Category: Literatur

Zukunftsperspektive Unternehmensführung

Von , 6. Dezember 2011

Dr. Claus Riehle

Angenommen ich wäre Leiter einer Organisationseinheit und stünde nicht zum ersten Mal vor der Frage, wie können wir – also konkret ich als Vertreter des Unternehmens – Kosten einsparen? Dann würde ich erst mal nachschauen, was haben wir bisher gemacht. Und ich könnte vielleicht wieder einen Prozess analysieren (lassen), und vielleicht könnten wir wieder, wie bei den letzten Malen, Prozessschritte und Schnittstellen verbessern, weiter automatisieren und Unternehmensabläufe „verflüssigen“. Dadurch könnte ich wieder „Manpower“ einsparen und meine Zielerreichung erfüllen. Was genau war eigentlich die Vorgabe: „Cost-Saving“? „Down-Sizing“? Da die letzten „Low-Performer“ bei der vorletzten Optimierungs- und Effizienzsteigerungswelle aus dem System gespült wurden, steigt jetzt meine Schmerzgrenze. Zu allem Überfluss gehen auch noch die Falschen freiwillig. Das heißt, es tut mir zunehmend weh zu schrumpfen, und zwar fachlich wie menschlich.

Ich würde jetzt also nicht nur „Man“ sondern auch „Power“ verlieren, weil es an die Substanz geht. Das würde dann zwar einem „CostCutting“ entsprechen, allerdings keinem „Cost-Saving“, da es für das System Unternehmen zu kurz gedacht ist. Denn jenseits einer bestimmten Schwelle ist „die energetische Quantisierung des Systems“ durch seine Weiter lesen 'Zukunftsperspektive Unternehmensführung'»

Studie – Innovationsklima-Index 2011

Von , 5. Mai 2011

die Deutsche Aktionsgemeinschaft Bildung-Erfindung-Innovation (DABEI) hat zum zweiten Mal den DABEI-Innovationsklima-Index erhoben, der das Innovationsklima in Deutschland misst. Das Ergebnis: Deutschland setzt zu stark auf das „Heureka!“ der Erfinder und nicht genug auf das „Hurra!“ des Marktes. Der Index zeigt zugleich, was getan werden muss, um existierende Innovationswiderstände zu überwinden.

Obwohl sich das Innovationsklima im Vergleich zum Vorjahr etwas verbessert hat, besteht weiterhin folgender dringender Handlungsbedarf zur Überwindung der bestehenden Innovationswiderstände: Deutschland muss wieder langfristige Werte schaffen, bestehende Pfründe abbauen, die staatliche Regelwut bändigen, verstärkt Innovationen fördern statt Inventionen, eine nationale Innovationskultur etablieren und mehr auf intelligente Imitation setzen. Insgesamt lautet das Innovations-Motto für Deutschland: Vom „Heureka!“ zum „Hurra!“

Die wesentlichen Innovationswiderstände liegen nach dem DABEI-Index in kurzfristigem Wirtschaften, Besitzstandswahrung, zu viel Bürokratie, Angst vor Veränderung und unflexibler Organisation. Innovationsstärken sind dagegen eine gute Infrastruktur, ein hohes Maß an Wissen und Kreativität, kein Werteverfall und niedrige Korruption, ein ausreichendes Patentwesen sowie genügend Markterschließungs-Aktivitäten.

Der DABEI-Innovationsklima-Index wird einmal jährlich erhoben, um zwei Kernfragen zu beantworten: Welche Innovationswiderstände existieren in Deutschland? Und wie können diese Widerstände überwunden werden, um das deutsche Innovationspotenzial freizusetzen? Die Antworten zu diesen Fragen hat DABEI sowohl durch eine online-Umfrage als auch durch Interviews mit namhaften Experten aus dem Umfeld von DABEI erarbeitet. Die Studie wurde in Kooperation mit der Deckert Management Consultants GmbH und dem Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen durchgeführt.

Die 32-seitige Studie kann hier heruntergeladen werden. Innovationsklima-Index 2011

Spazieren fünf Kühe auf einer Landstraße…

Von , 7. Februar 2011
Kreative Menschen werden von allen beneidet. Wer kreativ ist, kommt sowohl im Beruf als auch im Privatleben voran und ist ein beliebter Zeitgenosse, mit dem keine Langeweile aufkommt. Doch was tun, wenn die Ideen nicht so einfach sprudeln? Kann man Kreativität erlernen?
„Ja“, sagt Autor Joachim Zischke, „Kreativität ist keine Gabe oder ein Talent, das der eine hat und der andere nicht. Jeder Mensch ist kreativ!“ Allerdings kann diese Kreativität unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Daher gibt er den Lesern seines ungewöhnlichen Ratgebers Tipps an die Hand, wie das eigene kreative Potential gesteigert werden kann: ein 50 Tage umfassendes Mentaltraining, mit dem jeder auf spielerische Art kreatives Denken einüben kann. Ziel der Übungen von Joachim Zischke
ist es, von der streng hierarchisch-logischen Ebene zu einer flexiblen, intuitiv gesteuerten Form des Denkens zu gelangen.
Wer jeden Tag eine Aufgabe löst, bringt sein Gehirn spielend auf Vordermann und ist in der Lage sein Gegenüber mit neuen Lösungen zu überraschen. Eine Anleitung zum Querdenken – im Beruf wie auch im Privaten.  mehr …

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