir unsere Sichtweisen dringend ändern müssen. Es geht nicht mehr nur darum, zwanghaft Bestehendes zu erhalten. Wir müssen vielmehr lernen, wieder Neues zu gestalten und Bestehendes grundsätzlich in Frage zu stellen. Wie etwa auch beim Thema Nachhaltigkeit. Lange habe ich mich mit der Frage beschäftigt, ob Nachhaltigkeit, so wie wir es Weiter lesen 'Zukunft 2020'»

Bildungskrise … über die Ausmerzung der Kreativität

Von o.selaff, 14. Dezember 2009 10:03

(c) knipseline www.pixelio.de

(c) knipseline www.pixelio.de

Ein Kind … nennen wir Sie Marie … zeichnet in der Schule ein Bild. Marie ist 7. Die Lehrerin streift ziellos durch die Reihen und bleibt hinter Marie stehen: “Marie, was malst Du Schönes?”, fragt sie. Und Marie antwortet: “Ein Bild von Gott!” Lehrerin, nennen wir sie Fräulein Pouchty: “Aber Marie, niemand weiß wie Gott aussieht!” Darauf Marie:”In einer Minute schon!”

Unser Bildungssystem hat es sich zur Aufgabe gemacht die Kreativität in uns auszumerzen. Je älter wir werden, je mehr wir in der Schule lernen, je besser wir dort funktionieren, desto weniger kreativ sind wir. Unser Bildungssystem zielt darauf ab unseren Kopf, in den Mittelpunkt zu stellen. Dem Körper kommt eigentlich nur die formale Aufgabe zu den Kopf in die Schule zu transportieren. Einmal dort angekommen ist es das Ziel aus möglichst vielen Schülern Universitäts-Professoren zu machen. Mathe, Sprachen, Naturwissenschaften dominieren die Schullandschaft, Musik, Kunst, Handarbeit und Werken spielen eher eine untergeordnete Rolle – sogar fast überall auf der Welt. In dieser Situation und diesen Zusammenhängen hilft uns dann auch kein Pisa mehr. Kreativität entsteht aber an Schnittstellen: Zwischen Spaß und Ernst, zwischen Spiel und Lernen, zwischen dem Sitzen und Bewegung, zwischen Tanz und Klausur und zwischen Singen und Vokabellernen. Die vollkommene Konzentration auf Logik, Wissen und Auswendiglernen läßt die Kreativität früh draußen vor der Tür. So müssen wir uns auch nicht wundern, dass die Innovation in Deutschland und der Welt eine so schwierige Disziplin ist: Open Innovation hat viel mit Kreativität gemein. … und wiederum mit der Zukunftsfähigkeit, oder sehe ich das falsch?

Und was ist mit Tänzern? Was mit Malerinnen? Was ist mit Krankenschwestern? Und Handwerkern? Was passiert mit Schülern, die sich gerne bewegen, ja bewegen müssen? Mit solchen, Weiter lesen 'Bildungskrise … über die Ausmerzung der Kreativität'»

Denken als alte und neue Disziplin … statt Logik?

Von o.selaff, 11. Dezember 2009 10:00

Ich habe ja schon erwähnt, dass ich gerade THINK! Denken bevor es zu spät ist von Edward De Bono lese. Ich bin jetzt so bei etwas mehr als der Hälfte des Buches. Und es ist …. eigenartig. Wäre der Mann nicht Malteser, würde ich wetten er wäre Ur-Amerikaner. Warum? Nun, er begnügt sich nicht damit seine Therorien und Erfahrungen einfach so niederzuschreiben. Er liefert zu allem und jedem eine einflußreiche Firma, die das so macht, eine Erfindung, die wir ihm verdanken, einen Nobelpreisträger, der das auch so sieht oder eben ganze Länder, die seine Modelle umsetzen oder umgesetzt haben. Ferner befreit er mit seinen Ansätzen die Menschheit von Übeltätern, schwachen Schülern, schlechten Künstlern und nicht leistungsfähigen Staaten. Eigentlich müßten alle nur sein Buch lesen, wie im Artikel Aus (gelesenen) Erfahrungen anderer lernen beschrieben, seine Theorien und Empfehlungen umsetzen und schon wäre alles viel besser.

Sonnenaufgang & Windmühlen (c) andrena www.pixelio.de

Sonnenaufgang & Windmühlen (c) andrena www.pixelio.de

Ich meine das nicht ironisch, beschreibe nur. De Bono streift über Sprache, Demokratie, Universitäten, Schulen, Medien, Wahrnehmung, Kunst, Führung, Konflikte, Werte und Gesellschaft praktisch alle Bereiche unseres Lebens – in jeweils kurzen, knappen Kapiteln. Dabei geht es immer um eines … Weiter lesen 'Denken als alte und neue Disziplin … statt Logik?'»

Definition Zukunftsfähigkeit – die wirkliche Nachhaltigkeit!

Von o.selaff, 9. Dezember 2009 10:00

Zukunftsfähigkeit … wenn Sie häufiger auf dieser Plattform Artikel lesen, ist Ihnen der Begriff – um zu untertreiben – schon häufiger in die Augen gefallen. Nur: Heute ist mir aufgefallen, dass wir diesen noch gar nicht umfänglich erklärt haben. Obwohl diese Erklärung und Definition doch sehr wichtig ist – um diesen Begriff nicht einfach einzuführen und in der inflationären Flut von Innovation, Nachhaltigkeit & Co. untergehen zu lassen.

Wir waren lange unter der Nachhaltigkeitsfahne unterwegs, hatten am Ende aber das Bauchgefühl, dass es bei reiner Nachhaltigkeit im wesentlichen ausschließlich darum geht die Welt zu retten. Es war für uns etwas Globales, dass weder im persönlichen noch im organisatorischen Kontext konkrete Handlungsfelder schaffen konnte – sehen wir von Mülltrennung, CO2-Reduzierung und Bildung einmal ab. Die meisten benutzen das Wort ohne dem Taten folgen zu lassen. Das ist doch komisch und scheinbar dient das Wort Nachhaltigkeit eher dem Selbstzweck: Alleine die Tatsache, dass ich das Wort kenne und in den Mund nehme stellt mich von konkreten Taten frei – weil auch keiner meiner Dialogpartner konkrete Handlungen einfordern kann, weil dieser es eben auch nicht besser weiß. Chicken, Chicken, Chi-cken, C-hicken, Chic-ken, …. Chicken, Chicken, Chicken — Chicken! Mehr zu Chicken …

(Gönnen Sie sich diese 4:05 und überlegen Sie sich einmal, ob so etwas in Europa oder Good Old Germany auch möglich wäre – obwohl: Ich habe schon sehr viele dieser Chicken-PowerPoints gesehen).

Anyway. Aus diesen Überlegungen heraus ist dann die Zukunftsfähigkeit in uns aufgestiegen. Jedem Individuum, jeder Firma, jeder Organisation liegt die Zukunftsfähigkeit Weiter lesen 'Definition Zukunftsfähigkeit – die wirkliche Nachhaltigkeit!'»

Unsere Mythen: Aus (gelesenen) Erfahrungen anderer lernen

Von o.selaff, 7. Dezember 2009 10:02

Jetzt ist es wahrlich eine kleine Mythen-Serie:

Heute geht es um Erfahrungen. Besser noch: Um den Transfer und die Umsetzung von Erfahrungen anderer im eigenen Kontext – egal ob beruflich oder privat. Ein Mythus ist dieses Thema für mich deshalb, weil es eigentlich logisch wäre Ableitungen für das eigene Leben zu finden, wenn einen etwas berührt hat. Dann aber geschieht genau das nicht.

Ist Ihnen das auch schon mal passiert? Jemand erzählt Ihnen von einem Buch, dass ihn sehr beeindruckt hat. Wenn es dann gelingt im Gespräch heraus zu arbeiten WAS genau so beeindruckend war, so frage ich mich dann sehr oft, ob diese Erkenntnis bei meinem Gegenüber auch zu Veränderungen des eigenen Verhalten führen wird – oder schon hat? Ich hatte diesen Komplex auch in dem Artikel über den Wandel bereits angesprochen. Auch im Zusammenhang mit eben diesem Wandel sehen und erleben die Menschen Dinge, begreifen das diese wichtig sind, tun dann in ihrem Umfeld aber nichts. Und es ist schwer von HOME und Shift happens nicht berührt zu werden …

Die Brücke von außen nach innen? (c) zaubervogel www.pixelio.de

Die Brücke von außen nach innen? (c) zaubervogel www.pixelio.de

Oft geschieht dann keine Veränderung des eigenen Verhaltens, obwohl z. B. im beschriebenen Film Shift happens am Ende auch die Frage und Handlungsaufforderung steht, ob DU denn die Lehrer Deines Kindes einmal zu diesen Dinge befragt hast. Wissen sie (die Lehrer) davon? Did they know?

