Category: Nachhaltigkeit

Wir stehen vor großen Veränderungen

Von , 11. Mai 2012

Bau-Unternehmer holen die Zukunft in ihre Branche

(BAUARENA Volketswil/Zürich) 20 Unternehmer der „BAU-Inneneinrichtung“ arbeiteten einen Vormittag lang in der Bauarena Volketswil am Thema „Baubranche mit Zukunft“. Unterstützt wurden sie dabei von einem Moderatoren-Team rund um den Zukunftsforscher Klaus Kofler. In seinem Impuls Vortrag erläuterte Kofler die Mechanismen, aus denen sogenannte Mega-Trends entstehen. Anhand ausgewählter Beispiele sensibilisierte er die Teilnehmenden für die teils gravierenden Auswirkungen von Trends auf Gesellschaft und Wirtschaft und somit auch auf die Baubranche.

Doch dabei blieb es nicht: Mit einer neuartigen Arbeitsmethodik, den sogenannten „FlowPrinzipien“, entwickelten die Besucher anschließend zu ausgewählten Zukunftsthemen mögliche Auswirkungen für Ihr eigenes Unternehmen. In Kleingruppen erarbeiteten sie Antworten und Lösungsansätze rund um die Themen „Wohnen und Bauen 2020“, „Strategie 2020“, „Nachhaltigkeit und Energieeffizienz“ sowie „Fachkräftemangel“.

Dabei entstanden in kurzer Zeit teils überraschend konkrete Ergebnisse: Flexible Raumkonzepte, engere strategische Kundenbindung, Mitarbeitende als Mit-UnternehmerInnen, die Neue Rolle von Führungskräften und völlig neue Führungsstile kristallisierten sich als zentrale Herausforderungen für die Unternehmer heraus. Im abschließenden Feedback kommentierte Kofler die Resultate des Vormittags und blickte positiv in die Zukunft – zumindest was die anwesende Gruppe der Volketswiler Unternehmer angeht. Denn diese haben die Relevanz von Trends ernst genommen und haben erste konkrete Schritte für die Herausforderungen von Morgen in die Wege geleitet.

Die Teilnehmenden haben erlebt, wie auch bei komplexen Themen durch die Anwendung der „Flow-Prinzipien“in kurzer Zeit konkrete und handfeste Ergebnisse vorliegen. Durch die Nutzung der kollektiven Intelligenz entstand eine hohe Ergebnisqualität, was sich auch in den Aussagen der Teilnehmer widerspiegelte. „Wir stehen vor großen Veränderungen, die wir aber offener und mutiger angehen wollen. Auf eindrückliche Art und Weise haben wir erlebt, wie sich eine bunt gemischte Arbeitsgruppe rasch produktiv vernetzt und konkrete Ergebnisse erreicht!“-

Mehr Information zu unseren Zukunftstagen

Klaus Kofler

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Klaus Kofler

Es ist Zeit für einen neuen Kapitalismus

Von , 16. April 2012
Der wirklich knappe Faktor ist nicht mehr Kapital, sondern Kreativität

Der wirklich knappe Faktor ist nicht mehr Kapital, sondern Kreativität

Es war ein kurzer Frühling im Winter. Nachdem der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, am 8. Dezember die fast vollständige Öffnung der Liquiditätsschleusen verkündet hatte, entspannte sich die Lage an den Anleihemärkten vorübergehend. Die Zinsen sanken, finanziell bedrängte Staaten wie Italien und Spanien konnten neues Geld aufnehmen. Drei Monate dauerte die Entspannung. Jetzt ist die Krise zurück: Wieder steigen die Zinsen, die Ängste, die düsteren Vorhersagen, besonders in Spanien. Offenkundig hat es Europa mit einem Problem zu tun, das mit immer mehr Geld nicht zu lösen ist.

