Category: Literatur

Zukunft vorbereiten … ohne Plan, ohne Strategie … ohne Management!

Von o.selaff, 1. Juni 2010 12:53

(c) Andreas Stix pixelio.de

Das erste Mal war es in Sachen Wissen: Irgendwie wurde mir klar, dass sich Wissen nicht managen lässt. Managen ist hier ja nur eine Art Ersatzwort für kontrollieren. Wissen braucht Vertrauen, nicht Kontrolle. Auch Strategie ist so etwas, was schwierig sein kann … wenn wir über neues Denken denken. Der Erfinder der manufakturellen Arbeit, Frederick Taylor, war hier der Urheber der Trennung von Arbeitern, die eben arbeiten, und den Managern, die sich Strategien und Anweisungen für die Arbeiter ausdachten, Kontrolle ausübten. Nur: Kann das heute noch so funktionieren wie damals? Budgets, Pläne … und die Steigerung dessen im “Management by Objects” (MbO) … alles altes Denken?

Ich habe gerade einen Artikel in der Brand eins 06/10 dazu gelesen: “Ziele werden maßlos überschätzt”. Der Artikel ist ein Interview ;-) mit Niels Pfläging, einem der Partner des Beta Codex Network. Herr Pfläging erklärt dort sehr genau die Zusammenhänge, die ich oben ein wenig angerissen habe.

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ASHOKA …

Von o.selaff, 19. April 2010 18:57

… ist Sanskrit und bedeutet auf Deutsch “Das aktive Überwinden von Missständen”! Wowwwwww. Wie toll ist das, eine schwierige Sache mit einem Wort auf den Punkt zu bringen. Wir brauchen nicht mehr politische Schachzüge, vorsichtig Kritik äußern, … zukünftig verständigen wir uns auf “eine gemeinsame Runde ASHOKA”. Allein das “aktive” darin ist schon Gold wert. Wowww, Wowwwwww, Wow! Es gibt sogar ein globales Netzwerk, das sich so nennt und aus sogenannten “ASHOKA-Fellows” besteht. Weitere Infos finden Sie hier.

Gelesen habe ich übrigens davon in der neuen und ersten Ausgabe von “enorm – Wirtschaft für den Menschen”. Ich bin auch ohne die erste Ausgabe zu kennen Abonnent geworden und … habe es nicht bereut. Wirklich ein gelungenes Heft. Für meinen ganz persönlichen Geschmack könnten es ein wenig weniger von den üblichen Verdächtigen a la Mr. Yunus sein und auch CSR bzw. CR bzw. SB (Social Business) ist etwas überrepräsentativ. Aber … das wird schon.

Inhaltlich überzeugt mich das, was Otto da über ihr SB-Projekt in Bangladesch schreibt, nicht wirklich – sicher ist das alles wasserdicht und super-duper gestylt – dennoch bleiben Fragen, die nicht zuletzt Fr. Hartmann in der enorm auch stellt … mit etwas indirekten Antworten von Johannes Merck. Dennoch finden sich eine Menge weitere wirklich lesenswerte Artikel über die erste Sozialbörse Konvergenta, den Dialog im Dunkeln, Erfahrungen in punkto Nachhaltigkeit in der Wirtschaft “Immer schön sauber bleiben!” und über Beispiele wirklich mutiger Menschen aus Projekten des “Europäischen Jahres 2010 gegen Armut und soziale Ausgrenzung” – Motto “Mit neuem Mut”.

Fazit: Kaufen, besser noch: Abo bestellen und damit guten und neuen Journalismus ermöglichen! Besonders Klasse: Umweltpapier und CO2-neutral produziert … vielleicht auch Biofarben? In jedem Fall ist die Haptik und Anmutung an sich schon anders … richtig anders!

Von Sinn, den Sinnfaktoren und Sinnmärkten.

Von o.selaff, 8. Februar 2010 15:58

Soviel Sinn in einem Satz WOW! Ab und an gelingt es mir mal ein Buch zu lesen. Als Bestandteil einer fünfköpfigen Familie bin ich in diesem Moment selbst erstaunt, dass ich Edward de Bono’s “THINK! Denken bevor es zu spät ist!” gerade erst im Dezember zu Ende gebracht habe. Und heute schon wieder ein gelesenes Buch. Über Sinn. Mehr noch, über den “Erfolgsfaktor Sinn”. Diesmal habe ich sogar einen direkten Bezug … einer der Autoren, Bernd Vonhoff, ist ein Freund von mir. Ich frage mich schon die ganze Zeit, ob mir das eher einen weicheren oder einen eher kritischeren Blick auf die Ausarbeitung bescherrt. Mah. Ich glaube eher kritischer!

Dieses Buch liegt eigentlich voll auf unserer Linie Zukunftsfähigkeit. Es beschäftigt sich mit der Kernfrage der sinnhaften und motivierten Arbeit aus zwei Blickrichtungen: Aus Sicht des Mitarbeiters und aus Sicht des Unternehmens – wobei die persönliche Sicht eindeutig die größere Rolle spielt. Ausgehend von der Tatsache, dass unglaublich viele Menschen auf ihrem Arbeitsplatz nicht glücklich sind und das Gehalt eben als Schmerzensgeld betrachten, wird die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen aus dieser Perspektive betrachtet. Wenn Mitarbeiter nicht das Gefühl haben gebraucht zu werden, wenn sie keine Verantwortung … Weiter lesen 'Von Sinn, den Sinnfaktoren und Sinnmärkten.'»

Denken als alte und neue Disziplin … statt Logik?

Von o.selaff, 11. Dezember 2009 10:00

Ich habe ja schon erwähnt, dass ich gerade THINK! Denken bevor es zu spät ist von Edward De Bono lese. Ich bin jetzt so bei etwas mehr als der Hälfte des Buches. Und es ist …. eigenartig. Wäre der Mann nicht Malteser, würde ich wetten er wäre Ur-Amerikaner. Warum? Nun, er begnügt sich nicht damit seine Therorien und Erfahrungen einfach so niederzuschreiben. Er liefert zu allem und jedem eine einflußreiche Firma, die das so macht, eine Erfindung, die wir ihm verdanken, einen Nobelpreisträger, der das auch so sieht oder eben ganze Länder, die seine Modelle umsetzen oder umgesetzt haben. Ferner befreit er mit seinen Ansätzen die Menschheit von Übeltätern, schwachen Schülern, schlechten Künstlern und nicht leistungsfähigen Staaten. Eigentlich müßten alle nur sein Buch lesen, wie im Artikel Aus (gelesenen) Erfahrungen anderer lernen beschrieben, seine Theorien und Empfehlungen umsetzen und schon wäre alles viel besser.

Sonnenaufgang & Windmühlen (c) andrena www.pixelio.de

Sonnenaufgang & Windmühlen (c) andrena www.pixelio.de

Ich meine das nicht ironisch, beschreibe nur. De Bono streift über Sprache, Demokratie, Universitäten, Schulen, Medien, Wahrnehmung, Kunst, Führung, Konflikte, Werte und Gesellschaft praktisch alle Bereiche unseres Lebens – in jeweils kurzen, knappen Kapiteln. Dabei geht es immer um eines … Weiter lesen 'Denken als alte und neue Disziplin … statt Logik?'»

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