Haben Sie schon einmal einen Artikel aus diesem Neuigkeiten-Speicher von Trends & Wege gelesen, der Sie berührt hat? Wenn ja, was haben Sie konkret unternommen, um vielleicht ein klitzekleines Bisschen von dieser Berührtheit in Ihre Strategien, Ihr Verhalten zu übernehmen? Wenn ja, dann berichten Sie uns gerne in den Kommentaren davon. Es ist hier wie fast überall im Leben: Wir Menschen verändern Dinge in dem wir von Sachen überzeugt sind, sie uns berühren und sie dann tun. Also sollte am Ende einer Geschichte – wenn sie denn berührt hat – in jedem Weiter lesen 'Unsere Mythen: Aus (gelesenen) Erfahrungen anderer lernen'»

Lockende Ferne oder vernünftige Nähe – von touristischen Perspektiven

Von o.selaff, 4. Dezember 2009 11:15

Tourismus – Sie haben es sicher schon gemerkt – ist ein Schwerpunkt dieser News-Plattform. Nach “Me too im Tourismus schafft keine Perspektiven” und “Nachhaltiger Tourismus – oder eher zukunftsfähiger Tourismus” widmet sich dieser Artikel der Frage, ob es denn noch Fernreisen geben darf. Oder im Umkehrschluss: Was bedeutet das für die Chancen der Nahziele.

(c) RainerSturm www.pixelio.de

(c) RainerSturm www.pixelio.de

Das was nah und fern heute unterscheidet ist nicht mehr in erster Linie der Preis, sondern vielmehr der CO2-Fussabdruck. Was für ein Wandel. Wenn Sie jemanden vor 3 oder 4 Jahren nach diesem Beurteilungspunkt befragt hätten, hätten Sie wahrscheinlich einen unverständlichen Blick erhalten. Und heute ist “er” das Mass aller Dinge. Ich langweile Sie jetzt nicht mit Detailwerten … dennoch sind diese wichtig und längst nicht bei allen Reiseanbietern transparent gemacht. Bei der Lufthansa vermisse ich solche Angaben genauso wie in Teilbereichen der TUI. Die einen haben Angst die Kunden zu vergraulen, weil die Urlaubsbuchung durch solche Klimainfos womöglich getübt wird. Die anderen haben Angst die Kunden verstärkt in Richtung Wettbewerb zu entsenden – bei Spielverderbern bucht man nicht! Leider bleibt dann oft Intransparenz – und das ist nicht akzeptabel – selbst wenn sich jemand im Angesicht von 5 Tonnen CO2 für die Videokonferenz oder den Diavortrag im heimischen Gemeindehaus entscheidet. Hier werden dann übrigens auch die LOHAS-Motive in Kunden und Interessenten angesprochen.

Wenn ich mir die Fronten anschaue, dann pflanzt der Tourismusmanager Bäume oder gar Wälder auf Malle, zeichnet Umwelthotels aus oder unterhält gar ein einiges Umweltmanagement in der Firma. Der Ökoaufpasser drängt auf die totale CO2-Transparenz, beklagt, dass zu wenig Geld in den Zielländer bleibt, weil eben das bei den Tourismusunternehmen gebunkert wird und propagiert anderes Reisen jenseits des Massentourismus. Andere Beobachter der Szene wollen gar Fernreisen ohne langfirstige Aufenthalte verbieten, diese mit Werten und Sinn verbinden sowie eben doch häufiger die medialen Möglichkeiten nutzen. CO2-Zertifikate werden zwar als ok bewertet, gehen den meisten aber nicht weit genug – moderner Ablasshandel, Calvin lässt grüssen.

Wer also eine Fernreise tut, möge im Vorfeld seinen persönlichen CO2-Ausstoss drastisch verringern, sinnstiftend und lange vor Ort mit alternativem Reisen verbringen. Möglichst eng an den dortigen Menschen und deren Kultur. Nur für Meer, Sonne, Strand in die Ferne scheifen … das geht in Zukunft nicht mehr. Und da wären wir … bei uns zu Hause vor der Tür. Wie nun Sonne, Strand und Meer kompensieren und attraktiv werden … fragen wir uns? Weiter lesen 'Lockende Ferne oder vernünftige Nähe – von touristischen Perspektiven'»

Der Wandel geschieht – wann kommt er bei Ihnen an?

Von o.selaff, 3. Dezember 2009 10:17
(c) angieconscious www.pixelio.de

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Ich habe heute morgen vom meinem Nachbarn exakt um 06:52 zwei Sack mit insgesamt 10 kg Maronen oder Esskastanien auf die Hand geschenkt bekommen. … weil ich jedes Jahr welche nehme – einfach so. Eigentlich waren die immer zu unserem Schulbasar gedacht, der leider schon am vergangenen Samstag gewesen ist. Tja. Und eigentlich veranstaltet der Nachbar am kommenden Samstag einen türkischen Abend … essen Türken eigentlich Maronen? Und was hat das mit Wandel zu tun? Richtig … nichts! – ich wollte nur, dass Sie wissen, dass ich auch manchmal etwas anderes mache als Blogs zu betexten! Und ich spreche mit Mitmenschen … ab und an.

Aber ist es nicht spannend darüber nachzudenken, dass eben jener Nachbar so in 2 Stunden ins Internet gehen könnte und er würde vielleicht diese Zeilen lesen? Was ist das denn? Und wie nannte man so etwas früher? In jedem Fall würde er sich wundern …

Shift happens … der Wandel geschieht! Ich fühle mich mit diesem Satz sehr verbunden. Als nächstes schießen mir in diesem Zusammenhang zwei Filme in den Kopf, die zu “Wandel” von JEDEM gesehen werden sollten: Unser Film des Jahres 2009: HOME und eben Shift happens … Did you know? von Karl Fisch and Scott McLeod:

Bevor Sie weiterlesen, sollten Sie einen Blick riskiert haben … wirklich. Dieser erste Film, der auf einer PowerPoint basiert, wurde rund 4 Millionen Mal angeschaut und in zahlreiche Sprachen adaptiert. Auch gibt es mittlerweile die Versionen bis 4.0 … schauen Sie einfach mal bei YouTube vorbei.

Dieser Film handelt vom Wandel. Dieser Film verdeutlicht den Wandel. Nur … Weiter lesen 'Der Wandel geschieht – wann kommt er bei Ihnen an?'»

Wissen gibt es jetzt überall – über das mutige Dänemark

Von o.selaff, 24. November 2009 09:01

Kennen Sie das Gefühl … wenn man redet, redet, redet … fast an sich selbst verzweifelt … fast auch an die ewig gestrigen Bremser glauben muss … sich nach realen Beispielen sehnt? Meine Frau hat mir gerade einen link weitergeleitet, der mir Hoffnung macht. Viel Hoffnung. Ein link, der auch zeigt das Präsentationen wie “Did you you know?” nicht vergebens sind. Das wir darüber nachdenken müssen. Das Zukunft wahr werden kann im Hier und Jetzt. Und das wir unsere Bildung stärker noch als unsere Wirtschaft unter die Lupe nehmen müssen. Bald …!

Lange Rede, langer link: Internet-Nutzung bei Examen: Prüflinge googeln, wie der König heißt. In Dänemark dürfen Schüler in einem Modelversuch das Internet bei Prüfungen nutzen – berichtet die Frankfurter Rundschau. BurkinaFaso Wissen ist überall und braucht nicht mehr Platz im Gehirn zu belegen. Spätestens seit dem iPhone ist Wissen binnen Sekunden überall verfügbar. Ich brauche mir nicht das Gehirn zermatern, mutmassen oder spekulieren … ich schaue einfach nach.

Da bleibt viel mehr Platz zum Denken – und das scheint wichtig. Wichtig auch deshalb, weil im neuen Buch von Edward de Bono “Think! Denken bevor es zu spät ist” scheinbar Platz für eine neue Software in unserem Hirn benötigt wird. Ich lese das Buch gerade und werde zeitnah über Erkenntnisse berichten.

Merke: Die Kleinen sind hier vorn … bleiben vorn?

Neu: Checkliste Zukunftsfähigkeit

Von o.selaff, 23. November 2009 12:50

Wir haben aus unserer “Selbstpositionierung Nachhaltigkeit” in Zusammenarbeit mit iBuisiness eine kleine Checkliste erarbeitet, die auch bei iBusiness veröffentlicht worden ist: Checkliste Zukunftsfähigkeit. Allerdings steht sie dort im Premium-Bereich – dessen Infos allerdings den Beitrag wirklich wert sind.

