Es war Sommerpause … irgendwie … auch für mich, obwohl ich mich sonst immer etwas mehr am Riehmen reisse … naja, mann wird älter. Aber noch immer bewegt mich ein Thema, das ich bereits im letzten Artikel “Tischlein deck Dich!” … über Talente und den Mangel aufgegriffen habe: Der demografische Wandel in Deutschland und die daraus resultierenden massiven Veränderungen. Einstellen auf den Fachkräftemangel, neue Anreize, Talentprogramme sind eines … allerdings geht es hier um weit mehr als um Werbung und tolle Angebote seitens der Personalabteilungen. Das ist neu … früher zog das … mehr Geld, großer Dienstwagen, Lohnzusatzleistung … da hatten es die Firmen einfach. Hinzu kam damals – für die Generation der nach 1965 geboren – Angst. Angst, die sich Unternehmen zu Nutze machen konnten. In Kombination mit dem oben beschriebenen Lockmitteln ein fast perfektes Instrumentarium im Personalmanagement.
Jetzt wendet sich das Blatt langsam und mit dem bloßen Aufstocken der Personalwerbung oder mit der Aufwertung der Angebote ist es plötzlich nicht mehr getan … schon gar nicht in der Zukunft … 2012 oder 2020. Da wird der Bock zum Gärtner, oder? … was tun? Genau darum soll es in diesem Artikel gehen.
Arbeitnehmer werden wieder gebraucht … und viele aktuelle Schreckgespenster werden bald im Keller der Geschichte stehen – schneller als manche Unternehmen das in ihrer Strategie berücksichtigt haben. In dem oben genannten Artikel nahm ich einen Brand eins-Artikel als Ausgangspunkt … heute hat mich ein Leitartikel aus der ZEIT Nr. 33 “Macht, was Ihr wollt” bewegt. Was in der Berichterstattung oft ein wenig zu kurz kommt, … Weiter lesen 'Der Angst geht die Puste aus … über Anforderungen und Chancen der kommenden Generation'»
Demografischer Wandel … ahhhhhh, so ein schlimmes Wort, dass immer mal wieder auftaucht, ganz sperrig ist … und auch deshalb leicht abgetan wird. Demografischer Wandel ist Utopie … etwas aus dem Übermorgen – und auch deshalb interessiert er so wenige. Aber er kommt näher: Der Arbeitgeberverband Pflege meldet 50.000 fehlende Fachleute, Bitkom vermisst 20.000 Experten. 2015 werden deutsche Firmen erstmals mehr Stellen anbieten, als sie besetzen können. Bis 2050 dürfte Deutschlands Bevölkerung um 11 bis 12 Millionen Bundesbürger schrumpfen – das wäre so, als ob die 12 größten deutschen Städte plötzlich leer wären … ganz leer. Wir brauchen ab sofort jährlich 200.000 Zuwanderer, um dieses Loch auch nur annährend zu stopfen.
Die Brand eins berichtet über diesen Sachverhalt in Ihrer aktuellen Ausgabe 08 unter dem Titel “Wollen wir sie reinlassen?”. Und es geht auch noch anderen europäischen Staaten so, so dass wir da draußen nicht alleine nach diesen “Talenten” suchen. Denn es sollen schon Talente sein, junge Menschen mit Intelligenz, einem starken Willen, Durchsetzungskraft und Kreativität. Warum wachsen die nur nicht einfach auf Bäumen oder sind am Straßenrand zu pflücken? Damals … in der guten alten Zeit … da war es einfach: Bei IBM, Siemens, Beiersdorf, Bayer, BASF, BMW …. setzte man sich als Personalverantwortlicher einfach hin und rief “Tischlein deckt Dich” … und schwupps hatte man seinen Talentstrauß zusammen.
Irgendwie bin ich neidisch … was für ein cooler, treffender und zukunftsweisender Name: Sustainovation. Warum sind wir da nicht drauf gekommen? Puhhh!
Wenn ich nicht in und um Hamburg meine Runden drehen würde, dann wäre diese Veranstaltung ein muss für mich:
“Sustainovation ist eine Open Space IdeenKonferenz zum Thema “Nachhaltigkeit als Motor für Innovation“. Die Veranstaltungsserie feiert vom 26. bis 27. Juni 2010 in Wien ihre Premiere und wird ab dann (in Wien) jährlich stattfinden.”
