(BAUARENA Volketswil/Zürich) 20 Unternehmer der „BAU-Inneneinrichtung“ arbeiteten einen Vormittag lang in der Bauarena Volketswil am Thema „Baubranche mit Zukunft“. Unterstützt wurden sie dabei von einem Moderatoren-Team rund um den Zukunftsforscher Klaus Kofler. In seinem Impuls Vortrag erläuterte Kofler die Mechanismen, aus denen sogenannte Mega-Trends entstehen. Anhand ausgewählter Beispiele sensibilisierte er die Teilnehmenden für die teils gravierenden Auswirkungen von Trends auf Gesellschaft und Wirtschaft und somit auch auf die Baubranche.
Doch dabei blieb es nicht: Mit einer neuartigen Arbeitsmethodik, den sogenannten „FlowPrinzipien“, entwickelten die Besucher anschließend zu ausgewählten Zukunftsthemen mögliche Auswirkungen für Ihr eigenes Unternehmen. In Kleingruppen erarbeiteten sie Antworten und Lösungsansätze rund um die Themen „Wohnen und Bauen 2020“, „Strategie 2020“, „Nachhaltigkeit und Energieeffizienz“ sowie „Fachkräftemangel“.
Dabei entstanden in kurzer Zeit teils überraschend konkrete Ergebnisse: Flexible Raumkonzepte, engere strategische Kundenbindung, Mitarbeitende als Mit-UnternehmerInnen, die Neue Rolle von Führungskräften und völlig neue Führungsstile kristallisierten sich als zentrale Herausforderungen für die Unternehmer heraus. Im abschließenden Feedback kommentierte Kofler die Resultate des Vormittags und blickte positiv in die Zukunft – zumindest was die anwesende Gruppe der Volketswiler Unternehmer angeht. Denn diese haben die Relevanz von Trends ernst genommen und haben erste konkrete Schritte für die Herausforderungen von Morgen in die Wege geleitet.
Die Teilnehmenden haben erlebt, wie auch bei komplexen Themen durch die Anwendung der „Flow-Prinzipien“in kurzer Zeit konkrete und handfeste Ergebnisse vorliegen. Durch die Nutzung der kollektiven Intelligenz entstand eine hohe Ergebnisqualität, was sich auch in den Aussagen der Teilnehmer widerspiegelte. „Wir stehen vor großen Veränderungen, die wir aber offener und mutiger angehen wollen. Auf eindrückliche Art und Weise haben wir erlebt, wie sich eine bunt gemischte Arbeitsgruppe rasch produktiv vernetzt und konkrete Ergebnisse erreicht!“-
Der wirklich knappe Faktor ist nicht mehr Kapital, sondern Kreativität
Es war ein kurzer Frühling im Winter. Nachdem der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, am 8. Dezember die fast vollständige Öffnung der Liquiditätsschleusen verkündet hatte, entspannte sich die Lage an den Anleihemärkten vorübergehend. Die Zinsen sanken, finanziell bedrängte Staaten wie Italien und Spanien konnten neues Geld aufnehmen. Drei Monate dauerte die Entspannung. Jetzt ist die Krise zurück: Wieder steigen die Zinsen, die Ängste, die düsteren Vorhersagen, besonders in Spanien. Offenkundig hat es Europa mit einem Problem zu tun, das mit immer mehr Geld nicht zu lösen ist.
Immerhin ist die Draghi-Zentralbank an die Grenze ihrer Möglichkeiten gegangen. Eine Billion Euro zu Niedrigzinsen mit einer Laufzeit von drei Jahren hat die EZB den Kreditinstituten angeboten. Damit hat sie sich dem stillen Sturm auf die Bankenin den beiden großen Südländern Italien und Spanien entgegengestellt. Inzwischen dürfen nationale Notenbanken selbst bestimmen, welche Sicherheiten sie akzeptieren. Mit anderen Worten: Die europäische Geldpolitik mag noch eine gemeinsame sein, aber sie ist keine einheitliche mehr. Nachhaltig geholfen hat die Operation nicht. Weiter lesen 'Es ist Zeit für einen neuen Kapitalismus'»
Standard & Poor’s hat Recht. Ich rede nicht von der Rating-Benotung Frankreichs, sondern von ihrer Begründung. Europa leidet nicht an zu hohen Haushaltsdefiziten, sondern an den krassen Unterschieden in der Leistungsfähigkeit der einzelnen Staaten.