Die Checkliste zeigt Ihnen detaillierte Ansatzpunkte und Einblicke in die relevanten Bereiche des Themas Zukunfsfähigkeit. So sind Sie mit Hilfe dieser Checkliste in der Lage, eine erste Beurteilung Ihrer Abteilung oder Ihres Unternehmens oder Ihrer Organisation vorzunehmen.

Seit Einführung der SPZ-Analyse vor gut 2 Monaten haben wir eine Menge guter und interessanter Gespräche zu diesem Thema geführt, dass wirklich viele in dieser Zeit beschäftigt. Wir trafen bei diesen Gesprächen auf eine wirkliche Offenheit kritische Punkte anzuschauen und auf die Bereitschaft das Thema der Zukunftsfähigkeit auch in der gesamten Mitarbeiterschaft zu diskutieren. So erleben wir die Wirtschaft zur Zeit eher innovations- und veränderungswillig. Zeit neues Denken in neuen Strukturen zu erproben.

Über diese Dialoge haben wir mit fair society auch einen Kooperationspartner im Raum München gefunden, der sich mit Themen wie Nachhaltigkeit und CSR exellent auskennt. Auch fair society wird nunmehr die SPZ im Rahmen ihrer Projekte einsetzen bzw. auch für SPZ-Moderationen außerhalb konkreter Projekte zur Verfügung stehen.

Trends & Wege präsentiert neues Vortragsprogramm rund um das Thema Zukunftsfähigkeit

Von k.kofler, 22. November 2009 18:00

CIMG0173Jeder, der unsere Denk- und Handlungsansätze über die letzten Jahre ein wenig mitverfolgt hat – sei es hier im Blog, auf unserer Webseite oder bei den zahlreichen Veranstaltungen aus der Vergangenheit – dem müsste eine Veränderung aufgefallen sein. Denn waren es in der Vergangenheit eher „Einzelkonstrukte“ aus den Bereichen Trends, Innovation, Zukunft oder Nachhaltigkeit, so haben wir in der letzten Zeit verstärkt versucht, all diese Themen zu etwas Gesamten zu bündeln. Das, was dabei herausgekommen ist, stellen wir in den Fokus der Zukunftsfähigkeit. Nicht weil wir dadurch eine neue Richtung einschlagen wollen. Vielmehr deshalb, weil wir sicher sind, dass die Zukunftsfähigkeit das kommende Handlungsfeld sein wird.  Nicht nur für uns, sondern für unsere Gesellschaft gleichermaßen wir für unsere Wirtschaft und Politik.

Aufgrund dieser Entwicklungen haben wir für das neue Jahr unser Vortragsprogramm entsprechend überarbeitet und erweitert:

In unseren neuen Vorträgen stellen wir die Zukunftsfähigkeit in den Mittelpunkt unseres  Denkens und Handelns. Zentrale Fragen wie: Wie werden sich unsere Märkte, unsere Kunden aber auch unsere Wirtschaft in den nächsten Jahren verändern? Welches sind die Stellschrauben, die von Unternehmen und Organisationen bewegt werden müssen? Welche Bereiche gilt es verstärkt zu fördern und zu entwickeln, um den kommenden Anforderungen gelassen begegnen zu können? In unseren Vorträgen konfrontieren wir Sie mit pragmatischen Impulsen, nachvollziehbaren Perspektiven und mit überraschend einfachem neuem Denken. Wagen Sie mit uns einen Blick nach vorne – einen Blick für die Sicherung Ihrer und unserer Zukunftsfähigkeit. Das aktuelle Vortragsprogramm finden Sie ab sofort auf unserer Webseite.

Selbstverständlich lassen sich unsere Vorträge an unternehmens- oder themenspezifische Fragestellungen anpassen und auf Wunsch auch untereinander kombinieren. Sollten Sie dazu Fragen haben, freuen wir uns auf einen Dialog mit Ihnen und stehen Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Unsere Mythen: Wahre Netzwerke

Von o.selaff, 13. November 2009 11:38

Nicht das Sie denken, dass die Mythen-Serie (schon) vorrüber ist, nein. Nach den Ausgaben …

… wenden wir uns heute dem Thema Netzwerke zu. Ich habe die Ergänzung “wahre” dazu setzen müssen, weil dieses Wort so einen schönen Kontrast zu “Mythen” bildet. Finde ich.

Bevor Sie jetzt tiefer in diese Zeilen eintauchen, überlegen Sie doch mal welche Netzwerke Sie besitzen und wie gut diese für sie arbeiten bzw. ob diese Sie auch auffangen würden. Wir kommen später darauf.

Fischer und Netze (c) LotharHenke www.pixelio.de

Fischer und Netze (c) LotharHenke www.pixelio.de

Früher gab es Netzwerke, die man in Adressbücher schrieb. Da war es wichtig, sich alle paar Monate mal zu melden, zu hören, wie es so steht und geht. Heute hat jeder ganz viele Netzwerke – oder besser er ist ein Teil dieser virtuellen Netzwerke. Das Adressbuch heute heißt Twitter, Facebook, XING, MySpace … und es werden in dieser Aufzählung viele Namen fehlen. Man braucht auch nicht mehr zum Telefon zu greifen, heute schreibt man einfach was man gerade so tut, an was man denkt. Das führt auch dazu, dass ganz viele Nachrichten aus seinen Netzwerken über den Bildschirm flattern. Einige der “Freunde” hat man noch nicht einmal persönlich gesprochen, geschweige denn, dass man wüßte woher man sie kennt.

Damals wie heute gibt es auch persönliche Netzwerke, in deren Kreis man sich persönlich trifft. Business-Clubs, Verbände, …. doch meistens gibt es eine sehr hohe Überlappung mit den “Freunden” in den Online-Netzwerken … schließlich will man diese virtuellen Netzwerke ja auch füllen, mit seinen Freunden glänzen und sucht eben jene Menschen, die man kennt, auch dort. Alle!

Kommen wir zum Wort “wahre”. Die Eingangsfrage Weiter lesen 'Unsere Mythen: Wahre Netzwerke'»

Eine kurze Geschichte über Open Innovation, Prosumenten und Wissen.

Von o.selaff, 9. November 2009 22:24

Open Innovation … gibt es da eigentlich eine Übersetzung des von Henry Chesbrough geprägten Begriffes? Offene Innovation, Offene Erneuerung?

 “Innovation ist die Fähigkeit, dass was man gerade tut in Frage zu stellen und nach Wegen zu suchen es besser zu machen!”

(c) hmeberhardt www.pixelio.de

(c) hmeberhardt www.pixelio.de

So habe ich das um 1989 herum mal gelernt (was für eine Erkenntnis am 20. Jahrestag des Mauerfalls). Schon damals befasste sich diese Schilderung nicht nur mit Produkten – sondern war gleichmassen dafür offen auch Prozesse mit in diese Definition und damit in die Innovation an sich mit einzubeziehen. Nur: Leider denken bisher so sehr wenige.

Offene Innovation ist demnach die Fähigkeit, dass was man gerade tut in Frage zu stellen und überall nach neuen Wegen zu suchen und zu dieser Suche alle Menschen einzuladen, um gemeinsam Ansätze zu finden es besser zu  machen.

Oder?

Diese Menschen, die wir da suchen, sind dann die sog. Prosumenten: eine hybride Form zwischen Produzent und Konsument, der in die Wertschöpfungketten und damit auch in die Innovationsprozesse von Unternehmen und Organisationen hinein greift. Wahrscheinlich tragen diese Prosumenten dann auch sehr ausgeprägte LOHAS-Motive in sich. Wenn wir es also richtig anstellen, gibt es so in 10 Jahren nur noch Prosumenten und damit dann auch nur noch innovationsdurchdrungende Organisationen.

Ein Haken ist leider dabei: Prosumenten wachsen nicht auf Bäumen, Weiter lesen 'Eine kurze Geschichte über Open Innovation, Prosumenten und Wissen.'»

Nachhaltiger Tourismus – oder eher zukunftsfähiger Tourismus?

Von o.selaff, 2. November 2009 09:23

Das Thema Tourismus haben wir hier schon vielfältig bewegt – uns so z. B. um den Me too Effekt gekümmert. Auch in Sachen Nachhaltigkeit gab es so einiges – so z. B. Licht zu der Frage Wer definiert eigentlich Nachhaltigkeit?. Und zur Zukunftfähigkeit? Auch da gab es etwas … einen Beitrag dazu, wie Zukunftsfähigkeit bewertet und gemessen werden kann.

Nach der Ebbe kommt wirklich die Flut?
Nach der Ebbe kommt wirklich die Flut?