Heute greifen wir Vertrauen als Mythos auf. Die Mehrzahl der Menschen haben zwar ein gesundes Misstauen an Bord, bringen jedoch zumeist in neue, engere Verbindung zunächst Vertrauen ein: Beim Antritt eines neuen Arbeitsplatzes, in Dialogen mit neuen Kooperationspartnern, in privaten Beziehungen, Freundschaften, zu Sportsfreunden, … ist ja auch gut so. Es gibt allerdings Ausnahmen .. mir sind schon einige begegnet. Das waren dann immer sog. Karrieretypen. Ich spürte im Kontakt mit denen immer früh, dass sie mit ihrem Vertrauen anders umgehen, andere Signale sandten als der Rest der Welt. Ist das gut, strategisch wichtig für die eigene Karriere? Na, der mir als erstes dazu einfällt, Markus, ist jetzt Vorstand in einem DAX-Unternehmen …
Vertrauen ist vielschichtig und tritt in vielen Bereichen auf – oft eben ohne das wir es explizit so benennen. Allerdings – und das ist immer häufiger der Fall – fehlt Vertrauen auch immer häufiger. Ist es Ihnen schon mal auf den ersten Blick aufgefallen, dass Vertrauen fehlt? Wenn ja, wie sind Sie damit umgegangen? Hier treffen wir auf eine echte Herausforderung: Wenn Sie Ihren Gegenüber mit diesem Gefühl des fehlenden Vertrauens konfrontieren … was tut der dann? Nun … in den meisten Fällen wir er das nicht wirklich zugeben und versuchen, Sie zunächst vom Gegenteil zu überzeugen. Es ist gesellschaftlich eben nicht einfach so möglich jemanden zu sagen: “Ich habe kein Vertrauen … in Dich, … in die Situation, … in Deine Entscheidung.” Problem: Wenn lose Begegnungen zu Beziehungen werden – gleich welcher Art – ist die Basis ein Mindestmass an Vertrauen.
Das wird jetzt mal ein Artikel in ureigener Sache. Schließlich … fragte mich vor Kurzem mein Orthopäde: “Was machen Sie beruflich?”. Ich antwortete – direkt und ohne zu zögern: “Ich bin Nachhaltigkeits-Berater!” Puuhhh … das mußte dann sacken! Heute würde ich ein wenig länger über diese Aussage nachdenken. Allerdings gibt es wohl eine maximale Nachdenkzeit zum Thema Beruf (oder Berufung?) um als glaubhaft zu gelten – so wie es eine maximale Präsentationszeit bei Fahrstuhlpitches gibt (hatten Sie schonmal einen?). Ich habe die Zeit des Tippens genutzt und würde heute wohl eher sagen: “Ich berate und coache Unternehmen und Organisationen im Bereich der Zukunftsfähigkeit!” … tja. Und eigentlich wollte der Mann nur wissen, ob ich Schaffer oder Po-Plattsitzer bin. So entwickelte sich auch nicht so recht ein Gespräch zu diesem Thema …
Jetzt aber mal zur Sache … Nachhaltigkeit. Das ist ja auch immer ein (großes) Stück “Welt retten”, was es auch so schwierig macht, sich als Firma darum wirklich konkret – womöglich im Rahmen seiner sog. Kernkompetenzen – zu bemühen. Nachhaltigkeit ist so etwas für die (wichtigen) Randbereiche einer Organisation … so etwas in den Bereichen CSR, CR oder SB … also Coporate Social Responsibility oder Coporate Responsibility oder ganz neu: Social Business. Aber eigentlich hat Nachhaltigkeit doch auch viel mit der Zukunft und mit dem Erfolg einer Organisation zu tun, mit zufriedenen Mitarbeitern und Kunden … werden Sie denken. Stimmt! Nur – hier kommt es eben auf das Wort an! Und natürlich ist es die Nachhaltigkeit nicht alleine. Auch das ist vielen nicht klar, weil die Fokussierung “Welt retten” so massiv ist, dass die anderen wesentlichen Parameter nicht gesehen und gedacht werden.
Und was heißt das jetzt? Regelmäßige Leser dieses Blogs werden es bereits wissen ….. Nachhaltigkeit im persönlichen wie betrieblichen Kontext heißt eigentlich
Zukunftsfähigkeit
und umfasst neben der Nachhaltigkeit auch die Bereiche
Wissen und Open Innovation.
So, jetzt ist es raus. Wir bemühen uns also hier (im Blog) und im Zusammenspiel mit unseren Kunden um die Zukunftsfähigkeit. So finden Sie hier an dieser Stelle auch ganz viele Artikel mit praktischen Um- und Ansetzungs-Hinweisen. Hier nur eine kleine Auswahl – falls jemand jetzt noch nicht weiß wovon ich gerade schreibe:
“Beratung Nachhaltigkeit” ist also “Beratung Zukunftsfähigkeit” … und sollte zwingend durch externe Kräfte erfolgen. Nicht weil unser Geschäftsmodell das so vorsieht und meine drei Kinder … Weiter lesen 'Beratung Nachhaltigkeit … über Sinn und Unsinn?'»
… ist Sanskrit und bedeutet auf Deutsch “Das aktive Überwinden von Missständen”! Wowwwwww. Wie toll ist das, eine schwierige Sache mit einem Wort auf den Punkt zu bringen. Wir brauchen nicht mehr politische Schachzüge, vorsichtig Kritik äußern, … zukünftig verständigen wir uns auf “eine gemeinsame Runde ASHOKA”. Allein das “aktive” darin ist schon Gold wert. Wowww, Wowwwwww, Wow! Es gibt sogar ein globales Netzwerk, das sich so nennt und aus sogenannten “ASHOKA-Fellows” besteht. Weitere Infos finden Sie hier.