Immerhin ist die Draghi-Zentralbank an die Grenze ihrer Möglichkeiten gegangen. Eine Billion Euro zu Niedrigzinsen mit einer Laufzeit von drei Jahren hat die EZB den Kreditinstituten angeboten. Damit hat sie sich dem stillen Sturm auf die Bankenin den beiden großen Südländern Italien und Spanien entgegengestellt. Inzwischen dürfen nationale Notenbanken selbst bestimmen, welche Sicherheiten sie akzeptieren. Mit anderen Worten: Die europäische Geldpolitik mag noch eine gemeinsame sein, aber sie ist keine einheitliche mehr. Nachhaltig geholfen hat die Operation nicht. Weiter lesen 'Es ist Zeit für einen neuen Kapitalismus'»

Wir bekämpfen die falsche Krise

Von , 19. Januar 2012

von Wolfgang Münchau / Quelle: Spiegel Online

Standard & Poor’s hat Recht. Ich rede nicht von der Rating-Benotung Frankreichs, sondern von ihrer Begründung. Europa leidet nicht an zu hohen Haushaltsdefiziten, sondern an den krassen Unterschieden in der Leistungsfähigkeit der einzelnen Staaten.

Da bisher niemand darüber berichtet hat, möchte ich das Kernargument von S&P hier zitieren: “Wir glauben auch, dass die Vereinbarung (der europäischen Staats- und Regierungschefs vom 9. Dezember) die Ursache der Krise in Teilen verkennt. Sie basiert auf der Annahme, dass sich die aktuelle Finanzkrise in erster Linie durch unverantwortliche Fiskalpolitik der Peripherie ergibt. Aus unserer Sicht sind jedoch die finanziellen Probleme der Euro-Zone eine Folge steigender außenwirtschaftlicher Ungleichgewichte und Unterschiede in der Wettbewerbsfähigkeit zwischen dem Euro-Zonen-Kern und der sogenannten Peripherie.” weiter

Zukunftsperspektive Unternehmensführung

Von , 6. Dezember 2011

Dr. Claus Riehle

Angenommen ich wäre Leiter einer Organisationseinheit und stünde nicht zum ersten Mal vor der Frage, wie können wir – also konkret ich als Vertreter des Unternehmens – Kosten einsparen? Dann würde ich erst mal nachschauen, was haben wir bisher gemacht. Und ich könnte vielleicht wieder einen Prozess analysieren (lassen), und vielleicht könnten wir wieder, wie bei den letzten Malen, Prozessschritte und Schnittstellen verbessern, weiter automatisieren und Unternehmensabläufe „verflüssigen“. Dadurch könnte ich wieder „Manpower“ einsparen und meine Zielerreichung erfüllen. Was genau war eigentlich die Vorgabe: „Cost-Saving“? „Down-Sizing“? Da die letzten „Low-Performer“ bei der vorletzten Optimierungs- und Effizienzsteigerungswelle aus dem System gespült wurden, steigt jetzt meine Schmerzgrenze. Zu allem Überfluss gehen auch noch die Falschen freiwillig. Das heißt, es tut mir zunehmend weh zu schrumpfen, und zwar fachlich wie menschlich.

Ich würde jetzt also nicht nur „Man“ sondern auch „Power“ verlieren, weil es an die Substanz geht. Das würde dann zwar einem „CostCutting“ entsprechen, allerdings keinem „Cost-Saving“, da es für das System Unternehmen zu kurz gedacht ist. Denn jenseits einer bestimmten Schwelle ist „die energetische Quantisierung des Systems“ durch seine Weiter lesen 'Zukunftsperspektive Unternehmensführung'»

Oikos Winter School 2011

Von , 15. November 2011

Ist Nachhaltigkeit die Lösung für unser Wachstums-, Ressourcen- und Klimaproblem? Oder ist es ein rein theoretisches Konzept ohne konkrete Auswirkungen? Geht es um Zukunftsfähigkeit oder um eine konkrete Form neuen Wirtschaftens? Können sustainable und social entrepreneurship einen Beitrag leisten? Und wenn: Wie macht man das?

Die oikos Winter School denkt seit 2004 jährlich mit 30 Studenten aus aller Welt über solche Fragen nach. Dort ist man zu der Überzeugung gekommen, dass unternehmerische Projekte ihrer Umwelt helfen und Wirtschaft verändern können.

Deshalb sind auch diesen Herbst wieder 30 junge Nachwuchstalente zusammengekommen, die sich mit sozialen und nachhaltigen Projekten für ihre Gesellschaft und ihre Umwelt engagieren. Von Brasilien bis Georgien, aus Trinidad-Tobago, Indien und Bangladesch sind sie angereist, um ihre Projekte in einer intensiven Woche mit Experten zu schärfen und ihre Unternehmerkompetenzen weiterzuentwickeln. Als Abschluss haben die Veranstalter am 11. November an der FU Berlin gemeinsam mit den Besuchern Chancen aber auch Grenzen von „sustainable entrepreneurship“ beleuchtet.