 

Hier soll es nun um alle drei Begriffe gehen: Tourismus, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit. Liest sich vielleicht etwas schwierig, ist aber im Grunde ganz einfach: Nachhaltigkeit ist ein schöner Begriff, vielfältig besetzt und hat immer etwas damit zu tun, die Welt zu retten – oder mehr oder weniger davon. Das ist gut. Nur ist die Definition und Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen um so schwieriger. Wir wissen aus langjährigen Erfahrungen mit solchen Nachhaltigkeits-Projekten, dass Nachhaltigkeit eben kein alleinstehendes oder singuläres Handlungsfeld sein kann! So geht es nicht darum eine Firma oder eine Organisation oder ein Individuum nachhaltig zu machen, sondern vielmehr zukunftsfähig. Zukunftsfähigkeit ist ein konkretes Ziel und steht in unserer Definition für die Handlungsfelder

Innovation | Nachhaltigkeit | Wissen

beeinflusst durch Vertrauen und Transparenz. Zukunftsfähigkeit beinhaltet konkrete Ziele und – das ist sehr wichtig – Zukunftsfähigkeit ist mittelbar messbar!

So sprechen wir von zukunftsfähigen Menschen, zukunftsfähigen Unternehmen und zukunftsfähigen Organisationen. Und es gibt einen Bereich, der mehr als andere diesen Zusatz nötig hat:

zukunftsfähiger Tourismus.

Dieser “neue” Tourismus sollte Weiter lesen 'Nachhaltiger Tourismus – oder eher zukunftsfähiger Tourismus?'»

Die Schule des Lebens

Von o.selaff, 21. Oktober 2009 13:58

Diesen Artikel möchte ich mit einem Satz von Anton Tschechow überschreiben:

“Jeder Idiot kann eine Krise meistern. Es ist der Alltag, der uns fertigmacht!”

Sehen Sie das auch so … könnte ich fragen – mache ich aber erst am Ende des Artikels.

Kennen Sie “Die Schule des Lebens”? Der Mitgründer Alain de Botton ist jedenfalls vielen ein Begriff. Ich kannte Sie nicht und habe gerade im ZEIT-Magazin Nr. 43 einen Erfahrungsbericht zu dieser Einrichtung gelesen. Just 10 min später chatete ich mit einem guten Freund. Der kannte die Schule sehr gut und hat vor rund einem Jahr gerade die Eröffnung bei seinem letzten London-Aufenthalt verpasst. Zufälle … gibt es eben nicht!

(c) knipseline pixelio.de

(c) knipseline pixelio.de

Was verbinden Sie mit der Schule des Lebens? Kreativität im Alltag? Meisterliches für die Krise? Hinsehen vielleicht? Oder zuhören? Kaderschmiede für Krisenkinder? Es ist wohl von all dem ein Stück. Den Gegenüber wahrnehmen, seine Sichtweise versuchen. Viel Menschliches und Zwischenmenschliches, was oft aus unserem Leben und der Gesellschaft heraus gedrängt wird. Deshalb brauchen wir wohl wirklich eine Schule des Lebens.

Krise ist Normalität – denn die Menschheitsgeschichte ist eine einzige Krise. Wieso reden also alle besonders darüber? Und in der Dauerkrise darf nichts Spaß machen, darf kein “warum eigentlich?” gefragt werden. Finden Sie Parallelen dazu im deutschen Hier und Jetzt?

Der liebe Alain dreht alles um … und spricht dadurch viel Wahres aus, dass nur niemand hören mag. Komisch. Mir geht es oft genauso: Ich nehme etwas wahr, wundere mich … spreche es letztlich aus. Warum? Weil es authentisch ist und weil es mich bewegt. Nur das kommt fast immer ganz schlecht an. “Bereitet Euch auf das Scheitern vor! – Prepare to fail!” ist so aus meiner Sicht ein offener und guter Rat von de Botton. Hat ihn jemand den Quelle-Mitarbeitern – als es noch nicht zu spät war – übermittelt? Natürlich nicht. Warum eigentlich nicht?

Ich denke jetzt ernsthaft darüber nach, auch eine Schule des Lebens zu gründen. Schließlich will ich einmal reich werden und das Potential sehe ich als gigantisch an. Nicht nur in Deutschland. Kommen Sie zu mir! Ich bringe Sie weiter und nach zwei Tagen sehen Sie alle Dinge viel entspannter und lockerer. Sie werden ein anderer Mensch sein, können Ihre Pillen in den Müll werfen, Ihren Seelenklempner verjagen und die Ratgeberseiten in Freundin und Brigitte einfach so ignorieren. Ich mache Sie stark. Das ist das was Sie von mir bekommen – für nur Euro 500.- pro Tag ein echtes Schnäppchen.

 Denken Sie darüber nach und verbringen Sie einen gräßlich stressigen Rest-Alltags-Nachmittag. Schließlich macht der Alltag uns alle fertig … oder wie sehen Sie das?

Ich sehe was, was Du nicht siehst … und das ist LOHAS!

Von o.selaff, 14. Oktober 2009 18:11

Andere, neue Perspektiven auf diesen Begriff

Hintergrund

Wie viele LOHAS-Studien sind Ihnen bekannt? Haben Sie überhaupt schon einmal von diesem Konsumtyp gehört? Einige nennen ihn auch LOHA und lassen dabei das wichtige „sustainability“ wegfallen. Dann ist es nur noch ein „Lebensstil, der sich nach Gesundheit und …“ ausrichtet. Punkt-Punkt-Punkt.

(c) Rebel pixelio.de

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Nachhaltigkeit ist abgenutzt, reißt buchstäblich keinen vom Hocker. Innovation auch. Und von den LOHAS mag man auch nicht mehr so gerne hören. Das liegt auch dran, dass sich die wenigsten unter Innovation, Nachhaltigkeit und eben auch nicht unter LOHAS etwas Greifbares vorstellen können. Was soll das alles sein, wo läuft es mir am Tag über den Weg?

So könnten wir eben gemeinsam „Ich sehe was, was Du nicht siehst und das ist … LOHAS“ spielen.

Nicht auszumachen und doch ist es da

Ich sitze hier an meinem Schreibtisch. Ich schaue aus dem Fenster … und sehe Wald. Die Elbe. Häuser. Dazwischen … auch einige wenige Menschen. Und ich sehe LOHAS. Dazu reicht es schon in den Spiegel zu schauen. Probieren Sie es doch einmal aus. Und … sehen Sie auch LOHAS? Natürlich tun Sie das, weil immer dann, wenn Sie Menschen betrachten, sehen Sie auch LOHAS. Allerdings sollten diese Menschen schon älter als 2 oder 3 Jahre alt sein.

Weiter lesen 'Ich sehe was, was Du nicht siehst … und das ist LOHAS!'»

Messen Sie Ihre Zukunftsfähigkeit!

Von k.kofler, 6. Oktober 2009 16:36

MessenNachhaltigkeit ist in aller Munde. Was viele in diesem Handlungsfeld aber vergessen, ist dass Nachhaltigkeit in konkreten unternehmerischen Fragen und Strategien nur ein Handlungsfeld von mehreren darstellt. Wir von Trends & Wege haben „Nachhaltigkeit“ in diesem Kontext weitergedacht – und dabei vielmehr „unsere“ Zukunftsfähigkeit in den Fokus der Betrachtung gestellt. Diese Zukunftsfähigkeit betrachtet neben der Nachhaltigkeit auch die Handlungsfelder Innovation und Wissen sowie die Einflussfaktoren Transparenz und Vertrauen.

Um diese komplexen Zusammenhänge in einen pragmatischen, fassbaren und vor allem individuellen Kontext zu bringen, haben wir die „Selbstpositionierung Zukunftsfähigkeit“ – kurz SPZ – entwickelt. Mit Hilfe einer 3-6 stündigen SPZ-Klausur sind wir in der Lage für Organisationen oder größere Abteilungen eine solche Positionsbestimmung durchzuführen. Sie wissen auf Basis der SPZ-Auswertung ganz konkret und messbar wo Ihre Organisation in Sachen Zukunftsfähigkeit steht, wo es Schwachstellen gibt, wie Ihre Mitarbeiter darüber denken und wo Sie konkrete Maßnahmen ergreifen können. So eignet sich eine SPZ als Startpunkt für Projekte, als Erfolgsmessinstrument oder zur Bestimmung Ihres individuellen Status quo. Eine SPZ macht Prozesse, Haltungen und Perspektiven in den Handlungsfeldern Nachhaltigkeit, Innovation und Wissen in Ihrer Organisation sicht- und messbar.

Über weitere Details und Referenzen berichten wir Ihnen gerne in einem persönlichen Telefonat. Selbstverständlich können wir Ihnen auch ausführlichere Infos zusenden – wenn Sie jetzt ein wenig neugierig geworden sind.