Da bisher niemand darüber berichtet hat, möchte ich das Kernargument von S&P hier zitieren: “Wir glauben auch, dass die Vereinbarung (der europäischen Staats- und Regierungschefs vom 9. Dezember) die Ursache der Krise in Teilen verkennt. Sie basiert auf der Annahme, dass sich die aktuelle Finanzkrise in erster Linie durch unverantwortliche Fiskalpolitik der Peripherie ergibt. Aus unserer Sicht sind jedoch die finanziellen Probleme der Euro-Zone eine Folge steigender außenwirtschaftlicher Ungleichgewichte und Unterschiede in der Wettbewerbsfähigkeit zwischen dem Euro-Zonen-Kern und der sogenannten Peripherie.” weiter
Angenommen ich wäre Leiter einer Organisationseinheitund stünde nicht zum ersten Mal vor der Frage, wie können wir – also konkret ich als Vertreter des Unternehmens – Kosten einsparen? Dann würde ich erst mal nachschauen, was haben wir bisher gemacht. Und ich könnte vielleicht wieder einen Prozess analysieren (lassen), und vielleicht könnten wir wieder, wie bei den letzten Malen, Prozessschritte und Schnittstellen verbessern, weiter automatisieren und Unternehmensabläufe „verflüssigen“. Dadurch könnte ich wieder „Manpower“ einsparen und meine Zielerreichung erfüllen. Was genau war eigentlich die Vorgabe: „Cost-Saving“? „Down-Sizing“? Da die letzten „Low-Performer“ bei der vorletzten Optimierungs- und Effizienzsteigerungswelle aus dem System gespült wurden, steigt jetzt meine Schmerzgrenze. Zu allem Überfluss gehen auch noch die Falschen freiwillig. Das heißt, es tut mir zunehmend weh zu schrumpfen, und zwar fachlich wie menschlich.
Ich würde jetzt also nicht nur „Man“ sondern auch „Power“ verlieren, weil es an die Substanz geht. Das würde dann zwar einem „CostCutting“ entsprechen, allerdings keinem „Cost-Saving“, da es für das System Unternehmen zu kurz gedacht ist. Denn jenseits einer bestimmten Schwelle ist „die energetische Quantisierung des Systems“ durch seine Weiter lesen 'Zukunftsperspektive Unternehmensführung'»
“Eine andere Welt ist nicht nur möglich, sie ist im Entstehen.” So formuliert die indische Schriftstellerin und Politikaktivistin Arundhati Roy eine Haltung und Erfahrung, die trotz der vielfältigen Krisen unserer Zeit zuversichtlich stimmt. Erdöl und Atomkraft als Pfeiler unserer westlichen Welt wanken beträchtlich. Die Kosten die wir zur Aufrechterhaltung unseres energetisch exzessiven Lebensstil tragen müssen, erscheinen in keiner Betriebsbilanz. Ein wachstumsfrommes Handeln im Rausch des technologischen Fortschritts erlaubt keine Fehler mehr, wie es die Katastrophe von Fukushima gezeigt hat, aber Fehler zu machen ist menschlich.
Mit neuem Denken aus der Krise
Die grundsätzliche Wandlungsbereitschaft und die Einsicht, dass sich etwas ändern muss ist in der Gesellschaft seit den jüngsten Ereignissen so weit verbreitet wie nie zuvor. Gleichwohl erleben sich die meisten Menschen in ihrem Handeln blockiert, zu mehr individueller und gesellschaftlicher Nachhaltigkeit. Wovor haben wir Angst? Warum fällt es so schwer, sich von dem Ballast einer verschwenderischen Konsumgesellschaft, der Abhängigkeit begrenzter fossiler Ressourcen und den sich abzeichnenden globalen Verteilungkämpfen zu befreien? Weiter lesen 'Hans-Peter Dürr: Nachhaltigkeit = Zukunftsfähigkeit'»
Kommunikation in Form von Sprache besagt im Wesentlichen, dass wir uns mitteilen oder jemanden teilnehmen lassen an unseren Inhalten. Zentraler Bestandteil jeder Kommunikation ist dabei Wissen. Wissen, auf das wir in unserer Kommunikation zurückgreifen und letztlich nach außen geben oder aufnehmen wollen. Gerade in unserem Geschäftsleben hat der maßgebliche Anteil von Verständigung mit Wissen zu tun. Je umfassender sich dieses Wissen darstellt, desto konturenreicher und inhaltlicher bewegen wir uns dabei im sprachlichen Umgang.