Gelesen habe ich übrigens davon in der neuen und ersten Ausgabe von “enorm – Wirtschaft für den Menschen”. Ich bin auch ohne die erste Ausgabe zu kennen Abonnent geworden und … habe es nicht bereut. Wirklich ein gelungenes Heft. Für meinen ganz persönlichen Geschmack könnten es ein wenig weniger von den üblichen Verdächtigen a la Mr. Yunus sein und auch CSR bzw. CR bzw. SB (Social Business) ist etwas überrepräsentativ. Aber … das wird schon.
Inhaltlich überzeugt mich das, was Otto da über ihr SB-Projekt in Bangladesch schreibt, nicht wirklich – sicher ist das alles wasserdicht und super-duper gestylt – dennoch bleiben Fragen, die nicht zuletzt Fr. Hartmann in der enorm auch stellt … mit etwas indirekten Antworten von Johannes Merck. Dennoch finden sich eine Menge weitere wirklich lesenswerte Artikel über die erste Sozialbörse Konvergenta, den Dialog im Dunkeln, Erfahrungen in punkto Nachhaltigkeit in der Wirtschaft “Immer schön sauber bleiben!” und über Beispiele wirklich mutiger Menschen aus Projekten des “Europäischen Jahres 2010 gegen Armut und soziale Ausgrenzung” – Motto “Mit neuem Mut”.
Fazit: Kaufen, besser noch: Abo bestellen und damit guten und neuen Journalismus ermöglichen! Besonders Klasse: Umweltpapier und CO2-neutral produziert … vielleicht auch Biofarben? In jedem Fall ist die Haptik und Anmutung an sich schon anders … richtig anders!
Wie beim letzten Mal auch, unterstützen wir nachfolgend den Engel auf Ihrer Schulter und präsentieren Ansätze, praktische Ansätze, die es möglich machen diese Impulse sofort in die Tat umzusetzen … ganz konkret. Eben den einen Grund FÜR die Veränderung.
Dein Weg ist gut … und es gibt einen besseren – in diesem Themenbereich ist ein Coach gut und hilfreich, denn es nicht so einfach sich selbst von außen zu betrachten. Aber es geht sicher auch alleine aus sich selbst heraus … alles eine Frage der Übung und Erfahrung. Ansatzpunkte solche besseren Wege zu finden, ergeben sich aus Gesprächen mit anderen oder eben aus Erfahrungen aus Situationen in denen es Ihnen eben möglich war einen besseren Weg zu finden. Oft sind die Hinweise nach denen wir suchen nur klein, Randbemerkungen … und es ist nicht auf den ersten Blick erkennbar, dass sich hier ein neuer, besserer Weg auftun könnte … es bedarf hier Betrachtungen aus unterschiedlichsten Perspektiven. Schwierig wird es dann, wenn Sie Angst haben Fehler zu machen … normal in unserer fehlerfreien, perfekten Gesellschaft. Aber es ist EIGENTLICH unnormal keine Fehler zu machen. Wir hatten dieses Thema schon im Bereich “Partnerschaft – ist eigentlich normal”. Fehler sind auch normal und um den besten Weg zu finden läuft man auch Gefahr Fehler zu machen … ja vielleicht sogar machen zu müssen. Nun … wann mussten Sie das letzte Mal eine wichtige Entscheidung treffen, die Ihnen vielleicht noch heute nachhängt? Setzen Sie doch einmal Ihren … Weiter lesen 'Ansätze und Impulse für die Zukunft unserer Wirtschaft … 3'»
Wie versprochen, hier die Fortsetzung des ersten Teils dieses Artikels. Bevor wir allerdings in die weiteren Impulse einsteigen … möchte ich nochmals praktisch werden …
Ich diesen Ausflug, weil ich aus meiner Erfahrung als Berater weiß, dass es nicht immer leicht ist, wirkliche Handlungsimpulse zu erzeugen. Das kleine Teufelchenauf der Schulter kennt IMMER 99 Gründe die (notwendige und überfällige) Veränderung nicht anzugehen … keine Zeit, so viel Stress, “ich bin so ein Guter”, “ich arbeite eh schon so viel”, “kann ich überhaupt etwas bewegen”, …. Dabei werden diese Nicht-Bewegungsgründe so laut und in einer solchen Dichte übermittelt, dass das Engelchen auf der anderen Schulter mit seinem einem Grund FÜR die Veränderung nun wirklich keine Chance hat gehört zu werden. Ich unterstütze jetzt mal das Engelchen …
Die Rückkehr der Visionäre – nehmen Sie sich 2-3 Stunden Zeit an einem entspannenden Ort – an einem See, einem Fluß, auf einem Berg. Nehmen Sie u. U. Menschen Ihres Vertrauens mit und überlegen Sie gemeinsam oder alleine, wer Ihrer Mitarbeiter oder Kollegen das Potential hat ein Visionär zu sein, jemand der mutige Expeditionen nach übermorgen wagt. Wenn Sie niemanden finden … dann suchen Sie jemanden oder suchen Sie sich einen externen Kooperationspartner, der die Berufung Visionär in Ihrem Unternehmen einnehmen kann. Einmal identifiziert, geben Sie Ihren Visionären regelmäßig Freiraum und all die Dinge, die in diesem Freiraum entstehen, spielen Sie zurück in die gesamte Firma … als Saatgut für die Entwicklung der Firma. Wie das geht, dieses Wissen oder diese Wissensimpulse in Form eines Unternehmenswissens in die Organisation zu spielen … davon haben und werden wir immer wieder berichten.