Als Gäste wurden dieses Jahr dafür eingeladen: Bernd Kolb – Nachhaltigkeitsexperte und Gründer des Club of Marrakesh, Dr. Ignacio Campino – Telekomvorstand, Monika Kraus-Wildegger – Expertin bei Trends & Wege für Nachhaltigkeit sowie GOOD Business und neue Arbeitswelten, Tobias Leipprand – Stiftung Neue Verantwortung, Michael Vollmann – Leitung Fellowship bei Ashoka Deutschland.

Mehr Infos: oikos-winterschool.de

Hans-Peter Dürr: Nachhaltigkeit = Zukunftsfähigkeit

Von , 31. Oktober 2011

“Eine andere Welt ist nicht nur möglich, sie ist im Entstehen.” So formuliert die indische Schriftstellerin und Politikaktivistin Arundhati Roy eine Haltung und Erfahrung, die trotz der vielfältigen Krisen unserer Zeit zuversichtlich stimmt. Erdöl und Atomkraft als Pfeiler unserer westlichen Welt wanken beträchtlich. Die Kosten die wir zur Aufrechterhaltung unseres energetisch exzessiven Lebensstil tragen müssen, erscheinen in keiner Betriebsbilanz. Ein wachstumsfrommes Handeln im Rausch des technologischen Fortschritts erlaubt keine Fehler mehr, wie es die Katastrophe von Fukushima gezeigt hat, aber Fehler zu machen ist menschlich.

Mit neuem Denken aus der Krise

Die grundsätzliche Wandlungsbereitschaft und die Einsicht, dass sich etwas ändern muss ist in der Gesellschaft seit den jüngsten Ereignissen so weit verbreitet wie nie zuvor. Gleichwohl erleben sich die meisten Menschen in ihrem Handeln blockiert, zu  mehr individueller und gesellschaftlicher Nachhaltigkeit. Wovor haben wir Angst? Warum fällt es so schwer, sich von dem Ballast einer verschwenderischen Konsumgesellschaft, der Abhängigkeit begrenzter fossiler Ressourcen und den sich abzeichnenden globalen Verteilungkämpfen zu befreien? Weiter lesen 'Hans-Peter Dürr: Nachhaltigkeit = Zukunftsfähigkeit'»

Top Talente – Schluss mit den Star Wars

Von , 1. August 2011

Geld? Spielt keine Rolle. Unternehmen kämpfen um die klügsten Köpfe und die vermeintlichen Spitzenkräfte der Branche – und geben dafür Millionen aus. Ein Irrweg, sagt jetzt ein US-Bestsellerautor und ruft das Ende des Geniekults aus: Gute Teams sind wichtiger als Superstars.

Lesen Sie selbst – Ein Artikel des Redakteurs Christian Rickens vom manager magazin.

Cradle to Cradle – von der Wiege zur Wiege

Von , 15. Juni 2011

Cradle to Cradle – von der Wiege zur Wiege – ist ein Prinzip, das die Weltwirtschaft und damit unser Leben in Zukunft verändern wird. Ziel ist es, Abfall komplett abzuschaffen. Der Weg dahin: Produkte werden von vorn herein so konzipiert, dass sie nicht nur für den Menschen, sondern auch für die Natur – für den biologischen Kreislauf – wertvoll sind. Plastikverpackungen und alte T-Shirts kann man einfach kompostieren, wenn sie dafür entwickelt sind. Fernseher lassen sich komplett in ihre Rohstoffe zurückzerlegen – und sind Nährstoff für neue Technikprodukte. Das ist keine Science Fiction, sondern bereits Realität. Viele Produkte, die man auf dem Cradle to Cradle Festival in Berlin sehen konnte, beweisen das eindrucksvoll. Vordenker für dieses Prinzip ist der Deutsche Chemiker Michael Braungart.

Kopf oder Bauch … wie der Mensch entscheidet

Von , 1. März 2011

Kopf oder Bauch

Verstehen wie der Mensch entscheidet – das ist eine Kernfrage aller Verhaltenswissenschaften, der Ökonomik genau so wie der Psychologie oder der Verhaltensbiologie. Das 15. Berliner Kolloquium am 18. Mai in Berlin widmet sich dieser Frage aus Sicht der verhaltenswissenschaftlichen Ökonomik.