Ähnlich verhält es sich, wenn wir über Innovation sprechen. Auch hier stellt Wissen ein zentraler Baustein für eine erfolgreiche Suche nach dem „goldenen Kalb“ dar. Aber speziell bei Innovationsfindungsprozessen wird uns unser Wissen oft zu einem unwissenden Verhängnis. Die dabei kommunizierten Botschaften stellen sich in vielen Fällen eher Weiter lesen 'Kommunikative Innovationsverhinderung'»
Geld? Spielt keine Rolle. Unternehmen kämpfen um die klügsten Köpfe und die vermeintlichen Spitzenkräfte der Branche – und geben dafür Millionen aus. Ein Irrweg, sagt jetzt ein US-Bestsellerautor und ruft das Ende des Geniekults aus: Gute Teams sind wichtiger als Superstars.
Lesen Sie selbst – Ein Artikeldes Redakteurs Christian Rickensvom manager magazin.
Die Werbebranche ist, anders als es sich mancher vorstellt, ein ziemlich hartes Geschäft. Die dauernde Forderung nach Kreativität, der stetige Kampf gegen andere Ideen und andere Menschen um Aufmerksamkeit für ein Produkt oder für eine Dienstleistung zu schaffen, zehrt nicht nur an wenigen Nerven der Menschen, die in dieser Branche arbeiten. Es ist nicht unüblich, wenn Werber keine normalen Mahlzeiten zu sich nehmen, 7 Tage die Woche arbeiten und dann und wann sogar in der entsprechenden Agentur schlafen. Diese Arbeitsbedingungen scheinen auf der ganzen Welt gleich zu sein. Ob nun in den USA, Deutschland, Frankreich oder Brasilien – Menschen aus der Werbebranche leben einen persönlichen Traum für den sie bereit sind, alles Mögliche zu geben. Doch was passiert, wenn dieser Traum ein Ende findet? Im Film Lemonade geht es um Menschen die neue Leidenschaften entdeckt haben, die neue Zeit für sich entdeckt haben. Die wieder gesehen haben, dass auch ein Leben außerhalb der Arbeit existiert.
Cradle to Cradle – von der Wiege zur Wiege – ist ein Prinzip, das die Weltwirtschaft und damit unser Leben in Zukunft verändern wird. Ziel ist es, Abfall komplett abzuschaffen. Der Weg dahin: Produkte werden von vorn herein so konzipiert, dass sie nicht nur für den Menschen, sondern auch für die Natur – für den biologischen Kreislauf – wertvoll sind. Plastikverpackungen und alte T-Shirts kann man einfach kompostieren, wenn sie dafür entwickelt sind. Fernseher lassen sich komplett in ihre Rohstoffe zurückzerlegen – und sind Nährstoff für neue Technikprodukte. Das ist keine Science Fiction, sondern bereits Realität. Viele Produkte, die man auf dem Cradle to Cradle Festival in Berlin sehen konnte, beweisen das eindrucksvoll. Vordenker für dieses Prinzip ist der Deutsche Chemiker Michael Braungart.
die Deutsche Aktionsgemeinschaft Bildung-Erfindung-Innovation (DABEI) hat zum zweiten Mal den DABEI-Innovationsklima-Index erhoben, der das Innovationsklima in Deutschland misst. Das Ergebnis: Deutschland setzt zu stark auf das „Heureka!“ der Erfinder und nicht genug auf das „Hurra!“ des Marktes. Der Index zeigt zugleich, was getan werden muss, um existierende Innovationswiderstände zu überwinden.
Obwohl sich das Innovationsklima im Vergleich zum Vorjahr etwas verbessert hat, besteht weiterhin folgender dringender Handlungsbedarf zur Überwindung der bestehenden Innovationswiderstände: Deutschland muss wieder langfristige Werte schaffen, bestehende Pfründe abbauen, die staatliche Regelwut bändigen, verstärkt Innovationen fördern statt Inventionen, eine nationale Innovationskultur etablieren und mehr auf intelligente Imitation setzen. Insgesamt lautet das Innovations-Motto für Deutschland: Vom „Heureka!“ zum „Hurra!“
Die wesentlichen Innovationswiderstände liegen nach dem DABEI-Index in kurzfristigem Wirtschaften, Besitzstandswahrung, zu viel Bürokratie, Angst vor Veränderung und unflexibler Organisation. Innovationsstärken sind dagegen eine gute Infrastruktur, ein hohes Maß an Wissen und Kreativität, kein Werteverfall und niedrige Korruption, ein ausreichendes Patentwesen sowie genügend Markterschließungs-Aktivitäten.