Endlich … geht es weiter mit der Serie . Heute zum Thema Karriere.
Wollen Sie Karriere machen? Haben Sie Karriere gemacht? … wahrscheinlich kennen Sie diesen Blog inzwischen so gut, dass Sie nicht einfach mit einem lauten und eindeutigen JA auf eine dieser Fragen antworten würden … oder? Ich höre vielleicht ein zartes ja mit einer Menge Absicherungen, Erklärungen und Begründungen hinten dran, oder?
(c) Ernst Rose pixelio.de
Ist Karriere heute noch erstrebenswert? Für Sie? Für Ihre Kinder? Oder wird Karriere für Ihre Kindeskindes noch “hipp” sein? Haben Sie nicht deshalb auch studiert, um eben diese “Karriere zu machen”? Ich kenne eine Menge Menschen, die eben das denken und einem Teil ihrer Lebensentwürfe zugrunde gelegt haben.
Dagegen kenne ich wenige, die von sich sagen “Karriere – brauche ich nicht” oder “Karriereauf- oder abstiege sind mir fremd” oder “Karrieresicherung – was soll das sein?”. Passt Karriere überhaupt noch in unser Denken? Für viele ist Karriere viel Einkommen (so als kleinsten gemeinsamen Nenner sagen wir mal so jenseits der Euro 60.000.- p. a.), Macht über andere (Führungskraft) und ein Dienstwagen – am besten Benz, BMW oder Audi. Nur: Mit Blick auf die Lebensbilanz … sind diese Karriere-Menschen besser, glücklicher oder vielleicht ausgewogener? In der Mehrzahl wohl eher nicht, denn in unserer Gesellschaft bedeutet Karriere … Weiter lesen 'Moderne Mythen: Karriere … muss sein!?'»
Ich denke gerade darüber nach, dass ich in den letzten Wochen ganz oft das Wort “Dialogfähigkeit” gebraucht habe. Dann darüber, dass ich dieses etwas sperrige Wort hier noch nicht aufgegriffen habe.
Dann lief mir ein Video über den Weg, das den Titel “Lost Generation” (Verlorene Generation) trägt:
Hat jetzt das eine etwas mit dem anderen zu tun? In beiden Fällen – Video und Wort – geht es um Sprache und deren Wahrnehmung. Der Titel kürt allerdings mehr den Inhalt als das er dieses Dialog- oder Sprachkonstrukt beschreibt. Allerdings kann ich mir auch vorstellen, dass die Digital Natives, die Generation Internet deutlich mehr Schwierigkeiten mit der fehlenden Dialogfähigkeit hat als die 40 bis 60 jährigen beispielsweise. Die sind es ja noch gewohnt, dass Unternehmen und Organisation mehr mit sich als mit Ihren Kunden beschäftigt sind und eben nicht oder nur selten auf Fragen und Anliegen antworten.
Soviel Sinn in einem Satz WOW! Ab und an gelingt es mir mal ein Buch zu lesen. Als Bestandteil einer fünfköpfigen Familie bin ich in diesem Moment selbst erstaunt, dass ich Edward de Bono’s “THINK! Denken bevor es zu spät ist!” gerade erst im Dezember zu Ende gebracht habe. Und heute schon wieder ein gelesenes Buch. Über Sinn. Mehr noch, über den “Erfolgsfaktor Sinn”. Diesmal habe ich sogar einen direkten Bezug … einer der Autoren, Bernd Vonhoff, ist ein Freund von mir. Ich frage mich schon die ganze Zeit, ob mir das eher einen weicheren oder einen eher kritischeren Blick auf die Ausarbeitung bescherrt. Mah. Ich glaube eher kritischer!
Dieses Buch liegt eigentlich voll auf unserer Linie Zukunftsfähigkeit. Es beschäftigt sich mit der Kernfrage der sinnhaften und motivierten Arbeit aus zwei Blickrichtungen: Aus Sicht des Mitarbeiters und aus Sicht des Unternehmens – wobei die persönliche Sicht eindeutig die größere Rolle spielt. Ausgehend von der Tatsache, dass unglaublich viele Menschen auf ihrem Arbeitsplatz nicht glücklich sind und das Gehalt eben als Schmerzensgeld betrachten, wird die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen aus dieser Perspektive betrachtet. Wenn Mitarbeiter nicht das Gefühl haben gebraucht zu werden, wenn sie keine Verantwortung … Weiter lesen 'Von Sinn, den Sinnfaktoren und Sinnmärkten.'»
Kennen Sie diese Frage? Wahrscheinlich eher implizit … als eine Art Bauchgefühl oder latentes Schwingen. Nachhaltig werden ist wohl auch schwierig. Dieser Begriff, der aus der Forstwirtschaft stammt und damit auch eher der Biologie als der Wirtschaft zuzuordnen ist, ist eben nicht wirklich kompatibel mit guten Bemühungen in der eigenen Organisation oder an sich selbst. Also wollen Sie schon eher zukunftsfähig sein! Und zukunftsfähig handeln.