Traditionell versuchen die Wirtschaftswissenschaften, Verhalten vor allem durch materielle Anreize, Preise oder verfügbare Ressourcen zu erklären. Dagegen sind in den letzten Jahren verstärkt Unterschiede in den individuellen Einstellungen, Präferenzen und kognitiven Fähigkeiten sowie die Rolle von Emotionen und biologischen Ursachen in den Blickpunkt geraten.

Neue Ansätze: Verhaltensexperimente und Hirnforschung

Wie sich Individuen hinsichtlich ihrer Risikopräferenzen unterscheiden, woher diese Unterschiede kommen und wie sie sich auf Entscheidungen auswirken – dies kann in kontrollierten Labor- und Feldexperimenten oder mit Hilfe repräsentativer Befragungen untersucht werden. Ergänzt werden die Verhaltensexperimente durch die Verwendung neurobiologischer Methoden, die die physiologischen Grundlagen von Präferenzen und Verhalten erforschen … mehr

4. INNOVATIONSGIPFEL: Nachhaltige Innovationen & Nachhaltigkeitsstrategien

Von , 10. Januar 2011

Nachhaltigkeit ist der Qualitätsanspruch, an dem sich Unternehmen und Innovationen in Zukunft messen lassen müssen. Das Thema “Nachhaltige Innovationen & Nachhaltigkeitsstrategien” steht deshalb im Mittelpunkt des 4. INNOVATIONSGIPFELS am 18. Januar 2011 in München. Aber wie schaffen es Unternehmen innovativ zu sein und dabei die Kriterien der Nachhaltigkeit zu berücksichtigen? Was sind herausragende Beispiele für nachhaltige innovative Produkte oder Dienstleistungen? Welche Strategien, welche nachhaltig wirkenden Geschäftsmodelle können daraus für eigene, innovative Projekte abgeleitet werden? Fragen, die unter der Schirmherrschaft des stellv. Ministerpräsidenten Bayerns auf dem 4. INNOVATIONSGIPFEL beantwortet werden sollen. Auf dem branchenübergreifenden INNOVATIONSGIPFEL treffen sich Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Forschung und Medien. Agenda & Details hier

Banken-Zukunftscheck kommt mit weichen Faktoren … über Sinn und Werte bei der Kreditvergabe.

Von , 6. Mai 2010

Willkommen in der Realität

Chris Löwer berichtet im Handelsblatt darüber (Commerzbank bittet Kunden zum Zukunfts-Check), dass die Commerzbank ab sofort ihre Kunden nicht mehr ausschließlich durch harte Faktoren bewerten will, sondern zukünftig auch einen so genannten Zukunfts-Check bei der Vergabe für die Kredite durchführt.

Wir klopfen ein Unternehmen daraufhin ab, ob sein Geschäftsmodell zukunftsfähig ist und sich auch in Krisenzeiten bewährt, wird der Bereichsvorstand Mittelstandsbank Detlef Hermann zitiert.

Damit geschieht wohl endlich auf Bankenebene etwas, auf das wir schon lange hinweisen und mit vielen Menschen intensiv bewegt haben: Eben nicht nur alleine nackte Zahlen zu bewerten, sondern ebenso die Zukunftsfähigkeit einer Organisation bei einer Kreditvergabe stärker mit zu berücksichtigen. Die Zukunftsfähigkeit schließt nach unserer Definition die Bereiche Wissen, Nachhaltigkeit und die offene Innovation ein, die durch die Faktoren Vertrauen und Transparenz maßgeblich beeinflusst werden.

Gerade in derart zentralen Belangen wie der Kreditvergabe spielen zukünftig solche weichen Faktoren, die aus den o. g. Bereichen stammen, eine zunehmend wichtige Rolle. Besonders der Mittelstand, aber auch die Vielzahl von Klein- und Kleinstunternehmer sind damit aufgefordert … Weiter lesen 'Banken-Zukunftscheck kommt mit weichen Faktoren … über Sinn und Werte bei der Kreditvergabe.'»