Leuchttürme der Nachhaltigkeit …

Von o.selaff, 1. Oktober 2009 20:28

… gibt es sicher viele. Nur: Wie viele davon können Sie besuchen? An wie vielen können Sie Know-how zum Thema tanken, sich mit Gleichgesinnten austauschen und Impulse aufnehmen?

... noch hinterm Deich!

... noch hinterm Deich!

Wir möchten zusammen mit der Nordelbischen Kirche (NEK) eben versuchen Nachhaltigkeit zu verorten, Zukunftsfähigkeit anfassbar zu machen. Unsere Orte liegen im Norden Hamburgs und in Nordfriesland in der Nähe von Husum. Beide Orte sind von der UN als BNE-Bildungsstätten zertifiziert. BNE ist die UN-Dekade “Bildung für nachhaltige Entwicklung” und laut Wikipedia “ist BNE ein normatives Bildungskonzept mit dem Ziel, dem Individuum zu ermöglichen, aktiv an der Analyse und Bewertung von nicht nachhaltigen Entwicklungsprozessen teilzuhaben, sich an Kriterien der Nachhaltigkeit im eigenen Leben zu orientieren und nachhaltige Entwicklungsprozesse gemeinsam mit anderen lokal wie global in Gang zu setzen.”

Wo also könnten wir besser Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit verorten? In der letzten Woche haben wir einen ersten Workshop zum diesem Thema durchgeführt und spannende Ansätze mit dem Mitarbeitern der Einrichtung erarbeitet. Spiritualität 2.0 war nur eines von ganz vielen Diskussionsthemen. Wir haben uns gemeinsam mit der Nordelbischen Kirche auf den Weg gemacht … und auch das Bau von Brücken zwischen Wirtschaft und Kirche wird ein zentrales Thema sein.

Gerne informieren wir Sie im persönlichen Gespräch über Details und halten Sie über den Prozess auf dem Laufenden.

Wer definiert eigentlich Nachhaltigkeit?

Von k.kofler, 28. September 2009 11:29
(c) J. Rokitta www.pixelio.de

(c) J. Rokitta www.pixelio.de

Sind Sie Kaiser? Oder sind Sie Bettelmann? Was wären Sie gerne und wie hängt das damit zusammen, was Sie sein wollen? Seinwollen oder haben wollen?

Ich beobachte seit langem intensive Bemühungen des Habenwollens: Große Mengen selbsternannter Spezialisten oder gar Protagonisten proklamieren das Thema Nachhaltigkeit für sich. Nur … wer macht sie dazu? Welche Maßstäbe gelten, wer ein Nachhaltigkeitsspezialist werden will? Dieser Frage möchte ich im Folgenden ein wenig nachgehen.

Welche Veranstaltung hätten Sie gerne?

Mir fällt unsere momentane Dichte an nachhaltigen Veranstaltungen auf. Die gibt es buchstäblich wie Sand am Meer. Alles dreht sich um das Thema Nachhaltigkeit, jeder bietet das Thema feil und viele kennen sich scheinbar aus. Ich erlebe diese Entwicklung als eine Art déjà-vu mit starken Parallelen zu den Entwicklungen rund um den Begriff „Innovation“. Das liegt zwar schon gut 10 bis 15 Jahre zurück, aber man weiß ja, dass sich Dinge von Zeit zu Zeit wiederholen.

Solchen Parallelen gibt es beispielsweise in punkto Inhalte und anfassbaren Ergebnissen: Es wird heute und wurde damals zwar viel gesprochen und diskutiert, letztlich aber wenig Handfestes und wirklich Revolutionäres vorgestellt. So wurden und werden heute wie damals viele Veranstaltungen eigenartiger Weise von (selbsternannten) Experten angeboten, die scheinbar die Themen besetzen, ohne dass sie auch wirklich etwas Neues und Gewinnbringendes in der Sache von sich geben konnten und können. Von dem dringend erforderlichen neuen Denken … keine Spur! Und das war damals in Sachen Innovation genauso wie heute im Bereich Nachhaltigkeit.

Eine Stufe über den Experten stehen die Protagonisten – und auch davon gibt es reichlich. Solche, die meist sehr subjektiv ohne nachhaltiges Verständnis und Weitblick jeden, der sie und ihre Thesen sachdienlich hinterfragt, ja teils nur versucht zu verstehen, fast schon bekämpfen. Nur, gerade neue und wichtige Entwicklungen dürfen nichts mit persönlichem Egoismus zu tun haben. Hier sind Offenheit und Verständnis gefragt, wenn es denn mit der Nachhaltigkeit gelingen soll. Und vielen ist auch nicht aufgefallen, dass das das Thema und das Wort an sich verpflichtet: Verpflichtet zu einem nachhaltigen und fairen Miteinander, das von Respekt und Interesse geprägt sein sollte. So frage ich persönlich – wenn auch kritisch – nach, suche den Dialog und versuche zu verstehen. Wandel und Veränderung kann man eben nicht mit dem erhobenen Zeigefinger verordnen. Das Zauberwort lautet hier wohl eher Bewusstseinsveränderung! Warum das so ist, möchte ich ganz kurz darstellen:

Weiter lesen 'Wer definiert eigentlich Nachhaltigkeit?'»

Unsere Mythen: CSR

Von o.selaff, 15. September 2009 15:58

Das wird jetzt eine ganz harte Nuss – glaube ich. Eigentlich finde ich den Titel dieses Artikels schon nicht gelungen. Warum? Na der eine schreibt von CSR, ein anderer von Nachhaltigkeit, der Dritte von sozialem Engagement und der vierte von Sponsoring. Was ist es denn nun, über das ich hier diese Mythen-Serien fortsetzen möchte? Nennen wir es ruhig einmal CSR.

Bandagen-Wäsche (c) fizzy-the-fish www.pixelio.de

Bandagen-Wäsche (c) fizzy-the-fish www.pixelio.de


Die Unternehmensberatung Ernst & Young hat vor nicht allzu langer Zeit im Rahmen einer Studie herausgefunden, dass Deutschland in Sachen CSR bestens aufgestellt ist … allerdings ausschließlich auf dem Papier! Vielleicht sind es eben diese CSR- oder Nachhaltigkeitsberichte, gegen die ich eine Abneigung verspüre. Ich habe zur Einstimmung auf diese Zeilen einmal den aktuellen CSR-Bericht der Deutschen Post / DHL gelesen – wobei das Beispiel wohl beliebig und unter großen Unternehmensnamen austauschbar ist.

Nach 60 Seiten dieses Berichtes, die ich nur querlesen und auf mich wirken lassen habe (nach einigen Stichwörtern habe ich aber auch gezielt gesucht) sollte ich den Verfassern eine 1 geben: Tolle Bilder, lachende Mitarbeiter, Kapitel über Umwelt, Mitarbeiter und Gesellschaft. Dazu viel Verantwortung, Führungskräfte, die Vorbilder sein sollen und ganz viel heile Welt. Weiter lesen 'Unsere Mythen: CSR'»

Wir haben den Wahlkampf und die Parteien, die wir verdienen!

Von o.selaff, 10. September 2009 10:31

Nicht das Sie denken, dass das hier jetzt so ein Politik-Blog wird, oder so. Eigentlich trieben mich nur die Gespräche rund um den Artikel meines Partners Politik ohne Mut und jenseits der Realität um. Solange, bis ich heute morgen auf einen Artikel von Richard David Precht, seines Zeichnens Philosoph und Schriftsteller, in der ZEIT Nr. 38 gestoßen bin. Damit ist das umtreiben jetzt vorbei.

DSC_8208So schreibt Precht zu maulenden, politikverdrossenen Wählern, die noch dazu unzufrieden sind: “[...] Die mangelnde Solidarität ist die Folge unseres Wirtschaftens, die Folge einer guten Herrschaft. Dies auszusprechen scheint ebenso zwingend wie tabu. Wenn jeder anders als die anderen sein will, gibt es kein Wir mehr. “Wir” – das sind immer die anderen. Markt- und Markenwirtschaft erzeugen kein Zusammenhörigkeitsgefühl, sondern moralische Zeitarbeiter ohne Milieubindung. Identität wählen zu können bedeutet, keine mehr zu haben und keine zu erlangen. Die Konsumindustrie lebt davon, dass ihre Produkte pausenlos veralten. Nach kurzer Zeit ist alles alt und ersetzungsbedürftig. Kein Wunder, dass eine Bedarfsweckungsgesellschaft sich hinter keiner Parole mehr versammelt. [...] Die paradoxe Gleichung unserer radikalisierten Individualität ist unverkennbar. Wenn Individualität bedeutet, sich selbst treu zu bleiben, und Identität, seinen Werten treu zu bleiben, so gilt: je mehr Individualität, umso weniger Identität. [...]”