Der DABEI-Innovationsklima-Index wird einmal jährlich erhoben, um zwei Kernfragen zu beantworten: Welche Innovationswiderstände existieren in Deutschland? Und wie können diese Widerstände überwunden werden, um das deutsche Innovationspotenzial freizusetzen? Die Antworten zu diesen Fragen hat DABEI sowohl durch eine online-Umfrage als auch durch Interviews mit namhaften Experten aus dem Umfeld von DABEI erarbeitet. Die Studie wurde in Kooperation mit der Deckert Management Consultants GmbH und dem Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen durchgeführt.
Zum dritten Male findet in Düsseldorf am 9.-10. April 2011 die Global Art of Parfumery statt. Ca. 150 Aussteller der Parfüm- sowie der pflegenden und dekorativen Kosmetik präsentieren auf 5.000 qm Fläche Hersteller- und Handelsinnovationen. 2.000 Besucher werden zum Kongress mit Messe erwartet, der mit Fachvorträgen zu den Themen Parfüm, Kosmetik, Konsumverhalten und Wettbewerb, hochkarätige Referenten, bekannte Aussteller und fachkundiges Publikum vereint. Zu de Referenten zählen u.a. Gerd Gigerenzer, Direktor am Max-Planck-Institut.Ingelore Ebberfeld, Kulturanthropologin. Waltraut von Mengden, Cosmopolitan, München, Klaus Kofler, Zukunftsforscher, Trends & Wege, Hans-Willi Schroiff, Henkel AG Düsseldorf. mehr
Kreative Menschen werden von allen beneidet. Wer kreativ ist, kommt sowohl im Beruf als auch im Privatleben voran und ist ein beliebter Zeitgenosse, mit dem keine Langeweile aufkommt. Doch was tun, wenn die Ideen nicht so einfach sprudeln? Kann man Kreativität erlernen?
„Ja“, sagt Autor Joachim Zischke, „Kreativität ist keine Gabe oder ein Talent, das der eine hat und der andere nicht. Jeder Mensch ist kreativ!“ Allerdings kann diese Kreativität unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Daher gibt er den Lesern seines ungewöhnlichen Ratgebers Tipps an die Hand, wie das eigene kreative Potential gesteigert werden kann: ein 50 Tage umfassendes Mentaltraining, mit dem jeder auf spielerische Art kreatives Denken einüben kann. Ziel der Übungen von Joachim Zischke
ist es, von der streng hierarchisch-logischen Ebene zu einer flexiblen, intuitiv gesteuerten Form des Denkens zu gelangen.
Wer jeden Tag eine Aufgabe löst, bringt sein Gehirn spielend auf Vordermann und ist in der Lage sein Gegenüber mit neuen Lösungen zu überraschen. Eine Anleitung zum Querdenken – im Beruf wie auch im Privaten. mehr …
Nachhaltigkeit ist der Qualitätsanspruch, an dem sich Unternehmen und Innovationen in Zukunft messen lassen müssen. Das Thema “Nachhaltige Innovationen & Nachhaltigkeitsstrategien” steht deshalb im Mittelpunkt des 4. INNOVATIONSGIPFELS am 18. Januar 2011 in München. Aber wie schaffen es Unternehmen innovativ zu sein und dabei die Kriterien der Nachhaltigkeit zu berücksichtigen? Was sind herausragende Beispiele für nachhaltige innovative Produkte oder Dienstleistungen? Welche Strategien, welche nachhaltig wirkenden Geschäftsmodelle können daraus für eigene, innovative Projekte abgeleitet werden? Fragen, die unter der Schirmherrschaft des stellv. Ministerpräsidenten Bayerns auf dem 4. INNOVATIONSGIPFEL beantwortet werden sollen. Auf dem branchenübergreifenden INNOVATIONSGIPFEL treffen sich Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Forschung und Medien. Agenda & Details hier
Ich gebe zu – ein etwas eigenwilliger Titel. Aber dieser Titel ist der Titel eines Buches von Carsten Deckert. Ehrlich gesagt war auch ich ein wenig neugierig, als mir dieses Buch zwischen die Finger kam. Wer bitte will denn schon einen Ratgeber zum Uninnovativsein lesen, wenn doch alle innovativ sein wollen?