Wir haben hier in diesem Blog schon vielfach versucht konkrete und vor allem auch pragmatische Ansätze in Sachen Zukunftsfähigkeit zu skizzieren … allen voran mit unserer Serie Moderne Mythen. Vielen erscheinen die dort skizzierten Ansätze aber zu revolutionär, zu abgehoben und eher im Übermorgen als im Jetzt & Hier angesiedelt – das wissen wir aus Dialogen mit unseren Lesern. Ein wenig liegt das in der Natur unserer Sache: “Trends & Wege” weist eben eher in die Zukunft als in die Gegenwart und auch die oft gehörte Bezeichnung “Zukunftsforscher” für meinen Partner Klaus Kofler lenkt den Blick sogar noch über das Übermorgen hinaus – Strategie 2020?
Diesen Artikel hier gibt es, weil wir heute etwas verändern müssen, um überhaupt eine Strategie 2020 sinnhaft gestalten zu können. Ergo geht es darum JETZT anzufangen. Wie das gehen kann zeigt Ihnen z. B. mein Beitrag im Zunft[blog] zum Vortrag von Prof. Dr. Hüther. “Der Vortrag eines Hirnforschers als praktischer Nukleus für die Zukunftsfähigkeit einer Organisation? Na was das wohl ist?!” … höre ich Sie denken – und ich wäre genauso skeptisch, glauben Sie mir. Nun … alles was wir hier in diesem Blog bewegen und betrachten dreht sich um neues Denken in neuen Strukturen und um neue, andere Perspektiven. Damit verbunden ist immer auch … Weiter lesen 'Und wie werde “ich” eigentlich zukunftsfähig … oder nachhaltig?'»
Vorab
Dieses Dokument enthält einen Erlebnisbericht. Ich schreibe diesen, um einige Parameter heraus zu arbeiten, die für die Durchführung nachhaltig positionierter (PR-)Veranstaltungen wichtig sein könnten. Und ich schreibe nicht im abstrakten, theoretischen Raum – ich nenne Ross und Reiter beim Namen. Wohlmöglich bekommen wir dann von diesem Konzern, vielleicht sogar von allen Konzernen dieser Welt, keine Aufträge mehr – weil die sauer sind. Für uns fängt neues Denken in neuen Strukturen und damit eine der Voraussetzungen für unsere gemeinsame Zukunftsfähigkeit bei Offenheit und Ehrlichkeit an. Und in unserer Vorbildfunktion werden wir auch immer ungewohnte Wege (vor-)gehen. Wege, die manch einen vielleicht sauer machen – obwohl: Ist das in nachhaltig angelegten Organisationen, die auf Dialog setzen, überhaupt möglich – sauer zu sein?
(c) T. M. Müller pixelio.de
Über Wohl und Weh dieser Disziplin im Kontext Nachhaltigkeit Das hier wird keine Geschichte über Nespresso – nicht ausschließlich jedenfalls. Aber vielleicht ein wenig. Eigentlich soll es um PR, genauer um PR-Veranstaltungen, gehen. Ich hatte Ende Oktober 2009 die Gelegenheit eine solche zu besuchen – daher die Verbindung zu Nespresso. Um genau zu sein, war es ein „Coffee-Roundtable mit Experten und Partnern zum Nachhaltigkeitsprogramm von Nespresso“. Ich war dort als Vertreter unseres Kooperationspartners LOHAS.de eingeladen.
Eigentlich haben wir diese Teilnahme nur einer extrem hartnäckigen Agentur zu verdanken, die es mehr als dreimal versuchte LOHAS.de für eben diese Veranstaltung zu gewinnen. Letztlich entschieden wir uns dann doch noch für die Teilnahme – schließlich verdient es jede Firma, die sich mit Nachhaltigkeit beschäftigt, eine Dialogchance zu erhalten. Mit mir empfanden das rund 30 andere Medienvertreter aus Deutschland und Österreich wohl ähnlich.
PR an sich Bevor ich einige meiner konkreten Erkenntnisse aus dieser Veranstaltung niederschreibe, möchte ich einiges vorausschicken: Ich ganz persönlich glaube, dass PR (zu deutsch Öffentlichkeitsarbeit) wichtig ist. PR definiere ich als Dialog mit Menschen und Einrichtungen, mit denen ich oder meine Firma eine Interessenüberlappung habe. Ich sehe PR nicht als Instrument des Lobbyismus oder gar des Marketings. Wichtig ist hier das kleine Wort DIALOG. Es geht nicht darum einseitig zu beeinflussen, sondern seine Sichtweise, Entscheidungen und seine Strategie darzustellen und den Gegenüber zu einem Dialog eben zu diesen Punkten einzuladen – insbesondere im Dialog mit dem LOHAS-Motiv im Menschen.
Das Jahr 2010 ist schon ganz schön alt … finden Sie nicht? Aufgefallen ist mir, dass unsere Kulturhauptstadt Pott ganz schön draufhaut – Infos überall, omnipräsent. Fast könnte ich meinen, dass hier viel Lärm um nichts gemacht wird. Sogar ein Tatort wurde um diese Kulturhauptstadt etwas windig herum gebaut – ohne das sich diese Werbung mit der Handlung verbunden hätte. Immerhin gab es viele Impressionen – von Zollverein bis zum Finale im Gasometer. … und das mit Kölner Kommisaren – bizarr!