Haben wir die Parteien selbst zu dem gemacht was sie heute sind? Haben wir gar nach dieser Entwicklung verlangt? Weiter lesen 'Wir haben den Wahlkampf und die Parteien, die wir verdienen!'»

Politik ohne Mut und jenseits der Realität

Von k.kofler, 2. September 2009 15:04
Identität

(c) J. Rotter www.pixelio.de

Jeder, der nur einen Funken Wahrnehmungsvermögen besitzt, muss sich doch momentan die Frage stellen, was läuft in diesem Land eigentlich für ein politischer Schwachsinn ab – zumindest dann, wenn Sie noch nicht vollkommen desillusioniert sind? Unsere Politiker diskutieren nur noch darüber, wer wohl mit wem kann oder welche Posten von wem besetzt werden könnten oder wie dem anderen Lager eine Grube zu graben wäre. Konkrete und wichtige Fragen werden mit vielen Worthülsen unbeantwortet im Raum stehen gelassen und die Bürger scheinen nicht wirklich eine Rolle in diesem (Theater)Stück zu haben. So interessieren unsere aktuellen und wichtigen Probleme in Berlin niemand wirklich. Aber vielleicht haben wir ja gar keine Probleme, oder?

Es scheint so, als wäre Inhaltlosigkeit normal und die Zukunftsfähigkeit unserer Republik nicht wichtig. Auf die Frage, wo eigentlich die Protagonisten und Leitbilder unserer Zeit sind, erscheint eher eine Fata Morgana, anstatt dass hier jemand Verantwortung übernimmt und versucht, diese Funktionen in sich zu verorten. Wenn also von der Wirtschaft aber auch von unserer Jugend mehr Verantwortung und Mut gefordert wird, dann sollten doch langsam aber sicher auch auf politischer Ebene unsere Volksvertreter als Vorbilder voran gehen. Dringender denn je brauchen wir Identifikationsfiguren und Neudenker. Darüber sollten wir endlich nachdenken … Wir haben uns dazu im neuen Lifefair-Magazin Gedanken gemacht.

Me too im Tourismus schafft keine Perspektiven

Von o.selaff, 28. August 2009 07:16

Wir beschäftigen uns schon länger mit Perspektiven für den Tourismus. Besser vielleicht mit nachhaltigem Tourismus. So verfolgen wir Projekte wie Garmisch-Patenkirchen, die Entwicklung in Östereich und die in Bayern. Auch auf die Ost- und Nordseeküste haben wir ein waches Auge. Dabei zeigen sich uns, insbesondere in der derzeitigen Situation von teils stark rückläufigen Buchungen, spannende Momente.

(c) promifotos.de www.pixelio.de

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Diese spannenden Momente sind deshalb spannend, weil wir kaum glauben können, was wir sehen: Im Bereich der Berg- bzw. Alpin-Destinationen wird kopiert, kopiert, kopiert. Nebenbei auch ein wenig gejammert und einige verstehen die Welt (oder ihre Ex-Kunden) nicht mehr. Ganz groß im (Kopier-)Trend sind zur Zeit Klettergärten, Rutschseilbahnen und andere Action-Spaß-Attraktionen, die alle eines gemeinsam haben: Sie haben keine Verbindung zur Destination und deren Standort - und sind total austauschbar und beliebig, nicht Identitäts-stiftend. Auch Helgoland könnte eine solche Rutschbahn die Lange Anna hinunter bauen.

Österreich ist in diesem Fall Vorbild. Allen voran der Sommerfunpark in Fiss, der nicht nur diese Seilbahnrutsche hat, sondern auch einen Freifallturm und diverse andere Jahrmarktattraktionen. Aber auch der Achensee und Pinzgau sind bereits entsprechend gerüstet die Sommertouristen zu locken.

Und jetzt will man es denen in Österreich in Deutschland endlich richtig nachmachen: Garmisch und Bayrischzell rüsten sich … und wer weiß wer noch alles. Und vielleicht ist es ja auch schlau das zu tun. Vielleicht aber auch nicht.

Als Nachhaltige setzen wir in Sachen Tourismus die Schwerpunkte auf

DIALOG & IDENTITÄT.

Und eines ist sicher: Keine dieser beschriebenen Jahrmarktsattraktionen zahlt auf diese Punkte ein. Im Gegenteil – mit jedem neuen Ort, der eine solche Rutsche oder einen solchen Klettergarten hat, versinken auch alle anderen Stück für Stück wieder in der Beliebigkeit. So geht die Authentizität der Destination und damit auch Ihre (Rest-)Identität immer weiter verloren. Kribbelte es in Garmisch, Fiss, im Heide-Park oder auf Helgoland im Bauch?

Me too – ist aus unserer Sicht keine Perspektive. Vielmehr brauchen Destinationen die zukunftfähig sind eine Geschichte, orginäre Angebote und Alleinstellungsmerkmale, die eben nicht einfach von anderen kopiert werden können. Und es ist überhaupt nicht schwer, diese Alleinstellungsmerkmale zu finden und umzusetzen – ein Blick in Richtung der eigenen Wurzeln würde schon viel in diese Richtung bringen. Suchen Sie sich als touristische Destination Ihren eigenen Weg … bitte!

Unsere Mythen: Abschlüsse und Zeugnisse

Von o.selaff, 15. August 2009 23:04
(c) S. Hofschläger www.pixelio.de

(c) S. Hofschläger www.pixelio.de

Wir definieren uns über Papier: Diplome, Zeugnisse, Reifezertifikate und Abschlüsse. Mehr als der persönliche Austausch zählt eben dieses Papier. Und es gibt so viele gute Gründe dafür: Selektieren, Zeit sparen, eingrenzen, Verantwortung abgeben und immer wieder – wie auch in vielen anderen Bereichen – die Sehnsucht nach Messbaren und Vergleichsmöglichkeiten. Nur: Wird das auch in Zukunft möglich und sinnhaft sein?

Frau Schickedanz klagt zwar über Existenzängste, viele Medien strapazieren den Risiko-Vergleich zwischen Unternehmer und angestelltem Top-Manager aber, so wird auch berichtet, dass Frau Schickedanz ihren neuen Vorstand vor der Einstellung noch nicht einmal persönlich kennen gelernt hat. Wie ist das möglich? Wurde er von einer Unternehmensberatung empfohlen, hatte er vor 25 Jahren ein 0,5 Abi oder hat die Personalabteilung alle ihre Hände ins Feuer gelegt? Möglich wäre auch, dass der Medienleumund so gut war, dass sie ihn ohne Sichtung vom Fleck weg engagiert hat.

Neues Denken in neuen Strukturen – oder Enterprise 2.0 – hängt ihnen nach dem 3. Artikel dieser Mythen-Serie vielleicht schon zum Hals raus. Aber eine Beurteilung und Einschätzung von Menschen OHNE die massgebliche Begutachtung von Zeugnissen und Abschlüssen fällt in eben dieses Thema. Ein weiteres ganz praktisches und anfassbares Beispiel für Wandel. So völlig unabstrakt.

Bei einem unserer Workshops im Frühjahr diesen Jahres in Kooperation mit Stellenanzeigen.de und dem eco Verband in Sachen Personal- und Einstellungspolitik gab es einige Äußerungen und Feststellungen in diesem Bereich, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte: Weiter lesen 'Unsere Mythen: Abschlüsse und Zeugnisse'»

Herr W. sucht neue Wege

Von k.kofler, 4. August 2009 11:47

Wer Neues sucht,  muss auch bereit sein alte Mauern einzureißen. Rudolf  Wötzel hat genau das gemacht. Und -wie ich denke- auf eine eindruckvolle Art und Weise. Er zieht aus freien Stücken den Hut als Deutschlandchef der Sektion Mergers & Acquisitions bei der globalen Investmentbank Lehman Brothers. Nein… nicht während der Finanzkrise – sondern schon zwei Jahre zuvor. Hat sich dann über die Alpen von Salzburg nach Nizza 2000 Kilometer auf den Weg gemacht, um alles hinter sich zu lassen und sich völlig neu zu orientieren  – Über die Berge zu mir selbstlesenswert!

Investorenkonferenz in München

Von k.kofler, 31. Juli 2009 15:34
Investorenkonferenz München

Klaus Kofler / Trends & Wege

Ich hatte am vergangenen Mittwoch das Vergnügen, bei der Investorenkonferenz von „The Foo Brains & Capitals“ in der Schweisfurth Stiftung in München einen Vortrag zum Thema Megatrend Nachhaltigkeit halten zu dürfen. Im Mittelpunkt der Investorenkonferenz standen Ideen und Konzepte, die sich allesamt mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander setzen.