‘Earth‘s Frontiers’ Neue Umweltserie bei CNN

Von , 26. Februar 2010

‘Earth’s Frontiers’ (zu Deutsch: Die Grenzen der Erde) ist eine neue Sendung von CNN International, die monatlich ausgestrahlt wird und eine Brücke zwischen Science-Fiction und der Realität der endlichen Ressourcen unseres Planeten schlagen soll.

Topaktuell, investigativ und futuristisch – ‘Earth’s Frontiers’ verspricht, die Herausforderungen zutage zu fördern, denen unser Planet ausgesetzt ist. Technologien, die sich momentan noch im Entwicklungsstatus befinden, und die das Leben der Menschen verändern, werden unter die Lupe genommen. Unternehmen, die nicht nachwachsende Ressourcen verbrauchen, werden mit ihrem Handeln konfrontiert. Außerdem wird in der Sendung über den besten Weg für die Zukunft unseres Planeten diskutiert.

Das Thema der ersten Folge: Was machen wir, wenn das Öl zu Ende geht? Wellen-, Sonnen- und Windenergie rücken in den Fokus. Auf der ganzen Welt werden inzwischen innovative nachwachsende Rohstoffe erforscht. aktuelle Pressemeldung

Zukunft 2020

Von , 4. Januar 2010

Welch ein turbulentes Jahr haben wir mit dem Jahr 2009 hinter uns gebracht und die Frage, ob das nun schon alles war, gilt es zunächst abzuwarten. Wurde es doch von vielen als das Krisenjahr der letzten Jahrzehnte bezeichnet.    

Dennoch spreche ich persönlich nicht wirklich von einer Krise. Ich denke, dass wir uns vielmehr auf einen großen Paradigmenwechsel in den kommenden Jahren einstellen sollten. Zu komplex und undurchschaubar hat sich unsere Weltwirtschaft in den letzten Jahren entwickelt. Und zu viele haben wohl zu lange daran festgehalten, dass sich einfach alles so wie in den letzten „fetten“ Jahren weiterentwickeln wird, dann aber auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wurden, als unsere Fundamente ins Wanken geraten sind. Nein, nicht nur alleine deshalb, weil unsere Bankenwelt in eine sagen wir mal etwas missliche Lage geraten sind. Wohl vielmehr darum, weil etwas in den „Himmel gehoben“ wurde, das langfristig so gar nicht funktionieren konnte. Mögliche Gefahren hat man zwar immer wieder erkannt und umschrieben aber etwas zu verändern war scheinbar den meisten dann doch nicht so wichtig.

Spätestens jetzt erkennen einige, dass wir unsere Sichtweisen dringend ändern müssen. Es geht nicht mehr nur darum, zwanghaft Bestehendes zu erhalten. Wir müssen vielmehr lernen, wieder Neues zu gestalten und Bestehendes grundsätzlich in Frage zu stellen. Wie etwa auch beim Thema Nachhaltigkeit. Lange habe ich mich mit der Frage beschäftigt, ob Nachhaltigkeit, so wie wir es Weiter lesen 'Zukunft 2020'»

Messen Sie Ihre Zukunftsfähigkeit!

Von , 6. Oktober 2009

MessenNachhaltigkeit ist in aller Munde. Was viele in diesem Handlungsfeld aber vergessen, ist dass Nachhaltigkeit in konkreten unternehmerischen Fragen und Strategien nur ein Handlungsfeld von mehreren darstellt. Wir von Trends & Wege haben „Nachhaltigkeit“ in diesem Kontext weitergedacht – und dabei vielmehr „unsere“ Zukunftsfähigkeit in den Fokus der Betrachtung gestellt. Diese Zukunftsfähigkeit betrachtet neben der Nachhaltigkeit auch die Handlungsfelder Innovation und Wissen sowie die Einflussfaktoren Transparenz und Vertrauen.