Ich kann Sie aber beruhigen, denn Carsten Deckert versucht darin vielmehr, den Leser in die Kunst des Uninnovativseins dahingehend einzuweisen, indem er Methoden zur Innovationsvermeidung aufzeigt. Und dies macht er in seinen fünf Kapiteln seines Buches nicht nur sehr interessant und spannend, sondern auch wissenschaftlich fundiert und zudem praxisorientiert.
Genau genommen zeigt er in seinem Buch – und das unterscheidet es von der großen Masse anderer Innovationsbücher – eben nicht nur auf, wie wichtig es ist, auf Biegen und Brechen innovativ zu sein. Er belegt dabei auch ebenso, warum das Uninnovativsein seine Vorzüge haben kann. In fünf Kapitel umschreibt er dabei, begleitet von einer Menge an Beispielen, warum wir vielleicht all die großen und festgefahrenen Ein- und Ansichten von so genannten „Innovationsgurus“ nicht immer als das Gebot der Stunde sehen sollten.
Der Vergleich Innovation als eine Art „Expedition in Neuland“, also eine Art „alpinistische Erstbesteigung“ zu vergleichen, trifft den Nagel auf den Kopf. Denn zu viele wollen diese Expedition zwar wagen und angehen, wollen dabei Weiter lesen 'Anleitung zum Uninnovativsein'»
Nun suchen wir doch alle wieder einmal nach dem Sinn – politisch, umweltbezogen, wirtschaftlich und was sonst noch so alles. Ja, das mit dem Sinn ist so eine Sache. Denn eigentlich wollen wir ja alle in dem was wir tun und machen einen Sinn erkennen. Aber brauchen wir denn wirklich für alles einen Sinn? Und wenn ja, warum handeln wir denn nicht ganz einfach danach?
Vielleicht habe ich Sie jetzt ja ein wenig verwirrt. Aber warum ich darüber schreibe, hat einen ganz speziellen Hintergrund. Denn ich glaube, dass wir uns in der Vergangenheit auf unseren innovativen Wegen ein wenig verlaufen haben. Ich meine damit im Wesentlichen, dass wir die wichtige Disziplin Innovation im Umgang mit unseren „neuen“ Herausforderungen in einem viel zu geringen Maße dahingehend weiterentwickelt und adaptiert haben. Weiter lesen 'Sinnovation – Innovation sollte produktiv sein!'»
Chris Löwer berichtet im Handelsblatt darüber (Commerzbank bittet Kunden zum Zukunfts-Check), dass die Commerzbank ab sofort ihre Kunden nicht mehr ausschließlich durch harte Faktoren bewerten will, sondern zukünftig auch einen so genannten Zukunfts-Check bei der Vergabe für die Kredite durchführt.
“Wir klopfen ein Unternehmen daraufhin ab, ob sein Geschäftsmodell zukunftsfähig ist und sich auch in Krisenzeiten bewährt“, wird der Bereichsvorstand Mittelstandsbank Detlef Hermann zitiert.
Damit geschieht wohl endlich auf Bankenebene etwas, auf das wir schon lange hinweisen und mit vielen Menschen intensiv bewegt haben: Eben nicht nur alleine nackte Zahlen zu bewerten, sondern ebenso die Zukunftsfähigkeit einer Organisation bei einer Kreditvergabe stärker mit zu berücksichtigen. Die Zukunftsfähigkeit schließt nach unserer Definition die Bereiche Wissen, Nachhaltigkeit und die offene Innovation ein, die durch die Faktoren Vertrauen und Transparenz maßgeblich beeinflusst werden.
‘Earth’s Frontiers’ (zu Deutsch: Die Grenzen der Erde) ist eine neue Sendung von CNN International, die monatlich ausgestrahlt wird und eine Brücke zwischen Science-Fiction und der Realität der endlichen Ressourcen unseres Planeten schlagen soll.
Topaktuell, investigativ und futuristisch – ‘Earth’s Frontiers’ verspricht, die Herausforderungen zutage zu fördern, denen unser Planet ausgesetzt ist. Technologien, die sich momentan noch im Entwicklungsstatus befinden, und die das Leben der Menschen verändern, werden unter die Lupe genommen. Unternehmen, die nicht nachwachsende Ressourcen verbrauchen, werden mit ihrem Handeln konfrontiert. Außerdem wird in der Sendung über den besten Weg für die Zukunft unseres Planeten diskutiert.