Neben einer Vielzahl von äußerst interessanten Gästen standen Konzepte & Ideen vieler Gründer und Innovatoren im Vordergrund. Einige Präsentationen werden wir Ihnen in nächster Zeit hier in unserem Trends & Wege News- & Impulse-Bereich vorstellen. Ganz besonders hat mir persönlich der Ansatz von Herrn Prof. Peter Schuck gefallen. Für mich war diese Veranstaltung aber auch wieder ein Beweis mehr, welch brilliante Ideen und Innovationen das Thema Nachhaltigkeit zu bieten hat.

Ich möchte aber auch das Engagement der Veranstalter „The Foo Brains & Capitals“ hervorheben, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, nachhaltigen Unternehmen zu ihrem Erfolg zu verhelfen. Ebenso aber aufzeigen, dass ökologisch- soziales Investment in der Zukunft eine immer ernstzunehmender Alternative für viele Investoren und Anleger darstellt. Damit gelten sie wohl als einer der Vorreiter, die nachhaltiges Investment mit Green Venture Capital als Kernkompetenz in den Mittelpunkt stellen.

Glückwunsch für diese gelungene Veranstaltung an Thomas Jäger, Ulrich Frey, Lutz Dziarnowski und Werner Roth!

Unsere Mythen: Gehaltstransparenz

Von o.selaff, 29. Juli 2009 16:07

Ein schönes Enterprise 2.0-Thema. Und von der Sache her betrachtet ein einfaches dazu. Jeder weiß was jeder in der Firma verdient – monetär betrachtet. So kann sich jeder auch direkt vergleichen, von anderen in seiner Leistung bewertet werden. Und ich behaupte, dass eine solche Gehaltstransparenz gleichzeitig auch das Vertrauen untereinander stärkt.

(c) knipseline www.pixelio.de

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Wieviel Energie, die in “normalen” Firmen für Spekulationen und Vermutungen rund ums Geld verbraucht wird, könnte hier gewinnbringend für innovative Projekte eingesetzt werden? Beziffern Sie das doch einmal für Ihre Firma. Aber bitte vermeiden Sie – wie im vorhergehenden Artikel zu unserer Mythen beschrieben, geldliche Leistung mit zeitlicher Anwesentheit zusammen zu bringen.

Ich habe sowohl in einem Konzernumfeld als auch im Mittelstand gearbeitet. In keinem dieser Betriebe war Gehaltstransparenz ein Thema. Ganz im Gegenteil Weiter lesen 'Unsere Mythen: Gehaltstransparenz'»

Unsere Mythen: Der Zusammenhang von Arbeitsqualität und Arbeitszeit

Von o.selaff, 23. Juli 2009 20:13

Das hier ist der erste Beitrag zu Mythen, die uns in der Arbeitswelt umgeben. Wir greifen diese deshalb in einer kleinen Serie auf, weil wir häufiger über neues Denken in neuen Strukturen sprechen und sich Zuhörer darunter mitunter nichts Konkretes vorstellen können. „Der Wandel geschieht – Shift happens“ und das Aufräumen unter den Mythen dieser Welt ist sicher ein wichtiger Teilprozess. Seien Sie gespannt auf die nächsten Teile oder teilen Sie uns doch einfach einmal pro-aktiv mit, wo Sie selbst mit Mythen ins Gericht gehen würden. Doch jetzt zunächst zum Mythos Arbeitszeit.

(c) B. Eckholt www.pixelio.de

(c) B. Eckholt www.pixelio.de

Ich bin ein Konzernkind. In meinem Konzern war es sehr wichtig mächtig viele Überstunden auf dem Konto zu haben. Dabei wurden täglich die über 10 Stunden hinaus gehenden Aktivitäten schon von vornherein gestrichen. Als akademische Führungskraft gehörte es zum guten Ton mindestens 300 Stunden „plus“ auf der Uhr zu haben – obwohl man ja nur 2,5 pro Tag machen konnte. Selbst ich als einfacher Angestellter habe mir einmal unter der Androhung sämtliche Überstunden mit Gleittagen „abzufeiern“ damals noch 10.000 Deutsche Mark für 240 Stunden auszahlen lassen – der Rest verfiel einfach. Soweit die Einleitung zu diesem schönen Thema und Mythos, die allerdings in den 90er Jahren angesiedelt war. Weiter lesen 'Unsere Mythen: Der Zusammenhang von Arbeitsqualität und Arbeitszeit'»

Neue Leitbilder … Gedankenansätze.

Von o.selaff, 18. Juli 2009 12:17

Wir haben gerade letzte Woche einen Artikel für das im September erscheinende Lifefair-Magazin (pünktlich zur Messe Lifefair in Zürich) fertig gestellt:

“Eine Portion Leitbilder bitte! – Über die Bedeutung von Identität, Dialog und Nachhaltigkeit für kommende Generation”

Wir gehen darin u. a. der Frage nach, ob es für die Digital Natives (geboren zwischen 1972 und 1997) als junge Generation überhaupt noch Leitbilder oder Protagonisten gibt, an denen sie sich orientieren können, die für ihre Wünsche, Bedürfnisse und Gedanken einstehen. Heute habe ich dazu einen Artikel in der aktuellen ZEIT Nr. 30 gefunden.

Kassaei Eigentlich ist es eher ein Portrait als ein Artikel – aus der Rubrik “Was bewegt … Amir Kassaei?” von Christine Weissenborn. Wer Amir Kassaei nicht kennt: Er ist der Vorstandsprecher des ADC (Art Directors Club), Kreativchef der Agentur DDB Deutschland und nebenbei in der Rangliste “The Big Won” einer der drei kreativsten Menschen der Welt. Er ersahn Horst Schlämmer und zahlreiche andere dekorierte Kampagnen u. a. für Nike, Henkel und die deutsche Bahn. Und Amir Kassaei ist ein Springer & Jacobi Zögling, aus der Zeit, als die noch Spitze waren. So bezeichnet er sich selbst auch als “Ziehsohn” von André Kemper.

Nun, taugt so jemand als Leitbild, habe ich mich gefragt? Weiter lesen 'Neue Leitbilder … Gedankenansätze.'»

Es war einmal …

Es war einmal ...

Es war einmal ...

Diesen kurzen Film der Agentur Wolkenkratzer aus Frankfurt möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. Nehmen Sie sich doch bitte die paar Minuten Zeit und überlegen Sie sich doch anschließend einmal, ob dieser kurze Film nicht vielmehr die Realität widerspiegelt? Kommentare sind selbstverständlich erwünscht!

Hat leider nicht geklappt …!

Von o.selaff, 14. Juli 2009 14:48

Egal, Hauptsache Du hast es probiert. Danke dafür! Und die Erfahrungen aus diesem Projekt kann Dir keiner nehmen. Sieh das Scheitern doch einfach einmal als Lernprozess …

(c) karin02689 www.pixelio.de

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Arbeitslos, ehelos, insolvent, bankrott, … es gibt sehr viele Arten zu scheitern, allerdings nur wenige Formen das zu thematisieren. Rot und schwarz, gerade und ungerade – wie beim Roulette so ist auch im Leben Gewinnen und Verlieren ausgeglichen – auch wenn es nicht so scheinen mag. Und obwohl es sich um intensive Erlebnisse handelt, sprich keiner darüber, wird das Scheitern in der Gesellschaft als Tabu behandelt.

Wenn wir uns diese Verdrängung von einer anderen Seite anschauen, verwundert es denn auch nicht, dass es uns an Leitfiguren und Protagonisten fehlt. Denn wer nicht scheitern darf, der riskiert auch nichts. Obwohl Scheitern Teil des Lernens ist, bekommen die, die gescheitert sind, keine Kredite mehr (mittlerweile bekommt keiner mehr einen Bankkredit!), werden gemieden, empfehlen sich damit kaum für eine Anstellung. Weiter lesen 'Hat leider nicht geklappt …!'»

Realität ist das Ergebnis unserer Wahrnehmung.

Von o.selaff, 10. Juli 2009 10:15

Keine Angst es wird nicht wissenschaftlich in diesem Artikel … nur soviel Hintergrund wie gerade nötig. Die Überschrift dieses Artikels beschreibt etwas, was auch Konstruktivismus genannt wird und eben erklärt wie Menschen die Welt wahrnehmen und sehen.

(c) rainersturm www.pixelio.de

(c) rainersturm www.pixelio.de

Ich hatte schon vor 3-4 Jahren intensiv Kontakt mit dem Konstruktivismus – damals haben wir den sogenannten Bauchgefühl-Monitor entwickelt und in mehreren Praxisanwendungen u. a. für ein Hotel und das Hamburger Abendblatt getestet.