Eigentlich habe ich diese auch mit dem Blick in die Zukunft konzipiert und aufgesetzt. Ist das jemanden aufgefallen? Unser Oberthema bei Trends & Wege ist die
Zukunftsfähigkeit
… die sich in unserem Kontext über die Bereiche (Open) Innovation, Wissen und Nachhaltigkeit abbildet. Nun spechen wir viel mit Menschen über diesen Themenkomplex – und da kommen dann immer wieder Fragen und Anmerkungen: “Puh ist das wissenschaftlich!” | “Soweit die Theorie Herr Selaff, wie setze ich das aber konkret in meiner Firma um?” | “Das ist alles sehr abstrakt. Was bedeutet das für mich?” … um einmal einige zu nennen.
Zukunftsfähigkeit … wenn Sie häufiger auf dieser Plattform Artikel lesen, ist Ihnen der Begriff – um zu untertreiben – schon häufiger in die Augen gefallen. Nur: Heute ist mir aufgefallen, dass wir diesen noch gar nicht umfänglich erklärt haben. Obwohl diese Erklärung und Definition doch sehr wichtig ist – um diesen Begriff nicht einfach einzuführen und in der inflationären Flut von Innovation, Nachhaltigkeit & Co. untergehen zu lassen.
Wir waren lange unter der Nachhaltigkeitsfahne unterwegs, hatten am Ende aber das Bauchgefühl, dass es bei reiner Nachhaltigkeit im wesentlichen ausschließlich darum geht die Welt zu retten. Es war für uns etwas Globales, dass weder im persönlichen noch im organisatorischen Kontext konkrete Handlungsfelder schaffen konnte – sehen wir von Mülltrennung, CO2-Reduzierung und Bildung einmal ab. Die meisten benutzen das Wort ohne dem Taten folgen zu lassen. Das ist doch komisch und scheinbar dient das Wort Nachhaltigkeit eher dem Selbstzweck: Alleine die Tatsache, dass ich das Wort kenne und in den Mund nehme stellt mich von konkreten Taten frei – weil auch keiner meiner Dialogpartner konkrete Handlungen einfordern kann, weil dieser es eben auch nicht besser weiß. Chicken, Chicken, Chi-cken, C-hicken, Chic-ken, …. Chicken, Chicken, Chicken — Chicken! Mehr zu Chicken …
(Gönnen Sie sich diese 4:05 und überlegen Sie sich einmal, ob so etwas in Europa oder Good Old Germany auch möglich wäre – obwohl: Ich habe schon sehr viele dieser Chicken-PowerPoints gesehen).
Wir haben aus unserer “Selbstpositionierung Nachhaltigkeit” in Zusammenarbeit mit iBuisiness eine kleine Checkliste erarbeitet, die auch bei iBusiness veröffentlicht worden ist: Checkliste Zukunftsfähigkeit. Allerdings steht sie dort im Premium-Bereich – dessen Infos allerdings den Beitrag wirklich wert sind.
Die Checkliste zeigt Ihnen detaillierte Ansatzpunkte und Einblicke in die relevanten Bereiche des Themas Zukunfsfähigkeit. So sind Sie mit Hilfe dieser Checkliste in der Lage, eine erste Beurteilung Ihrer Abteilung oder Ihres Unternehmens oder Ihrer Organisation vorzunehmen.
Seit Einführung der SPZ-Analyse vor gut 2 Monaten haben wir eine Menge guter und interessanter Gespräche zu diesem Thema geführt, dass wirklich viele in dieser Zeit beschäftigt. Wir trafen bei diesen Gesprächen auf eine wirkliche Offenheit kritische Punkte anzuschauen und auf die Bereitschaft das Thema der Zukunftsfähigkeit auch in der gesamten Mitarbeiterschaft zu diskutieren. So erleben wir die Wirtschaft zur Zeit eher innovations- und veränderungswillig. Zeit neues Denken in neuen Strukturen zu erproben.
Über diese Dialoge haben wir mit fair society auch einen Kooperationspartner im Raum München gefunden, der sich mit Themen wie Nachhaltigkeit und CSR exellent auskennt. Auch fair society wird nunmehr die SPZ im Rahmen ihrer Projekte einsetzen bzw. auch für SPZ-Moderationen außerhalb konkreter Projekte zur Verfügung stehen.
Open Innovation … gibt es da eigentlich eine Übersetzung des von Henry Chesbrough geprägten Begriffes? Offene Innovation, Offene Erneuerung?
“Innovation ist die Fähigkeit, dass was man gerade tut in Frage zu stellen und nach Wegen zu suchen es besser zu machen!”
(c) hmeberhardt www.pixelio.de
So habe ich das um 1989 herum mal gelernt (was für eine Erkenntnis am 20. Jahrestag des Mauerfalls). Schon damals befasste sich diese Schilderung nicht nur mit Produkten – sondern war gleichmassen dafür offen auch Prozesse mit in diese Definition und damit in die Innovation an sich mit einzubeziehen. Nur: Leider denken bisher so sehr wenige.
