Realität ist das Ergebnis unserer Wahrnehmung.
Keine Angst es wird nicht wissenschaftlich in diesem Artikel … nur soviel Hintergrund wie gerade nötig. Die Überschrift dieses Artikels beschreibt etwas, was auch Konstruktivismus genannt wird und eben erklärt wie Menschen die Welt wahrnehmen und sehen.
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Ich hatte schon vor 3-4 Jahren intensiv Kontakt mit dem Konstruktivismus – damals haben wir den sogenannten Bauchgefühl-Monitor entwickelt und in mehreren Praxisanwendungen u. a. für ein Hotel und das Hamburger Abendblatt getestet.
Aber um jetzt pragmatisch zu werden: Was ist denn nun so wichtig an diesem sperrigen Wort? Zwei Dinge:
A – Im Konstruktivismus spricht man von Motiven im Menschen, die seine Handlungen beeinflussen und steuern. LOHAS ist so keine Zielgruppe in der klassischen massenmedialen Definition sondern vielmehr ein solches Motiv, dass in allen Menschen vorhanden ist – mehr oder weniger stark ausgeprägt in Abhängigkeit von jeweiligen Themengebiet. Diese Erkenntnis macht manches im Dschungel der LOHAS-Studien klarer und verabschiedet ein für allemal diese doofe Zielgruppen-Denke.
B – Wie es die Zufälle denn immer so wollen, las ich gestern in der Chrismon, dem evangelischen Magazin, das regelmäßig der ZEIT und anderen Zeitungen beiliegt. Dort fand ich unter dem Titel “Die Realität ist das Produkt unserer Wahrnehmung – so werden aus Serivce-Wüsten blühende Landschaften” von Arnd Brummer etwas … sie ahnen es … über den Konstruktivismus. Herr Brummer schreibt:”[...] Möchte man also die Wirklichkeit verändern, fängt man am besten bei sich selbst an. Deshalb habe ich mir vorgenommen, meien Gegenüber in Bäckereien und Schuhgeschäften, an Kinokassen und Bankschaltern zu belobigen und ihnen zu danken, wenn immer sich die Gelegenheit dazu ergibt. [...] Nach vier Wochen Praxis kann ich sagen: Die Konstruktivisten haben recht. Meine Realität als Kunde, Klient, Patient oder Antragssteller hat sich auf erstaunliche Weise zum Besseren gewendet. [...]”
Wagen Sie doch auch mal das Experiment über einen signifikaten Zeitraum von beispielsweise 4 Wochen. Immer wenn Sie jemanden begegnen, finden Sie diesen Menschen noch vor dem ersten Wortwechsel für 3 Sekunden sympatisch und gehen auf oben geschilderte Art und Weise mit ihm um. Einfach, oder?
Lassen Sie uns Ihre Erfahrungen und Eindrücke später hier wissen. Vielleicht werden Sie ja auch zum bekennenden Konstruktivisten …