Aber um jetzt pragmatisch zu werden: Was ist denn nun so wichtig an diesem sperrigen Wort? Zwei Dinge:

A – Im Konstruktivismus spricht man von Motiven im Menschen, die seine Handlungen beeinflussen und steuern. LOHAS ist so keine Zielgruppe in der klassischen massenmedialen Definition Weiter lesen 'Realität ist das Ergebnis unserer Wahrnehmung.'»

Alles wird gut …

Von k.kofler, 9. Juli 2009 16:37

Diverse Presseberichte berichten bereits über einen schnellen Aufschwung. Was gestern noch kaum möglich war wird heute so dargestellt, als wäre alles in Bälde überstanden. Wie soll das möglich sein?

Diese Frage, habe wohl nicht nur ich mir gestellt sondern auch Armin Mahler vom Spiegel. Und dass ist auch gut so!

Lesen Sie doch mal

Die LOHAS zu Gast im Siechenhaus – was kann das geben?

Von o.selaff, 3. Juli 2009 14:07
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Gute Stimmung in Bregenz: Oliver Selaff, Dr. Jutta Zorn-Schnötzinger (Brainpool), Klaus Kofler, Silvia Nussbaumer (Wirtschaftszeit.at)

Nach unserem Gastspiel im hohen Norden bei Kiel ging es anschließend knapp 900 Kilometer gen Österreich – genauer gesagt zu einer Veranstaltung des Marketingclubs Vorarlberg nach Bregenz. Dort waren wir eingeladen um über das Thema LOHAS zu referieren. Im Gegensatz zu dem BNE-Workshop waren dort ausschließlich Unternehmensvertreter aus unterschiedlichen Branchen der Vorarlberger Wirtschaft und Industrie vertreten.

Nun sind Vorträge über LOHAS nicht wirklich einfach: Man kann so viel über diese vermeintliche Zielgruppe lesen, die Meinungen und Wahrnehmungen gehen weit auseinander und überhaupt können die wenigsten diesen Begriff fassen, sich konkret etwas dazu vorstellen. Beste Voraussetzungen für einen spannenden Abend mit spannenden Diskussionen. Weiter lesen 'Die LOHAS zu Gast im Siechenhaus – was kann das geben?'»

Spannende Erfahrungen im Norden – kennen Sie BNE?

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Kurzer Abstecher in Kiel bei der Kieler Woche

In unserem News & Impuls-Bereich wollen wir Ihnen in Zukunft auch von Veranstaltungen berichten, die wir besucht oder gestaltet haben.

 Ende Juni haben wir im Auftrag des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig Holstein einen Workshop ausgerichtet. In diesem Workshop ging es in erster Linie darum, wie sich vor allem Non Profit Organisationen erfolgreicher mit dem Thema Nachhaltigkeit positionieren können. So sprachen wir über nachhaltiges Marketing konkret für die Ausgestaltung der BNE-Aktionstage (BNE=UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung) in Schleswig-Holstein. Dieses Umfeld war für uns eine völlig neue Herausforderung, da wir doch in Weiter lesen 'Spannende Erfahrungen im Norden – kennen Sie BNE?'»

Risiko, Innovation und Zukunft

Von o.selaff, 1. Juli 2009 15:14

Risiko oder ZukunftEinige von Ihnen werden diesen Artikel von vielleicht schon kennen, dennoch möchte ich dieses Thema hier nochmals in Auszügen aufgreifen – weil wir Perspektiven aufzeigen möchten, die eben in diesen Themenbereichen liegen:

[...] Die Herausforderung, die es zu meistern gilt, ist die es anders zu machen. Anders als die letzten Jahre, anders als vor der Krise und anders als überhaupt irgendwann. So helfen klassische Mittel wie erhöhte Werbung, günstigere Preise oder massive PR derzeit wenig, Käufer und Umsatz zu gewinnen oder gar akute Misswirtschaft aufzufangen – das Sicherheitsnetz ist zerschnitten. Die heutige Herausforderung besteht im Wesentlichen darin, den Kunden in den Mittelpunkt seines Unternehmens und des damit verbundenen Denken und Handelns zu stellen. Einfach so und ohne wenn und aber. Und es geht darum dem Kunden zuzuhören und ihm bewusst zu machen, was das Besondere an Ihren Produkten oder Leistungen ist. Was der Kunde davon hat, wenn dieser eben diese Leistungen oder Produkte in Anspruch nimmt. Konkret: Hören Sie Ihren Kunden gut zu und formulieren Sie anschließend den individuellen Ego-Benefit Ihrer Leistungen. Genau in diesem (Verhaltens-)Bereich liegt heute die Innovation. Zur Überraschung vieler ist das auch ein Bereich, der mit lernen zu tun hat. Denn vor dem Neuen Denken steht das Lernen. Junge von Alten und neu: Alte von Jungen. Kunden von Kunden. Unternehmen von Kunden. Weiter lesen 'Risiko, Innovation und Zukunft'»

HOME … Film des Jahres?

Von o.selaff, 29. Juni 2009 11:56

Hannes Treichl von ANDERS|denken hat mich auf diesen Film aufmerksam gemacht: HOME. Ein Film über UNSERE Welt. Mit fazinierenden Bildern. Mit Schrecken. Mit Schönheit. Und mit Lösungen.

Ein Film über uns.

Ein Film auch über DICH!

Home 

Dieser Film hat kein Copyright und kommt ohne Schauspieler aus.

Er lebt von Stimme und Bildern.

Hier die Quellen für den Film:

… HOME auf YouTube.

… HOME auf Wikipedia.

… HOME auf amazon zum Kaufen.

… HOME im ANDERS|denken Blog

Und warum auf Trends & Wege? Ganz einfach: Weil es hier auch um Nachhaltigkeit geht … und um Impulse. In diesem Fall der große Impuls, die Welt mit positiven Augen zu sehen.

Mein Film des Jahres auf jeden Fall … er mich bewegt und Dinge gezeigt, die mir so nicht klar waren … Permafrost und Methan – was für eine schlafende Zeitbombe. Und wir haben nur noch 10 Jahre Zeit das nächste Kapitel richtig zu schreiben. Wir!

„Fischer, Fischer – wie tief ist das Wasser?“

Von k.kofler, 26. Juni 2009 08:30

Von Prognosen und Wirtschaft

 

Foto: Christine Fehrenbach / Frankfurt

Foto: Christine Fehrenbach / Frankfurt

(Klaus Kofler 26.6.09) Prognosen oder mögliche Szenarien über die Zukunft haben es in Zeiten wie diesen nicht wirklich leicht. Genau genommen ist die momentane Situation für viele Skeptiker und Zweifler wieder einmal genau passend, um alles was da so manche Experten oder Institute von sich geben, gründlich in Frage zu stellen. Verständlicherweise – denn mittlerweile werden sogar schon regelmäßige Prognosen-Updates angeboten, um vorschnelle Ergebnisse wieder eilig nachzubessern. Fast sieht es so aus, als wären die genauen Auslöser und die damit verbunden möglichen Auswirkungen doch nicht so eindeutig identifiziert wie es ursprünglich angenommen wurde. So ist es auch ein wenig verständlich, dass nunmehr von vielen alles an Prognosen über einen Kamm geschert wird und so Gutes und Schlechtes in diesem Bereich zu einer grauen Masse verschmilzt. Weiter lesen '„Fischer, Fischer – wie tief ist das Wasser?“'»

Trends & Wege geht mit einem News-Format an den Start

Von o.selaff, 16. Juni 2009 18:36

Liebe Besucher und Gäste unseres neuen Trends & Wege News Blogs.

 

Wir haben uns die Frage gestellt, wie viel Informationen wir unseren Kunden in Zukunft zukommen lassen wollen? Das Ergebnis war: überhaupt keine. Nicht weil wir keine Informationen für Sie haben. Sondern, weil wir der Meinung sind, dass wir alle jeden Tag von viel zu vielen Informationen förmlich überflutet werden. Genau deshalb haben wir uns entschieden, diesen News Blog zu betreiben. Denn hier können und sollen sich unsere Kunden und Gäste genau die Informationen holen, die sie interessieren. Wir werden hier über unsere Aktivitäten berichten sowie Ihnen regelmäßig Informationen bereitstellen, von denen wir der Meinung sind, dass diese auch Sie interessieren könnten.

 

Wenn Sie sich für Themen interessieren, wie Open Innovation, Nachhaltigkeit, Wissenskonversation oder Zukunftsmanagement, dann schauen Sie doch ganz einfach regelmäßig vorbei. Ebenso würde es uns natürlich freuen, wenn auch Sie den einen oder anderen Ansatz hier auf unserem News Blog einbringen würden.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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