Offene Innovation ist demnach die Fähigkeit, dass was man gerade tut in Frage zu stellen und überall nach neuen Wegen zu suchen und zu dieser Suche alle Menschen einzuladen, um gemeinsam Ansätze zu finden es besser zu machen.
Oder?
Diese Menschen, die wir da suchen, sind dann die sog. Prosumenten: eine hybride Form zwischen Produzent und Konsument, der in die Wertschöpfungketten und damit auch in die Innovationsprozesse von Unternehmen und Organisationen hinein greift. Wahrscheinlich tragen diese Prosumenten dann auch sehr ausgeprägte LOHAS-Motive in sich. Wenn wir es also richtig anstellen, gibt es so in 10 Jahren nur noch Prosumenten und damit dann auch nur noch innovationsdurchdrungende Organisationen.
… gibt es sicher viele. Nur: Wie viele davon können Sie besuchen? An wie vielen können Sie Know-how zum Thema tanken, sich mit Gleichgesinnten austauschen und Impulse aufnehmen?
... noch hinterm Deich!
Wir möchten zusammen mit der Nordelbischen Kirche (NEK) eben versuchen Nachhaltigkeit zu verorten, Zukunftsfähigkeit anfassbar zu machen. Unsere Orte liegen im Norden Hamburgs und in Nordfriesland in der Nähe von Husum. Beide Orte sind von der UN als BNE-Bildungsstätten zertifiziert. BNE ist die UN-Dekade “Bildung für nachhaltige Entwicklung” und laut Wikipedia “ist BNE ein normatives Bildungskonzept mit dem Ziel, dem Individuum zu ermöglichen, aktiv an der Analyse und Bewertung von nicht nachhaltigen Entwicklungsprozessen teilzuhaben, sich an Kriterien der Nachhaltigkeit im eigenen Leben zu orientieren und nachhaltige Entwicklungsprozesse gemeinsam mit anderen lokal wie global in Gang zu setzen.”
Wo also könnten wir besser Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit verorten? In der letzten Woche haben wir einen ersten Workshop zum diesem Thema durchgeführt und spannende Ansätze mit dem Mitarbeitern der Einrichtung erarbeitet. Spiritualität 2.0 war nur eines von ganz vielen Diskussionsthemen. Wir haben uns gemeinsam mit der Nordelbischen Kirche auf den Weg gemacht … und auch das Bau von Brücken zwischen Wirtschaft und Kirche wird ein zentrales Thema sein.
Gerne informieren wir Sie im persönlichen Gespräch über Details und halten Sie über den Prozess auf dem Laufenden.
Nicht das Sie denken, dass das hier jetzt so ein Politik-Blog wird, oder so. Eigentlich trieben mich nur die Gespräche rund um den Artikel meines Partners Politik ohne Mut und jenseits der Realität um. Solange, bis ich heute morgen auf einen Artikel von Richard David Precht, seines Zeichnens Philosoph und Schriftsteller, in der ZEIT Nr. 38 gestoßen bin. Damit ist das umtreiben jetzt vorbei.
So schreibt Precht zu maulenden, politikverdrossenen Wählern, die noch dazu unzufrieden sind: “[...] Die mangelnde Solidarität ist die Folge unseres Wirtschaftens, die Folge einer guten Herrschaft. Dies auszusprechen scheint ebenso zwingend wie tabu. Wenn jeder anders als die anderen sein will, gibt es kein Wir mehr. “Wir” – das sind immer die anderen. Markt- und Markenwirtschaft erzeugen kein Zusammenhörigkeitsgefühl, sondern moralische Zeitarbeiter ohne Milieubindung. Identität wählen zu können bedeutet, keine mehr zu haben und keine zu erlangen. Die Konsumindustrie lebt davon, dass ihre Produkte pausenlos veralten. Nach kurzer Zeit ist alles alt und ersetzungsbedürftig. Kein Wunder, dass eine Bedarfsweckungsgesellschaft sich hinter keiner Parole mehr versammelt. [...] Die paradoxe Gleichung unserer radikalisierten Individualität ist unverkennbar. Wenn Individualität bedeutet, sich selbst treu zu bleiben, und Identität, seinen Werten treu zu bleiben, so gilt: je mehr Individualität, umso weniger Identität. [...]”
Wir definieren uns über Papier: Diplome, Zeugnisse, Reifezertifikate und Abschlüsse. Mehr als der persönliche Austausch zählt eben dieses Papier. Und es gibt so viele gute Gründe dafür: Selektieren, Zeit sparen, eingrenzen, Verantwortung abgeben und immer wieder – wie auch in vielen anderen Bereichen – die Sehnsucht nach Messbaren und Vergleichsmöglichkeiten. Nur: Wird das auch in Zukunft möglich und sinnhaft sein?
Frau Schickedanz klagt zwar über Existenzängste, viele Medien strapazieren den Risiko-Vergleich zwischen Unternehmer und angestelltem Top-Manager aber, so wird auch berichtet, dass Frau Schickedanz ihren neuen Vorstand vor der Einstellung noch nicht einmal persönlich kennen gelernt hat. Wie ist das möglich? Wurde er von einer Unternehmensberatung empfohlen, hatte er vor 25 Jahren ein 0,5 Abi oder hat die Personalabteilung alle ihre Hände ins Feuer gelegt? Möglich wäre auch, dass der Medienleumund so gut war, dass sie ihn ohne Sichtung vom Fleck weg engagiert hat.