Das Thema der ersten Folge: Was machen wir, wenn das Öl zu Ende geht? Wellen-, Sonnen- und Windenergie rücken in den Fokus. Auf der ganzen Welt werden inzwischen innovative nachwachsende Rohstoffe erforscht. aktuelle Pressemeldung
Nicht das Sie glauben, dass ich Ihnen jetzt gleich zu Beginn meiner Serie Zukunft 2020 alle Zukunftsgeheimnisse verraten werde. Denn ehrlich gesagt gibt es die gar nicht und wenn doch, dann wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie mich informieren würden. Aber keine Sorge, ich werde Ihnen dennoch Ansätze aufzeigen, die Ihnen für Ihre ganz persönliche „Zukunft 2020“ Strategie hilfreich sein können. Was sich genau hinter dieser Serie verbirgt, werden Sie im Laufe der Zeit selbst erkennen.
Nun hat Sie ja Oliver Selaff in seinem Artikel Und wie werde “ich” eigentlich zukunftsfähig … oder nachhaltig? schon ein wenig aufgewärmt. Aber genau genommen müssten wir ja schon voller Tatendrang in den Startlöchern stehen und nur noch auf den Startschuss warten – aber ist der nicht schon längst gefallen? Denn wenn man sich so die Berichterstattung in den Medien ansieht, dann folgt ja eine Hiobsbotschaft der anderen. Oder glauben Sie an dieser Stelle immer noch, dass alles wieder so wird wie es einmal war?
Ach ja, ich verstehe. Sie wissen zwar um die Problematik einer sich veränderten Welt da draußen Bescheid, wissen aber nicht wirklich, wie Sie damit umgehen bzw. die Dinge verändern können.
Dann beginnen wir doch einmal ganz vorne. Grundsätzlich nützt Ihnen an dieser Stelle weder das Thema Zukunft 2020 noch das Thema Zukunftsfähigkeit etwas, wenn Sie nicht bereit sind, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Denn das was wir alle vorrangig und dringend brauchen, ist in erster Linie ein Neues und angepasstes Bewusstsein im Umgang mit unserer Zukunft. Stellt sich die Frage, wie erreichen wir denn ein solch neues Bewusstsein? Weiter lesen 'Zukunft 2020: Sind Sie dabei oder machen Sie nur mit?'»
Welch ein turbulentes Jahr haben wir mit dem Jahr 2009 hinter uns gebracht und die Frage, ob das nun schon alles war, gilt es zunächst abzuwarten. Wurde es doch von vielen als das Krisenjahr der letzten Jahrzehnte bezeichnet.
Dennoch spreche ich persönlich nicht wirklich von einer Krise. Ich denke, dass wir uns vielmehr auf einen großen Paradigmenwechsel in den kommenden Jahren einstellen sollten. Zu komplex und undurchschaubar hat sich unsere Weltwirtschaft in den letzten Jahren entwickelt. Und zu viele haben wohl zu lange daran festgehalten, dass sich einfach alles so wie in den letzten „fetten“ Jahren weiterentwickeln wird, dann aber auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wurden, als unsere Fundamente ins Wanken geraten sind. Nein, nicht nur alleine deshalb, weil unsere Bankenwelt in eine sagen wir mal etwas missliche Lage geraten sind. Wohl vielmehr darum, weil etwas in den „Himmel gehoben“ wurde, das langfristig so gar nicht funktionieren konnte. Mögliche Gefahren hat man zwar immer wieder erkannt und umschrieben aber etwas zu verändern war scheinbar den meisten dann doch nicht so wichtig.
Spätestens jetzt erkennen einige, dass wir unsere Sichtweisen dringend ändern müssen. Es geht nicht mehr nur darum, zwanghaft Bestehendes zu erhalten. Wir müssen vielmehr lernen, wieder Neues zu gestalten und Bestehendes grundsätzlich in Frage zu stellen. Wie etwa auch beim Thema Nachhaltigkeit. Lange habe ich mich mit der Frage beschäftigt, ob Nachhaltigkeit, so wie wir es Weiter lesen 'Zukunft 2020'»
Info – Sie können diese Seite nicht nur per RSS abonnieren, sie ist ab sofort auch für den Safari-Browser Ihres iPhone optimiert -wenn Ihnen unterwegs mal nach Impulse ist.