Nun suchen wir doch alle wieder einmal nach dem Sinn – politisch, umweltbezogen, wirtschaftlich und was sonst noch so alles. Ja, das mit dem Sinn ist so eine Sache. Denn eigentlich wollen wir ja alle in dem was wir tun und machen einen Sinn erkennen. Aber brauchen wir denn wirklich für alles einen Sinn? Und wenn ja, warum handeln wir denn nicht ganz einfach danach?
Vielleicht habe ich Sie jetzt ja ein wenig verwirrt. Aber warum ich darüber schreibe, hat einen ganz speziellen Hintergrund. Denn ich glaube, dass wir uns in der Vergangenheit auf unseren innovativen Wegen ein wenig verlaufen haben. Ich meine damit im Wesentlichen, dass wir die wichtige Disziplin Innovation im Umgang mit unseren „neuen“ Herausforderungen in einem viel zu geringen Maße dahingehend weiterentwickelt und adaptiert haben. Weiter lesen 'Sinnovation – Innovation sollte produktiv sein!'»
Allgemeines, Menschliches, Open Innovation, Sinn, Zukunft, Zukunftsfähigkeit
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Innovation, Kognitives Denken, Krise, Menschen, Nachhaltigkeit, Neues Denken, Selbstpositionierung Zukunftsfähigkeit, Sinn, Sinnmärkte, Sinnovation, Verantwortung, Zukunft
Diesen Artikel möchte ich mit einem Satz von Anton Tschechow überschreiben:
“Jeder Idiot kann eine Krise meistern. Es ist der Alltag, der uns fertigmacht!”
Sehen Sie das auch so … könnte ich fragen – mache ich aber erst am Ende des Artikels.
Kennen Sie “Die Schule des Lebens”? Der Mitgründer Alain de Botton ist jedenfalls vielen ein Begriff. Ich kannte Sie nicht und habe gerade im ZEIT-Magazin Nr. 43 einen Erfahrungsbericht zu dieser Einrichtung gelesen. Just 10 min später chatete ich mit einem guten Freund. Der kannte die Schule sehr gut und hat vor rund einem Jahr gerade die Eröffnung bei seinem letzten London-Aufenthalt verpasst. Zufälle … gibt es eben nicht!

(c) knipseline pixelio.de
Was verbinden Sie mit der Schule des Lebens? Kreativität im Alltag? Meisterliches für die Krise? Hinsehen vielleicht? Oder zuhören? Kaderschmiede für Krisenkinder? Es ist wohl von all dem ein Stück. Den Gegenüber wahrnehmen, seine Sichtweise versuchen. Viel Menschliches und Zwischenmenschliches, was oft aus unserem Leben und der Gesellschaft heraus gedrängt wird. Deshalb brauchen wir wohl wirklich eine Schule des Lebens.
Krise ist Normalität – denn die Menschheitsgeschichte ist eine einzige Krise. Wieso reden also alle besonders darüber? Und in der Dauerkrise darf nichts Spaß machen, darf kein “warum eigentlich?” gefragt werden. Finden Sie Parallelen dazu im deutschen Hier und Jetzt?
Der liebe Alain dreht alles um … und spricht dadurch viel Wahres aus, dass nur niemand hören mag. Komisch. Mir geht es oft genauso: Ich nehme etwas wahr, wundere mich … spreche es letztlich aus. Warum? Weil es authentisch ist und weil es mich bewegt. Nur das kommt fast immer ganz schlecht an. “Bereitet Euch auf das Scheitern vor! – Prepare to fail!” ist so aus meiner Sicht ein offener und guter Rat von de Botton. Hat ihn jemand den Quelle-Mitarbeitern – als es noch nicht zu spät war – übermittelt? Natürlich nicht. Warum eigentlich nicht?
Ich denke jetzt ernsthaft darüber nach, auch eine Schule des Lebens zu gründen. Schließlich will ich einmal reich werden und das Potential sehe ich als gigantisch an. Nicht nur in Deutschland. Kommen Sie zu mir! Ich bringe Sie weiter und nach zwei Tagen sehen Sie alle Dinge viel entspannter und lockerer. Sie werden ein anderer Mensch sein, können Ihre Pillen in den Müll werfen, Ihren Seelenklempner verjagen und die Ratgeberseiten in Freundin und Brigitte einfach so ignorieren. Ich mache Sie stark. Das ist das was Sie von mir bekommen – für nur Euro 500.- pro Tag ein echtes Schnäppchen.
Denken Sie darüber nach und verbringen Sie einen gräßlich stressigen Rest-Alltags-Nachmittag. Schließlich macht der Alltag uns alle fertig … oder wie sehen Sie das?

Es war einmal ...
Diesen kurzen Film der Agentur Wolkenkratzer aus Frankfurt möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. Nehmen Sie sich doch bitte die paar Minuten Zeit und überlegen Sie sich doch anschließend einmal, ob dieser kurze Film nicht vielmehr die Realität widerspiegelt? Kommentare sind selbstverständlich erwünscht!
Diverse Presseberichte berichten bereits über einen schnellen Aufschwung. Was gestern noch kaum möglich war wird heute so dargestellt, als wäre alles in Bälde überstanden. Wie soll das möglich sein?
Diese Frage, habe wohl nicht nur ich mir gestellt sondern auch Armin Mahler vom Spiegel. Und dass ist auch gut so!
Lesen Sie doch mal
Von Prognosen und Wirtschaft

Foto: Christine Fehrenbach / Frankfurt
(Klaus Kofler 26.6.09) Prognosen oder mögliche Szenarien über die Zukunft haben es in Zeiten wie diesen nicht wirklich leicht. Genau genommen ist die momentane Situation für viele Skeptiker und Zweifler wieder einmal genau passend, um alles was da so manche Experten oder Institute von sich geben, gründlich in Frage zu stellen. Verständlicherweise – denn mittlerweile werden sogar schon regelmäßige Prognosen-Updates angeboten, um vorschnelle Ergebnisse wieder eilig nachzubessern. Fast sieht es so aus, als wären die genauen Auslöser und die damit verbunden möglichen Auswirkungen doch nicht so eindeutig identifiziert wie es ursprünglich angenommen wurde. So ist es auch ein wenig verständlich, dass nunmehr von vielen alles an Prognosen über einen Kamm geschert wird und so Gutes und Schlechtes in diesem Bereich zu einer grauen Masse verschmilzt. Weiter lesen '„Fischer, Fischer – wie tief ist das Wasser?“'»