Neues Denken in neuen Strukturen – oder Enterprise 2.0 – hängt ihnen nach dem 3. Artikel dieser Mythen-Serie vielleicht schon zum Hals raus. Aber eine Beurteilung und Einschätzung von Menschen OHNE die massgebliche Begutachtung von Zeugnissen und Abschlüssen fällt in eben dieses Thema. Ein weiteres ganz praktisches und anfassbares Beispiel für Wandel. So völlig unabstrakt.
Ein schönes Enterprise 2.0-Thema. Und von der Sache her betrachtet ein einfaches dazu. Jeder weiß was jeder in der Firma verdient – monetär betrachtet. So kann sich jeder auch direkt vergleichen, von anderen in seiner Leistung bewertet werden. Und ich behaupte, dass eine solche Gehaltstransparenz gleichzeitig auch das Vertrauen untereinander stärkt.
(c) knipseline www.pixelio.de
Wieviel Energie, die in “normalen” Firmen für Spekulationen und Vermutungen rund ums Geld verbraucht wird, könnte hier gewinnbringend für innovative Projekte eingesetzt werden? Beziffern Sie das doch einmal für Ihre Firma. Aber bitte vermeiden Sie – wie im vorhergehenden Artikel zu unserer Mythen beschrieben, geldliche Leistung mit zeitlicher Anwesentheit zusammen zu bringen.
Ich habe sowohl in einem Konzernumfeld als auch im Mittelstand gearbeitet. In keinem dieser Betriebe war Gehaltstransparenz ein Thema. Ganz im Gegenteil Weiter lesen 'Unsere Mythen: Gehaltstransparenz'»
Das hier ist der erste Beitrag zu Mythen, die uns in der Arbeitswelt umgeben. Wir greifen diese deshalb in einer kleinen Serie auf, weil wir häufiger über neues Denken in neuen Strukturen sprechen und sich Zuhörer darunter mitunter nichts Konkretes vorstellen können. „Der Wandel geschieht – Shift happens“ und das Aufräumen unter den Mythen dieser Welt ist sicher ein wichtiger Teilprozess. Seien Sie gespannt auf die nächsten Teile oder teilen Sie uns doch einfach einmal pro-aktiv mit, wo Sie selbst mit Mythen ins Gericht gehen würden. Doch jetzt zunächst zum Mythos Arbeitszeit.
(c) B. Eckholt www.pixelio.de
Ich bin ein Konzernkind. In meinem Konzern war es sehr wichtig mächtig viele Überstunden auf dem Konto zu haben. Dabei wurden täglich die über 10 Stunden hinaus gehenden Aktivitäten schon von vornherein gestrichen. Als akademische Führungskraft gehörte es zum guten Ton mindestens 300 Stunden „plus“ auf der Uhr zu haben – obwohl man ja nur 2,5 pro Tag machen konnte. Selbst ich als einfacher Angestellter habe mir einmal unter der Androhung sämtliche Überstunden mit Gleittagen „abzufeiern“ damals noch 10.000 Deutsche Mark für 240 Stunden auszahlen lassen – der Rest verfiel einfach. Soweit die Einleitung zu diesem schönen Thema und Mythos, die allerdings in den 90er Jahren angesiedelt war. Weiter lesen 'Unsere Mythen: Der Zusammenhang von Arbeitsqualität und Arbeitszeit'»
In unserem News & Impuls-Bereich wollen wir Ihnen in Zukunft auch von Veranstaltungen berichten, die wir besucht oder gestaltet haben.
Ende Juni haben wir im Auftrag des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig Holstein einen Workshop ausgerichtet. In diesem Workshop ging es in erster Linie darum, wie sich vor allem Non Profit Organisationen erfolgreicher mit dem Thema Nachhaltigkeit positionieren können. So sprachen wir über nachhaltiges Marketing konkret für die Ausgestaltung der BNE-Aktionstage (BNE=UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung) in Schleswig-Holstein. Dieses Umfeld war für uns eine völlig neue Herausforderung, da wir doch in Weiter lesen 'Spannende Erfahrungen im Norden – kennen Sie BNE?'»
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Klaus Kofler im Interview mit dem Münchner Journalisten Simon Feldmer zum Thema Nachhaltigkeit – zum Interview
Aktuelle Termine
31. August 2010 - Heuer Dialog / Köln - Bonn - "Viel Bewegung am Markt" - Vortrag von Oliver Selaff zum Thema: Priorität POS oder Internet?
Wie wichtig ist die digitale Welt für den analogen Handel?
– weitere infos
3.-5. Oktober 2010 - “Mutige Expeditionen nach Übermorgen” - Tage der Utopie in Breklum mit Werner Boote, Filmemacher “Plastic Planet" - Prof. Gion Caminada, Architekt - Prof. Dr. Hans-Peter Dürr, Physiker & alternativer Nobelpreisträger - Dr. rer pol. Hans Christoph Kürn, Personalentwickler Siemens AG – Programm und Buchung