Um diese komplexen Zusammenhänge in einen pragmatischen, fassbaren und vor allem individuellen Kontext zu bringen, haben wir die „Selbstpositionierung Zukunftsfähigkeit“ – kurz SPZ – entwickelt. Mit Hilfe einer 3-6 stündigen SPZ-Klausur sind wir in der Lage für Organisationen oder größere Abteilungen eine solche Positionsbestimmung durchzuführen. Sie wissen auf Basis der SPZ-Auswertung ganz konkret und messbar wo Ihre Organisation in Sachen Zukunftsfähigkeit steht, wo es Schwachstellen gibt, wie Ihre Mitarbeiter darüber denken und wo Sie konkrete Maßnahmen ergreifen können. So eignet sich eine SPZ als Startpunkt für Projekte, als Erfolgsmessinstrument oder zur Bestimmung Ihres individuellen Status quo. Eine SPZ macht Prozesse, Haltungen und Perspektiven in den Handlungsfeldern Nachhaltigkeit, Innovation und Wissen in Ihrer Organisation sicht- und messbar.

Über weitere Details und Referenzen berichten wir Ihnen gerne in einem persönlichen Telefonat. Selbstverständlich können wir Ihnen auch ausführlichere Infos zusenden – wenn Sie jetzt ein wenig neugierig geworden sind.

Wer definiert eigentlich Nachhaltigkeit?

Von , 28. September 2009
(c) J. Rokitta www.pixelio.de

(c) J. Rokitta www.pixelio.de

Sind Sie Kaiser? Oder sind Sie Bettelmann? Was wären Sie gerne und wie hängt das damit zusammen, was Sie sein wollen? Seinwollen oder haben wollen?

Ich beobachte seit langem intensive Bemühungen des Habenwollens: Große Mengen selbsternannter Spezialisten oder gar Protagonisten proklamieren das Thema Nachhaltigkeit für sich. Nur … wer macht sie dazu? Welche Maßstäbe gelten, wer ein Nachhaltigkeitsspezialist werden will? Dieser Frage möchte ich im Folgenden ein wenig nachgehen.

Welche Veranstaltung hätten Sie gerne?

Mir fällt unsere momentane Dichte an nachhaltigen Veranstaltungen auf. Die gibt es buchstäblich wie Sand am Meer. Alles dreht sich um das Thema Nachhaltigkeit, jeder bietet das Thema feil und viele kennen sich scheinbar aus. Ich erlebe diese Entwicklung als eine Art déjà-vu mit starken Parallelen zu den Entwicklungen rund um den Begriff „Innovation“. Das liegt zwar schon gut 10 bis 15 Jahre zurück, aber man weiß ja, dass sich Dinge von Zeit zu Zeit wiederholen.

Solchen Parallelen gibt es beispielsweise in punkto Inhalte und anfassbaren Ergebnissen: Es wird heute und wurde damals zwar viel gesprochen und diskutiert, letztlich aber wenig Handfestes und wirklich Revolutionäres vorgestellt. So wurden und werden heute wie damals viele Veranstaltungen eigenartiger Weise von (selbsternannten) Experten angeboten, die scheinbar die Themen besetzen, ohne dass sie auch wirklich etwas Neues und Gewinnbringendes in der Sache von sich geben konnten und können. Von dem dringend erforderlichen neuen Denken … keine Spur! Und das war damals in Sachen Innovation genauso wie heute im Bereich Nachhaltigkeit.

Eine Stufe über den Experten stehen die Protagonisten – und auch davon gibt es reichlich. Solche, die meist sehr subjektiv ohne nachhaltiges Verständnis und Weitblick jeden, der sie und ihre Thesen sachdienlich hinterfragt, ja teils nur versucht zu verstehen, fast schon bekämpfen. Nur, gerade neue und wichtige Entwicklungen dürfen nichts mit persönlichem Egoismus zu tun haben. Hier sind Offenheit und Verständnis gefragt, wenn es denn mit der Nachhaltigkeit gelingen soll. Und vielen ist auch nicht aufgefallen, dass das das Thema und das Wort an sich verpflichtet: Verpflichtet zu einem nachhaltigen und fairen Miteinander, das von Respekt und Interesse geprägt sein sollte. So frage ich persönlich – wenn auch kritisch – nach, suche den Dialog und versuche zu verstehen. Wandel und Veränderung kann man eben nicht mit dem erhobenen Zeigefinger verordnen. Das Zauberwort lautet hier wohl eher Bewusstseinsveränderung! Warum das so ist, möchte ich ganz kurz darstellen:

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Politik ohne Mut und jenseits der Realität

Von , 2. September 2009
Identität

(c) J. Rotter www.pixelio.de

Jeder, der nur einen Funken Wahrnehmungsvermögen besitzt, muss sich doch momentan die Frage stellen, was läuft in diesem Land eigentlich für ein politischer Schwachsinn ab – zumindest dann, wenn Sie noch nicht vollkommen desillusioniert sind? Unsere Politiker diskutieren nur noch darüber, wer wohl mit wem kann oder welche Posten von wem besetzt werden könnten oder wie dem anderen Lager eine Grube zu graben wäre. Konkrete und wichtige Fragen werden mit vielen Worthülsen unbeantwortet im Raum stehen gelassen und die Bürger scheinen nicht wirklich eine Rolle in diesem (Theater)Stück zu haben. So interessieren unsere aktuellen und wichtigen Probleme in Berlin niemand wirklich. Aber vielleicht haben wir ja gar keine Probleme, oder?

Es scheint so, als wäre Inhaltlosigkeit normal und die Zukunftsfähigkeit unserer Republik nicht wichtig. Auf die Frage, wo eigentlich die Protagonisten und Leitbilder unserer Zeit sind, erscheint eher eine Fata Morgana, anstatt dass hier jemand Verantwortung übernimmt und versucht, diese Funktionen in sich zu verorten. Wenn also von der Wirtschaft aber auch von unserer Jugend mehr Verantwortung und Mut gefordert wird, dann sollten doch langsam aber sicher auch auf politischer Ebene unsere Volksvertreter als Vorbilder voran gehen. Dringender denn je brauchen wir Identifikationsfiguren und Neudenker. Darüber sollten wir endlich nachdenken … Wir haben uns dazu im neuen Lifefair-Magazin Gedanken gemacht.

Investorenkonferenz in München

Von , 31. Juli 2009
Investorenkonferenz München

Klaus Kofler / Trends & Wege

Ich hatte am vergangenen Mittwoch das Vergnügen, bei der Investorenkonferenz von „The Foo Brains & Capitals“ in der Schweisfurth Stiftung in München einen Vortrag zum Thema Megatrend Nachhaltigkeit halten zu dürfen. Im Mittelpunkt der Investorenkonferenz standen Ideen und Konzepte, die sich allesamt mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander setzen.

Neben einer Vielzahl von äußerst interessanten Gästen standen Konzepte & Ideen vieler Gründer und Innovatoren im Vordergrund. Einige Präsentationen werden wir Ihnen in nächster Zeit hier in unserem Trends & Wege News- & Impulse-Bereich vorstellen. Ganz besonders hat mir persönlich der Ansatz von Herrn Prof. Peter Schuck gefallen. Für mich war diese Veranstaltung aber auch wieder ein Beweis mehr, welch brilliante Ideen und Innovationen das Thema Nachhaltigkeit zu bieten hat.

Ich möchte aber auch das Engagement der Veranstalter „The Foo Brains & Capitals“ hervorheben, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, nachhaltigen Unternehmen zu ihrem Erfolg zu verhelfen. Ebenso aber aufzeigen, dass ökologisch- soziales Investment in der Zukunft eine immer ernstzunehmender Alternative für viele Investoren und Anleger darstellt. Damit gelten sie wohl als einer der Vorreiter, die nachhaltiges Investment mit Green Venture Capital als Kernkompetenz in den Mittelpunkt stellen.

Glückwunsch für diese gelungene Veranstaltung an Thomas Jäger, Ulrich Frey, Lutz Dziarnowski und Werner Roth!

Spannende Erfahrungen im Norden – kennen Sie BNE?

Von , 3. Juli 2009
Foto

Kurzer Abstecher in Kiel bei der Kieler Woche

In unserem News & Impuls-Bereich wollen wir Ihnen in Zukunft auch von Veranstaltungen berichten, die wir besucht oder gestaltet haben.

 Ende Juni haben wir im Auftrag des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig Holstein einen Workshop ausgerichtet. In diesem Workshop ging es in erster Linie darum, wie sich vor allem Non Profit Organisationen erfolgreicher mit dem Thema Nachhaltigkeit positionieren können. So sprachen wir über nachhaltiges Marketing konkret für die Ausgestaltung der BNE-Aktionstage (BNE=UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung) in Schleswig-Holstein. Dieses Umfeld war für uns eine völlig neue Herausforderung, da wir doch in Weiter lesen 'Spannende Erfahrungen im Norden – kennen Sie BNE?'»

Panorama Theme von Themocracy